MINTalente begeistert für Technik

Kindheitstraum? Ingenieurin zu werden!

Das VDI-Projekt MINTalente fördert Mädchen und junge Frauen in den Zukunftsbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Sie sind klug, kreativ und zielstrebig – und vor allem begeistert von Technik. Die über 400 Role Models von MINTalente zeigen als Vorbilder Mädchen und jungen Frauen wie viel Spaß es machen kann, Ingenieurin zu werden. Eine von ihnen ist Sandra Behrend. Die 37-jährige Diplomingenieurin für Ver- und Entsorgungstechnik arbeitet als Projektleiterin für Technische Gebäudeausrüstung bei der Firma Carpus + Partner in Aachen.

Bild: privat

Wie kamen Sie zum Projekt MINTalente?
Ich habe einen Artikel über das Vorgänger-Projekt MINT Role Models in den VDI nachrichten gelesen und fand es interessant. Daraufhin habe ich mich auf der Homepage informiert und angemeldet. Bei der Neuauflage als MINTalente bin ich dabei geblieben.

Was interessiert Sie an der Arbeit als Role Model?
Ich kann gleichzeitig meine Erfahrungen an Schülerinnen/Studentinnen weitergeben uns Kontakte zu anderen Frauen in MINT-Berufen knüpfen. Außerdem gibt mir das Projekt die Möglichkeit, den Kontakt mit der FH Köln aufrecht zu halten.

Was bedeutet es für Sie, Ingenieurin zu sein?
Für mich war schon relativ früh klar, dass ich einen technischen Beruf ergreifen werde, da meine Lieblingsfächer in der Schule Mathematik und die Naturwissenschaften waren. Für mich ist es wichtig, eine Arbeit zu haben, die mir Spaß macht und bei der ich mich wohlfühle.

Beschreiben Sie kurz den Moment in dem Sie gewusst haben, dass Sie Ingenieurin werden wollen.
Ich fand als Kind den Begriff „Ingenieurin“ toll und wollte auch „eine“ werden.

Was sind klassische Frage, womit die Mädchen und jungen Frauen auf Sie zukommen?
Wie ist die Arbeit als Frau in einem Männerberuf? Ist das Studium schwer? Muss man für das Studium etwas Besonderes können? Wird man von den Männern als gleichwertig anerkannt?

Welchen Tipp geben Sie jungen Frauen?
Sie sollten selbstbewusst und selbstverständlich mit den Vorurteilen gegenüber Frauen in technischen Berufen umgehen. Im Berufsalltag zählt nämlich nicht nur die fachliche Leistung. Wichtig ist es auch, authentisch zu bleiben, d.h. den Job weiblich auszuüben und nicht männlich sein zu wollen. Wenn man ein Problem mit Charme lösen kann, warum nicht?

Wie kommt man mit Ihnen in Kontakt? Gibt es Anlaufstellen in den Neuen Medien?
Ich engagiere mich in dem Projekt Cybermentor, einer Internetcommunity für Schülerinnen, Studentinnen und Frauen in MINT-Berufen. Dort bin ich unter meinem Namen zu finden. Darüber hinaus kann der Kontakt über das Projekt MINTalente hergestellt werden.

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