VDI-Initiative SACHEN MACHEN

Begeistern für „made in Germany“

2006 rief der VDI gemeinsam mit Partnern die Initiative SACHEN MACHEN ins Leben. Das große Ziel: Deutschland wieder zum weltweit führenden Technikstandort machen.

Sieben Jahre später zählen rund 100 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen zum Partnerkreis. Sie alle setzen sich gemeinsam für Ideen „made in Germany“ ein. Die Initiative steht auf den drei Säulen „Nachwuchs begeistern“, „Innovationen fördern“ und „Image des Technikstandorts stärken“.

Bild: VDI / Thomas Ernsting

Um diese Ziele zu erreichen, setzt SACHEN MACHEN auf vielfältige Aktivitäten wie das Jugend-Internetportal technik-welten, den Techniksender im Internet tectv, die Deutsche Technikstraße, den 1.000 Quadratmeter großen VDI-Stand auf der Hannover Messe und VDI ELEVATE, das Förderprogramm für Ingenieurstudierende.

Neben den engagierten Partnern füllen insbesondere die Projektverantwortlichen der einzelnen Aktivitäten SACHEN MACHEN täglich mit jeder Menge Leben – sie sind die Köpfe dahinter. Dieses Mal: Projektleiter Michael Spiekerkötter.

Herr SBild: VDIpiekerkötter, wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?
Als zentraler Ansprechpartner für die Initiative ist es meine Aufgabe, den Gesamtüberblick zu behalten. Das Team im VDI, Partner, Projekte, aktuelle Aktionen, Presse und Marketing – bei mir laufen alle Fäden zusammen. Die Tage sind dadurch sehr abwechslungsreich. Da meldet sich ein Unternehmen zur Beteiligung an tectv, ein Hochschulpartner möchte einen Studierendenwettbewerb über uns bewerben oder ich stimme mich zu Veranstaltungen wie das SACHEN MACHEN-Jahrestreffen ab. Auch administrative Arbeit gehört dazu: Verträge werden verschickt, Daten gepflegt, Meetings vorbereitet und Protokolle geschrieben.

Wofür sind Sie verantwortlich?
Meine Hauptaufgabe liegt in der Einbindung der Partner in die Initiative. Ziel ist es zudem, neue Unternehmen, Hochschulen und Institutionen für eine Kooperation zu gewinnen. In meinen Arbeitsbereich fällt darüber hinaus die Deutsche Technikstraße als Teilprojekt der Initiative. Hier machen wir eine Wanderausstellung von Industriefotografien bundesweit an verschiedenen Plätzen der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Exklusive Publikationen zum Technikstandort Deutschland entstehen zum Beispiel in Kooperation mit Merian, National Geographic oder, wie 2013, mit dem ADAC Reisemagazin. Für diese Tätigkeiten bin ich regelmäßig auf Reisen.

Was macht Ihre Arbeit besonders interessant?
Es ist toll, dass ich in dieser Funktion die Möglichkeit habe, so viele unterschiedliche Unternehmen kennenzulernen. Die Bereiche, mit denen wir zusammenarbeiten, sind überwiegend Personal und Kommunikation. Dabei gewinnen wir oft interessante Einblicke in die Industrie. Bei einer Betriebsbesichtigung flüssigen Stahl zu sehen, ist ein echtes Highlight! Durch den regelmäßigen Austausch mit den Partnern entstehen häufig neue Ideen und Kooperationsmöglichkeiten. Spannend sind das Themenspektrum und die verschiedenen Zielgruppen, die wir über SACHEN MACHEN erreichen.

 

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