Gewinner: Die Vanadium-Redox-Flow-Luft-Batterie

VDI prämiert umweltrelevante Abschlussarbeiten

Eine tolle Anerkennung für die Abschlussarbeit:  Die VDI-Gesellschaft für Energie und Umwelt (VDI-GEU) verleiht den mit 1.500 Euro dotierten Studienpreis für umweltrelevant Abschlussarbeiten an Jan grosse Austing.

Wer kann den Preis gewinnen?
Jedes Jahr wird der VDI-GEU Studienpreis für umweltrelevante Abschlussarbeiten verliehen. Für die Auswahl der Preisträger werden Kriterien wie Originalität, Innovationsgrad, Kreativität und natürlich die Auswirkung auf Mensch und Umwelt bezüglich ökologischer, ökonomischer und sozialer Gesichtspunkte herangezogen. Bewerben kann sich also jeder, dessen Abschlussarbeit sich bezüglicher obiger Kriterien nicht verstecken muss.

Jan grosse Austing in Hannover ausgezeichnet
Den Preis für im Jahr 2012 abgeschlossene Arbeiten erhielt Jan grosse Austing am VDI-Stand auf der Hannover Messe 2013.

Bild: VDI

Jan grosse Austing nimmt auf der Hannover Messe den Preis von Dr. Ljuba Woppowa entgegen.

Er konnte die Jury mit seiner Masterarbeit „Konstruktion, Inbetriebnahme und erste Charakterisierung einer Vanadium-Redox-Flow-Luft-Batterie“ überzeugen. In dieser beschreibt er die Entwicklung und Inbetriebnahme einer abgeänderten Redox-Flow-Batterie sowie erste Tests mit diesem System.

Bild: VDI

Entladesystem der Vanadium-Redox-Flow-Luft-Batterie

Grundgedanke der in dieser Arbeit angewandten Weiterentwicklung des konventionellen Redox-Flow-Systems ist eine signifikante Erhöhung der Energiedichte durch Ersatz einer der beiden Halbzellen mit einer bidirektionalen Luft-Elektrode.

Über Jan grosse Austing
Nach seinem Studium der Fächer Mathematik und Chemie für das gymnasiale Lehramt entschloss sich Jan grosse Austing zunächst einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst zu absolvieren. Im Rahmen des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Programms „weltwärts“ verbrachte er ein Jahr in Tansania. Dort war er an einer Secondary School in einem kleinen Bergdorf tätig. Nach dem Freiwilligendienst entschloss er sich nicht die berufliche Laufbahn als Lehrer einzuschlagen, sondern spezialisierte sich im Bereich der Erneuerbaren Energien durch das Masterstudium (M.Sc.) „Regenerative Energien und Energieeffizienz“ an der Universität Kassel. In seiner Abschlussarbeit wollte er sich gerne mit elektrochemischen Energiespeichern auseinandersetzen, deshalb wechselte er nach Oldenburg zum Forschungszentrum NEXT ENERGY. Dort beschäftigte er sich im Rahmen seiner Masterarbeit mit der Vanadium-Redox-Flow-Luft-Batterie. Momentan setzt er sich im Rahmen seiner Promotion weiterhin mit dem Batteriesystem auseinander, wobei der Schwerpunkt auf der kathodischen Elektrode liegt.

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