Jungingenieurin Marta berichtet

„Motiviert an die Zukunft herangehen“

Im September war tectv-Moderatorin und Auto-Fan Lina Van de Mars in Ingolstadt zu Besuch und hat für die aktuelle tectv-Sendung Jung-Ingenieurin Marta Jasyk bei Audi getroffen. Marta hat uns erzählt, wie Sie zum Ingenieurberuf und in die Sendung kam.

Bild: tectvtectv_Lina_Audi

Frau Jasyk, stellen Sie sich doch bitte kurz vor:
Mein Name ist Marta Jasyk. Ich bin 26 Jahre alt, Diplom Ingenieurin und absolviere das Internationale Traineeprogramm bei der AUDI AG. Studiert habe ich Maschinenbau an der RWTH Aachen im letzten Diplomjahrgang. Aufgrund verschiedener Praktika und meiner Diplomarbeit ist mein Interesse für die Automobilbranche stetig gewachsen.

In der aktuellen tectv-Sendung sind Sie als Protagonistin zu sehen, was können die Zuschauer lernen?
Die Zuschauer bekommen einen Einblick in das Audi Vorseriencenter, welches sich mit dem Entwicklungsprozess eines Fahrzeugs beschäftigt. Bevor ein Auto in Serie gefertigt werden kann, bedarf es viel Entwicklung. Die Abteilung im Vorseriencenter, in der ich arbeite, beschäftigt sich mit der Karosserie. Die Zuschauer können sich die Werkzeugfertigung genau ansehen. Die dort gefertigten Werkzeuge werden für die Pressen zur Blechumformung verwendet, die geformten Blechteile bilden dann die Elemente der Karosserie eines Autos.

Was begeistert Sie an Technik?
Dass der technische Fortschritt sich immer weiterentwickelt. Als Ingenieurin kann ich Ideen einbringen und Prozesse vorantreiben. Es begeistert mich, dass nützliche Erfindungen nicht nur komplex sind, sondern auch simpel sein können. Es ist einfach spannend, verschiedene Ideen zu verfolgen und die richtigen auszubauen.

Sie erzählen unter anderem, dass eine Ihrer Stationen in Italien sein wird. Wie wichtig ist Auslandserfahrung in Ihrem Berufsumfeld?
Um an dem Internationalen Traineeprogramm von Audi teilzunehmen, ist es eine Voraussetzung, erste Auslandserfahrung mitzubringen – sei es durch ein Praktikum oder ein Auslandssemester. So ein Aufenthalt öffnet jungen Ingenieuren viele Türen.

Im Rahmen des Internationalen Traineeprogramms bei Audi habe ich die Möglichkeit, ein Projekt an einem unserer Standorte weltweit zu absolvieren.
Auslandserfahrung ist wichtig, um das Unternehmen international kennen zu lernen, Prozessketten zu verstehen und sich auch persönlich weiterzuentwickeln. In einem globalen Unternehmen wie Audi macht das viel aus – man hat nicht nur in seiner täglichen Arbeit mit anderen Standorten zu tun, vielleicht ergibt sich ja auch für mich ein Wechsel an einen anderen Audi Standort.

Gibt es eine besondere Erfahrung beim Dreh an die Sie sich gerne erinnern?
Ich muss zugeben, ich fand alle Szenen sehr spannend. Ich glaube die schönste Erfahrung ist, dass man auch beim Dreh immer spontan agieren muss.

Was raten Sie jungen Schulabgängern, was würden Sie dem Abschlussjahrgang 2013 mit auf den Weg geben?
Motiviert an die Zukunft heranzugehen. Als Schüler wissen viele noch nicht genau, was sie machen möchten, deshalb ist es wichtig, neugierig zu sein und so viele Fragen zu stellen wie möglich. Ob eine Entscheidung richtig ist, erfährt man manchmal erst viele Jahre später – aber das gehört dazu und man sollte alle  beruflichen Entscheidungen positiv sehen.

Und zu guter Letzt: Wann war für Sie klar, dass Sie Ingenieurin werden?
Für mich war in der Oberstufe klar, dass ich einen technischen Beruf wählen möchte. Ingenieurin zu werden war für mich die logische Schlussfolgerung. Für das Maschinenbaustudium habe ich mich entschieden, da die Vertiefungsrichtungen sehr breit gefächert sind, von der Medizintechnik bis hin zur Luft- und Raumfahrt standen mir alle Türen offen.

Hier der Beitrag mit und über Marta:

tectv ist der Techniksender des VDI gemeinsam mit Partnern der Initiative SACHEN MACHEN.

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