MINT-talentierte Figuren

Max Fiedler zeichnet

Kennt Ihr unsere MINTalente-Figuren? Wir haben mit Max Fiedler gesprochen, der die fünf MINT-Mädels geschaffen hat.Bild: MINTalentemint_chardes_bioinfor

Sie sind sympathisch, kompetent, natürlich und keineswegs „fach-idiotisch“ – die fünf jungen Frauen, oder besser gesagt Ingenieurinnen, die die Role Models des Projekts MINTalente repräsentieren. Auf der eigenen Website, auf Flyern, Broschüren und Postern. Ins Leben gerufen von Max Fiedler, den wir bereits als „Vater“ der VDIni-Club Figuren vorgestellt haben. Seit 2008 unterstützt der freiberufliche Illustrator, Comiczeichner und Gamedesigner aus Düsseldorf sowohl den VDIni-Club als auch das Projekt MINTalente.

Den ganzen Look bestimmt
Von Anfang an war Max Fiedler für die illustrative Ausarbeitung der MINT-Welt zuständig: „Das ging über das Charakterdesign der Figuren, über eine bestimmte Bildsprache für den Webbereich, ein Farbsystem und Animationen für den Imagetrailer“, sagt Max Fiedler. „Das ist für einen Illustrator immer das Spannendste und Beste, wenn er von Anfang an den ganzen Look bestimmen darf.“

Die Welt der MINTalente
Und der Look passt zum Ziel des Projekts MINTalente, den weiblichen Nachwuchs in den Zukunftsbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu fördern. Gemeinsam mit weiteren Partnern, hat der VDI das Projekt ins Leben gerufen, um interessierte Schülerinnen und Studentinnen mit Vorbildfrauen, den sogenannten Role Models, zusammen zu bringen. Über 450 Frauen zeigen im Rahmen von Vorträgen, Informationsveranstaltungen und online motivierende Wege in das Studium, für den gelungenen Berufseinstieg bis hin zur erfolgreichen Karriere auf. Ein kleinen Einblick gibt der MINT-Trailer:

Die Figuren
„Wir haben zunächst vier repräsentative Berufsfelder aus dem MINT-Bereich ausgesucht: Energietechnik, Nanotechnologie, Optische Technologien und Bioinformatik“, sagt Fiedler. „Seit kurzem gibt es noch eine neue Figur, die für das Berufsfeld der Robotik steht. Die Figuren sollten sich gut voneinander unterscheiden und wenn möglich auf ihren Beruf verweisen.“ Da die Berufsfelder in eine ähnliche Richtung zielen, sind die Figuren mit besonderen Details gespickt. „Wir haben mit Accessoires gearbeitet wie Laptop, Tablet, Notizblock, Umhängetasche, etc., um die Figuren den Fachgebieten anzunähern.“ Bis auf die neueste Figur der Robotik, gab es bei der Erstellung der Figuren keine bestimmten Vorbilder. Vielmehr stehen sie für Frauen und Ingenieurinnen jeden Alters.

Autorin: Katharina Schmelzer
Aufgabe beim VDI: Pressearbeit
Position beim VDI: PR-Volontärin

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