VDI-Empfehlungen für Elektrofahrzeuge

Sicherheit geht vor

Ein großes Thema in Sachen Elektromobilität ist die Sicherheit. Der VDI hat jetzt Empfehlungen dazu herausgegeben.
Bild: Thomas Ernsting / LAIFBMW_Auto_Fertigung_KuppelGroße Chancen in der Elektromobilität
Mit der Elektromobilität verbinden sich große Chancen. Damit sie sich durchsetzt, müssen die Fahrzeuge jedoch günstiger und ihre Reichweiten länger werden. Sicher müssen sie natürlich auch sein. Gefährdungspotenziale bestehen wegen elektrischer Hochspannung und der Energiespeicher, vor allem bei Unfällen.

Besonderes Augenmerk auf Leichtfahrzeugen
Besonderes Augenmerk verdienen Leichtfahrzeuge. Sie müssen bislang kaum Sicherheitsnormen erfüllen. Leichtfahrzeuge sind heute noch eine Rarität auf Deutschlands Straßen. Aber das wird sich ändern, denn ihre Batterien sind kleiner und die Fahrzeuge deshalb günstiger.

VDI-Empfehlungen zur Sicherheit
Damit die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, empfiehlt der VDI, eine neue Zulassungskategorie für Leichtfahrzeuge von 400 kg bis 800 kg zu schaffen. Für diese sollten verbindliche Standards entwickelt werden, die ein adäquates Sicherheitsniveau gewährleisten.

Bild: VDIDirk Manske_1Autor: Dirk Manske
Position beim VDI: Leiter allgemeine und politische Öffentlichkeitsarbeit

Kommentare & Pingbacks

2 Gedanken zu “Sicherheit geht vor

  1. Da bin ich doch ein bisschen Fassungslos! Fahre einen dicken 2,5 to schweren SUV und verstopfe die Innenstadt, dafür darfst Du auf der Autobahn rasen wie Du willst. Fahre einen leichtes, ressourcenschonenden und Energie sparendes Fahrzeug und Deine Geschwindigkeit und Freiheit wird begrenzt. Diese Forderung ist absolut Kontraproduktiv.
    Und Einseitig. Elektrofahrzeuge haben nciht nur 4 Räder sondern auch 2. Und die sind sogar schon weiter verbreitet als die Vierrädrigen.

  2. Guten Tag Herr Biethan, vielen Dank für Ihren Beitrag. Die neue Kategorie, die wir vorschlagen, umfasst vierrädrige Fahrzeuge bis 800 kg für den Stadtverkehr, wo Elektrofahrzeuge besonders gut hinpassen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll eine differenzierte Auslegung der Crash-Anforderungen an diese Fahrzeuge ermöglichen. Für Fahrzeuge, die ausschließlich für Spaß und Spiel gedacht sind, kann man die bestehende Kategorie L7e (Sport- und Freizeitfahrzeuge) erhalten. Zweiräder oder Verkehrsregeln sind allerdings gar nicht Gegenstand unseres Vorschlags.

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