Punktladung zum Sieg

„BremChem“ gewinnt den ChemCar-Wettbewerb 2013

Das Team „BremChem“, bestehend aus drei angehenden Wirtschaftsingenieuren, triumphierte beim internationalen Vergleich des diesjährigen ChemCar-Wettbewerbs. Für uns haben die drei Gewinner den Wettbewerb Revue passieren lassen.

Bild: VDIIMG_Team_BremChem

Das Siegerteam bei den Wettbewerbsvorbereitungen

Neun Universitäten im Wettstreit
Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der ProcessNet-Fachgemeinschaft Prozess-, Apparate- und Anlagentechnik fand am 18. November 2013 der diesjährige ChemCar-Wettbewerb in Bruchsal bei Karlsruhe statt. Bei diesem Wettbewerb standen die neun teilnehmenden Universitäten der Herausforderung gegenüber, ein Modellfahrzeug zu konstruieren, welches durch eine oder mehrere (bio)-chemische Reaktion(en) angetrieben wird. Die entscheidenden Kriterien für die Bewertung der Jury waren eine gute Fahrpräzision, ein innovatives Konzept und eine ansprechende Posterpräsentation. Veranstalter waren die kreativen jungen Verfahrensingenieure (kjVI), die VDI-GVC und die DECHEMA.

Team BremChem
Die Erfolgsgeschichte und der damit verbundene 1. Platz des „BremChem“ nahmen innerhalb eines Bachelorprojekts an der Universität Bremen ihren Ursprung. Obwohl der formale Abschluss dieses Projekts erreicht war, arbeitete das Team um die drei angehenden Wirtschaftsingenieure Fabian Pille, Bennet Brüns und Sven Wittfoth weiter und entwickelte so das erfolgreiche Konzept für den ChemCar-Wettbewerb 2013.

Und so sah der Siegerlauf aus:

Das Siegerkonzept
Der Antrieb des ChemCars „BremChem“ funktioniert als geschlossenes System, indem mithilfe einer Backpulver-Essig-Reaktion in einem geschlossenen, druckstabilen Behälter ein Überdruck erzeugt wird. Dieser wird mit Hilfe einer flexiblen Druckaustauschmembran auf den zunächst ebenfalls geschlossenen, unteren Teil des Behälters, in dem sich Wasser befindet, übertragen. Sobald der Kugelhahn geöffnet wird, fließt das Wasser durch eine Düse auf einen Impeller, der über ein Getriebe an die Hinterradachse angeschlossen ist und so für den Antrieb des Fahrzeugs sorgt. Neben der Posterpräsentation schafften es die Studenten gerade durch eine herausragende Fahrleistung während des Chemcar Wettbewerbs, sich von den anderen Teams abzusetzen. Dabei fuhr das Fahrzeug des Bremer Teams nur 13 Zentimeter über die geforderten neun Meter hinaus, wodurch die TU Clausthal mit einer Abweichung von über einem Meter auf den zweiten Platz verwiesen werden konnte.

Die Unterstützer aus Bremen
Unterstützt wurden die Studenten bei Ihrer Arbeit durch die Betreuer Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Mädler und seinen Mitarbeiter M.Sc. Sven Schopf, der Universität sowie dem Fachbereich Produktionstechnik durch finanzielle Mittel, dem Stiftung Institut für Werkstofftechnik durch die Bereitstellung der Räumlichkeiten,  einer Spende der Stiftung Bremer Wertpapierbörse in Form eines voll ausgestatteten Werkzeugwagens, sowie durch die Werkstatt des Fachbereichs Produktionstechnik.

Die Unterstützer aus Deutschland
Zuständig für die Sicherheitstechnik war die INBUREX Consulting GmbH, Hamm. Neben ihnen wurde der Wettbewerb erst durch die vielen Spender und Sponsoren aus der Industrie ermöglicht: BASF, Bayer, Bentley, EVONIK Industries, InfraServ/ KNAPSACK, Intergraph, LANXESS und LONZA.

Autoren: Team BremChem
Fabian Pille, B.Sc. Wirtschaftingenieurwesen Universität Bremen
Bennet Brüns, B.Sc. Wirtschaftingenieurwesen Universität Bremen
Sven Wittfoth, B.Sc. Wirtschaftingenieurwesen Universität Bremen
Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Mädler (Betreuer)
M.Sc. Sven O. Schopf (Betreuer)

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Ein Gedanke zu “„BremChem“ gewinnt den ChemCar-Wettbewerb 2013

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