Prof. Michael Schmidt mit Ehrenzeichen des VDI ausgezeichnet

„Die Auszeichung macht mich sehr stolz“

Prof. Michael Schmidt wurde heute mit dem Ehrenzeichen des VDI ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen des VDI wurde 1931 vom VDI anlässlich seines 75jährigen Bestehens gestiftet. Seither zeichnen wir damit Ingenieure aus, die sich sowohl in fachlicher Hinsicht als auch im Rahmen der technisch-wissenschaftlichen Gemeinschaftsarbeit in ganz besonderem Maße verdient gemacht haben. So auch Prof. Schmidt. Wir haben mir Ihm über ehrenamtliches Engagement und seinen Weg zum erfolgreichen Ingenieur gesprochen.

Bild: privat2008-04-12_SCHMIDT_Michael_DSC_7574_neu_2Herr Prof. Schmidt, bitte stellen Sie sich doch bitte kurz vor.
Ich bin 1947 in Berlin geboren. Nach meiner mittleren Reife habe ich eine Lehre als Sanitärinstallateur gemacht. An der damaligen Ingenieurakademie für Bauwesen habe ich „Heizungs- und Gesundheitstechnik studiert. An der TU Berlin habe ich danach Energie- und Verfahrenstechnik studiert. Bei Herrn Prof. Esdorn habe ich mit einer Arbeit in der Reinraumtechnik promoviert. Im Ingenieurbüro KLIMASYSTEMTECHNIK war ich zunächst Abteilungsleiter Systemtechnik, dann Prokurist und schließlich Geschäftsführer. Parallel war ich Geschäftsführer der deutsch-englischen Tochter. Nach meinem Wechsel zu ARUP war ich zunächst Abteilungsleiter Haustechnik und dann Geschäftsführer der ARUP Deutschland. Seit 2000 habe ich den Lehrstuhl für Heiz- und Raumlufttechnik an der Universität Stuttgart und bin Direktor des Instituts für Gebäudeenergetik. Derzeit bin ich des Weiteren Dekan der Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik. Ich bin verheiratet mit meiner Frau Sabine Körner. Sie ist Bauingenieurin.

Was bedeutet die Auszeichnung für sie persönlich?
Die Auszeichnung macht mich sehr stolz. Ich freue mich über die Anerkennung meiner Arbeit als Ingenieur und die Würdigung meines langen ehrenamtlichen Engagements im und für den VDI.

Wie sind Sie dazu gekommen, sich ehrenamtlich im VDI zu engagieren?
Als junger wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin, hat mich mein späterer Doktorvater in die ersten Gremien „geschickt“!

Warum würden Sie jungen Menschen raten, sich ehrenamtlich zu engagieren?
Das ehrenamtliche Engagement verhilft einem zu einem perfekten fachlichen Netzwerk. Der Gewinn an Kontakten ist enorm. Man trifft nette Kollegen.

Beschreiben Sie uns kurz den Moment in dem Sie wussten: Ich werde Ingenieur!
Es gab nicht „den Moment“. Mein Vater war Ingenieur. Er hat „ohne jeglichen Druck“ auf seine zwei Söhne eingewirkt, Ingenieur zu werden. Für mich stand es schon während meiner Schulzeit fest, dass ich Ingenieur werde.

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