VDI-Tagung Industrie 4.0

„Es ist Zeit für eine neue Zukunft“

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Am 4./5. Februar findet der VDI-Kongress „Industrie 4.0“ statt. Neben zahlreichen Experten und Fachleuten haben wir auch vier Verteter der digitalen Zunft eingeladen, die die vierte industrielle Revolution aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

Wir haben Robert Basic, Sascha Hüsing, Markus Eckartz und André Paetzel im Vorfeld des Kongresses zu den Themen Industrie 4.0, Ingenieure allgemein und dem VDI im Besonderen befragt.

Beschreibt Euch bitte mal in 140 Zeichen.
Robert Basic: Wenn ich jetzt darüber anfange zu sinnieren, bei der schwersten aller Fragen, bin ich dann schneller bei den 140 als es Euch lieb ist? Wenn dem so ist, dann sei es so:)
Sascha Hüsing: Medienmensch, seit 25 Jahren. Beruflich zurzeit Verkaufsleiter beim Medienhaus Deutschland. Vielbahnfahrer und Blogger.
Markus Eckartz: Markus Eckartz, 42 Jahre davon mehr als die Hälfte mit Computer. 23 Jahre Kommunikation in allen Medien. Strategischer Planner und Gründer.
André Paetzel: Markenmensch aus Düsseldorf, der die Fotografie liebt und besonders gerne Eis isst.

Woher kennt Ihr den VDI?
Markus Eckartz: Der VDI war immer ein Begleiter, insbesondere durch die VDI nachrichten. Insbesondere wenn die Grenzen zwischen Entwicklung, Produktion und Marketing verschwimmen ist es immer gut, über den Tellerrand der eigenen Branche hinaus zu schauen.
Robert Basic: Vom Hörensagen schon im Studium, allerdings als BWLer. Ich stellte mir tatsächlich die Truppe mit Metermaß, Taschenrechnern, weißen Kitteln, Notizblöcken und Bleistiften bewaffnet vor. Ich gestehe! Das war allerdings vor über 20 Jahren. Ich weiß es mittlerweile etwas besser, so dass ich die weißen Kittel gedanklich weglasse.
Sascha Hüsing: Den VDI kenne ich aus meiner Zeit bei den IHK Zeitschriften und von einigen Bekannten, die Mitglied im VDI sind.
André Paetzel: Aus spannenden Projekten, die man seit nun fast zwei Jahren gemeinsam umsetzt. Zuvor durch Freunde, die sich für ein Ingenieursstudium entschlossen haben und so mit dem VDI in Kontakt kamen.

Was erwartet Ihr von der VDI-Tagung „Industrie 4.0“?
Sascha Hüsing: Ich erwarte von der VDI-Tagung eine Vision, denn Deutschland braucht mehr Visionen. Wir verwirklichen immer noch die Träume unserer Elterngeneration. Es ist Zeit für eine neue Zukunft.
André Paetzel: Spannende Inspiration, kluge Denker und Menschen, die Dinge in die Hand nehmen. Das Themenspektrum an diesen beiden Tagen ist sehr vielfältig. In meinen Augen ein wunderbare Nährboden für neue Ideen und spannende Diskussionen
Robert Basic: Ich bin da eher wie eine Raumsonde. Die das Objekt der Begierde, namentlich eine vernetztere und intelligentere Zukunft, aus der Nähe betrachten kann. Als Summe aus Themen und Menschen. Und mit einem guten Stück der berüchtigten Bodenständigkeit der Ingenieure die Zukunft eher abmessen kann, wie weit sie entfernt ist.
Markus Eckartz: Tiefere Einblicke in die aktuellen Themen und natürlich viele spannende Gespräche. Ebenfalls bin ich gespannt wie sich die stark verändernde Kommunikationswelt auf die Vorträge und die Konferenz auswirkt.

Wieso sollte man Euch kennen?
Robert Basic: Die Frage stelle ich mir manchmal selbst. Wenn ich sie herausgefunden habe und der VDI noch immer existiert, werde ich sie ordentlich zu beantworten wissen.
Markus Eckartz: Vielleicht nicht sollte, aber möchte. Ich sorge mit unkonventionellen Ideen und Strategien für neue Denkansätze und Wege in Unternehmen. Und gleichzeitig entwickeln wir hierdurch gemeinsam eine zeitgemäße Kommunikation.
Sascha Hüsing: Ich gehe davon aus, dass mich aus den Reihen des VDI wenige kennen, aber man sollte mich kennenlernen, wenn man sehen möchte, wie ich Netzwerk verstehe und lebe. Sonst braucht man eigentlich nur meinen Namen bei einer Suchmaschine eintragen und „Suchen“ klicken und man wird vieles finden.
André Paetzel: Weil ich gut zu hören kann und zu allem und jeden spannende Gedanken hinzufügen kann.

Welche Rolle spielen Ingenieure in der heutigen Welt?
Sascha Hüsing:  Ingenieure arbeiten an der Zukunft unserer Wirtschaft und am Wohlbefinden der Menschheit. Sie haben die Gabe Ideen kreativ umzusetzen und die Welt einfacher zu gestalten.
André Paetzel: Ingenieure sind Macher. Und Macher braucht man in der heutigen Zeit. Für mich sind die Menschen, die aus vielen Einzelteilen ein funktionierendes Ganzes machen können, faszinierend. Ich denke, dass die Welt noch viele Möglichkeiten bietet, wo aber erst noch einige Rätsel gelöst werden müssen. Da brauch es Ingenieure, die für uns die Puzzleteile zusammen setzen und das Leben erlebbarer machen.
Markus Eckartz: Eine immer wichtigere. Mit jedem neuen Produkt, was die Kommunikationswelt auf ein neues revolutioniert, kommen neue Technologien mit ins Spiel. Und wenn man die Trends zum Beispiel in der Robotik, die Möglichkeiten der Datenanalyse und viele andere entsprechende Bereiche betrachtet, ist dies nur der Anfang.
Robert Basic: Im Film „Königreich der Himmel“ stellt der Ritter Balian von Ibelin zum Schluss der Übergabeverhandlungen von Jerusalem Saladin die abschließende Frage, als beide schon am Gehen sind, „What is Jerusalem worth?“. Saladin dreht sich kurz um, meint „Nothing“ und läuft weiter. Nach einigen Schritten bleibt er erneut stehen, dreht sich um, macht eine kreisverbindende Geste mit den Fäusten und beugt sein Haupt: „Everything!“.

Wie kommt man mit Euch in Kontakt?
Markus Eckartz: Man findet mich im Internet oder trifft mich auf einer Konferenz. Man schreib mir eine E-Mail oder ruft klassisch an. Man kommt zu uns in die Agentur in Düsseldorf-Flingern oder man triff sich auf einen Kaffee im Toykio, einem Cafe samt Galerie, im japanischen Viertel in Düsseldorf.
Robert Basic: Wer nach mir googelt, findet mich.
Sascha Hüsing: Am einfachsten über die sozialen Medien, also Twitter @Hobbbes, das wäre der schnellste Weg. Ich freue mich aber auch immer wieder über Kommentare bei mir im Blog.
André Paetzel: Auf Twitter unter @paetzel oder einfach per Mail unter paetzel(at)dmarken(dot)de. Handynummer gibt es erst nach persönlichem Kennenlernen :)

 

Kommentare & Pingbacks

2 Gedanken zu “„Es ist Zeit für eine neue Zukunft“

  1. Hallo
    Industrie 4.0 halte ich zwar nicht für eine Revolution, sondern eine Evolution, einen Next Step in der Industriegeschichte, dennoch finde ich gut, dass Sie auch Vertreter aus der digitalen Zunft interviewen. Das Thema Industrie 4.0 behandeln wir aus der Sicht der Auswirkungen auf das Projektmanagement Automotive hier:
    https://www.openpm.info/display/openPM/Projektmanagement+Automotive
    Interessenten sind herzich eingeladen, mit zu denken.

  2. Revolution oder Evolution: Ganz genau, der „next step“ hat auf jeden Fall bereits begonnen. Das wurde während unserer Tagung noch einmal ganz deutlich.
    Übrigens planen wir für morgen einen Beitrag, in dem wir zeigen werden, wie die vier hier interviewten Herren die Tagung denn so als „Nicht-Ingenieure“ erlebt haben.

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