Meet the EYE members

„Internationalität wird immer wichtiger“

„Meet the EYE members“: Erfahrt mehr über die European Young Engineers und die Leute, die an den Konferenzen teilnehmen. Wir haben mit Jesco Lippert über seinen Weg bei der EYE gesprochen.

Bild: privatJesco LippertWo kommst du her und was hast du studiert?
Ursprünglich stamme ich aus Bergisch Gladbach (einem sehr schönen Städtchen auf der Grenze des Rheinlands zum Bergischen Land). Mein Studium des Maschinenbaus habe ich im Wintersemester 2004/05 im mondänen Berlin begonnen, wo sich neben den vielen interessanten Eindrücken des Studiums, was so viele Facetten der Kunst des Ingenieurwesens in sich vereint, auch mein persönlicher Horizont durch die Erfahrungen des Lebens in einer echten Großstadt deutlich erweitert hat.

Wie bist du zu EYE gekommen?
Nachdem ich während meiner Studentenlaufbahn schon andere Initiativen und Vereinigungen sehr gut kennen lernen durfte, hat es mich aus Interesse heraus Ende 2011 zum Netzwerk der Studenten und Jungingenieure im VDI verschlagen. Hier habe ich schnell viele Gleichgesinnte kennengelernt, die mir die Möglichkeit eröffnet haben, als Botschafter des VDI an den Treffen des EYE teilzunehmen.

EYE@Antwerpen war nicht deine erste Konferenz: An welchen hast du bisher teilgenommen und warum kommst du immer wieder?
Ich muss sagen, dass ich zuvor (leider) nur an einer anderen Konferenz teilgenommen habe, nämlich der in Dublin. Es war für mich zunächst ein kleiner Kulturschock, so viele andere Jungingenieure aus ganz Europa zu treffen, doch schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich in diesem Kreis wie zu Hause. Es ergaben sich schnell Bekanntschaften, die mittlerweile zu Freundschaften wurden und die ich auf keinen Fall mehr missen möchte.

Warum sollte man deiner Meinung nach seine wertvolle Zeit für solch ein Event opfern?                                                                                                             Internationalität insbesondere im Ingenieurberuf wird in Zukunft immer wichtiger. Die Berufe, in denen man sich hinter Zeichenbrettern oder PCs verschanzen konnte, verschwinden aus der Tätigkeitswelt des Ingenieurs. Es ist mittlerweile sehr wichtig, sich als erfolgreicher Ingenieur auf internationalem Parkett mühelos und gewandt bewegen zu können. Die EYE-Konferenzen bieten eine sehr gute Möglichkeit, sich spielerisch und mit sehr viel Spaß auf solche Herausforderungen vorzubereiten.

Was war dein schönstes Konferenz Erlebnis und warum, bzw. was hat dich begeistert?
Als ich allein nach Dublin zu meiner ersten Konferenz reiste, kannte ich beim ersten „Begrüßungsabend“ niemanden. Ich bin zwar ein sehr offener Mensch, aber die englische Sprache ist für mich leider nicht so alltäglich, als dass ich sofort ausreichend sicher auftreten konnte. Ich stand also zunächst etwas verloren, eine Flasche Bier umklammernd, in der Ecke herum (erinnerte mich an meine Schulzeit ;) ). Doch schnell kam ein junger Ire auf mich zu, der mir sogleich ein Gespräch antrug und über meine anfänglichen sprachlichen Unzulänglichkeiten locker hinwegsah. Ich fühlte mich schnell aufgenommen und auf eine gewisse Art und Weise „angekommen“. Aus dieser Begebenheit hat sich mittlerweile eine gute Freundschaft entwickelt. Er hat mich auch schon in Berlin besucht.

Kann man auch auf den kommenden Konferenzen mit dir rechnen und was wäre dein Wunschland für eine Konferenz und warum?
Ich werde bei der nächsten Gelegenheit wieder dabei sein. Die Kombination aus Spaß, das Kennenlernen neuer Länder und die hervorragende Möglichkeit, seine eingerosteten Sprachkenntnisse aufzufrischen, ist immer eine Reise wert. Ich würde mir wünschen, nachdem nun hauptsächlich die mittel- und nordeuropäischen Länder an der Reihe waren, mal ein Treffen im südlichen Teil Europas abzuhalten. Dadurch wären vielleicht auch Jungingenieure aus diesen Regionen (die bisher leider eher selten bis gar nicht dabei waren) motivierter unserem Netzwerk beizutreten. Wunschländer wären also aus meiner Sicht Spanien oder Italien.

Was möchtest du zum Schluss noch über EYE loswerden?

Das Entscheidende ist gesagt. Ich kann jedem jungen, angehenden Ingenieur nur raten, die tollen Erfahrungen mit uns zu teilen. Faktoren wie Zeit und Geld würde ich dabei soweit wie möglich außen vor lassen, da die Erlebnisse und Erfahrungen, die man durch die Treffen mitnehmen kann, durch diese beiden Faktoren nicht aufzuwiegen sind.

Mehr über EYE und kommende Konferenzen erfahrt ihr unter auf unserer Facebookseite und auf unserer Homepage.

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