Trikots mit Köpfchen

Wie intelligent ist Fußballkleidung?

Wenn die brasilianische Seleção bei der heimischen Weltmeisterschaft aufläuft, werden Thiago Silva & Co. Dri-FIT-Trikots mit lasergeschnittenen Ventilationszonen tragen, um nicht zu sehr ins Schwitzen zu geraten.

Bild: Sergey Peterman / Shutterstock.comWieintelligentistFußballkleidung_Blog

Plastikflaschen als Basis
Die Basis für ihre sonnengelben Microfaserpolyester-Shirts: wiederverwertete Plastikflaschen. Schließlich werden Rohstoffe auch im textilen Bereich immer knapper, sodass die intelligente Sportbekleidung der Zukunft nicht nur widerstandsfähig, langlebig oder atmungsaktiv, sondern auch umweltfreundlich produziert wird.

Smart Clothes
Schon heute ist der Markt für Smart Clothes und Wearable Technologies hart umkämpft – aber wo liegt eigentlich der Unterschied? Während man unter Smart Clothes Textilien mit erweiterter Funktionalität versteht, sind Wearable Technologies Technologien, die am Körper getragen werden.

Mikro-Massagen und digitaler Trainingspartner
Ein Beispiel für intelligente Kleidung auf dem grünen Rasen ist das miCoach-Elite-System, das sowohl im Training, als auch bei der Spielüberwachung eingesetzt werden kann: Über einen am Shirt angebrachten Transponder werden von jedem Spieler drahtlos in Echtzeit physiologische Daten an Computer übermittelt. Sportler wie Trainer erhalten einen protokollierten Überblick über jede Bewegung und können Leistungsvergleiche sowie entsprechende Trainingspläne aufstellen.

Mikro-Massagen für mehr Energiefluss
Ein ganz anderer, nicht elektronischer Weg für intelligente Fußballkleidung ist die sogenannte Performance Technologie PWR ACTV: An anatomisch-strategischen Positionen im Trikot sind Tapes in das Gewebe eingearbeitet, die Druck auf aktive Muskeln ausüben. Diese Mikro-Massagen sollen einen schnelleren und effektiveren Energiefluss beim Spieler hervorrufen.

Ob die intelligente Fußballkleidung etwas bringt? Da scheiden sich die Geister. Denn um es mit den Worten des deutschen Fußballspielers und -trainers Alfred „Adi“ Preißler zu sagen: „Grau is alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz“.

Brunel DarkGrey CMYK_CS4Autorin: Stine Behrens im Auftrag der Brunel GmbH
Die diplomierte Sozialwissenschaftlerin ist seit einigen Jahren als PR-Beraterin für die Bremer Kommunikationsagentur DIALOG PR tätig und unterstützt dort unter anderem die Pressearbeit der Brunel GmbH.

Kommentare & Pingbacks

2 Gedanken zu “Wie intelligent ist Fußballkleidung?

  1. Ich finde es toll, dass es die Flaschen recycled werden, damit neue Fussball Trikots entstehen. Top! Diese Mikro Massagen in den Fussball Trikot finde ich extrem krass. Noch nie davon gehört. Aber wenn es funktioniert. Dann ein Hoch auf die Technik =)

  2. Vor allem Profisportler, aber auch diejenigen die nur Hobbymäßig Sport treiben, legen viel Wert auf eine Bekleidung die sowohl leicht, wie auch funktionell ist. Der Abtransport des Schweißes muss zügig stattfinden T-Shirts, Trainingsanzüge und Sweatshirts, die speziell auf den Sport ausgelegt sind, haben ganz eigene Materialeigenschaften. Vor allem das Material Polyester hat eine ganz andere Bedeutung bei normaler Bekleidung für die Freizeit. Polyester hat bei Trainingsoberteilen und Trainingshosen den Vorteil, dass es atmungsaktiv ist. Durch das Material wird die Feuchtigkeit, die beim Sport entsteht, nach außen transportiert. Das Resultat sind Trainings-T-Shirts und Trainings-Tops, die nicht nass und schwer werden wie es z.B. bei Baumwolle der Fall ist. So besteht weniger Gefahr, auszukühlen und sich zu erkälten. Ein Beispiel ist die Übergangsphase vom Herbst in den Winter. Gerade in der nassen und kalten Jahreszeit besteht ein erhöhtes Risiko, dass der Körper auskühlt. Schon ein paar Minuten ohne ausreichende Bewegung können bei Temperaturen von knapp über null Grad ausreichen um die Muskulatur zu schwächen und die Verletzungsgefahr zu erhöhen. Gute Sportartikel, wie Trainingshosen oder Trainings-Tops können hier mit wärmenden Eigenschaften helfen, die Muskulatur warm zu halten.

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