Countdown für die FSG

Auf die Strecke, fertig, los!

Wir als VDI sind ideeller Sponsor der Formula Student Germany. Vom 29. Juli bis 3. August 2014 geht der internationale Konstruktionswettbewerb für Studierende in die neunte Runde. Wir sind mit dabei, informieren vorab und berichten live vor Ort.

Bild: FSG / KroegerGruppenbild_FSG

115 Teams mit über 3.000 Studierende aus der ganzen Welt nehmen auch 2014 wieder an der FSG am Hockenheimring teil. (Bild: FSG / scheuplein)

Seit 2006 findet der Konstruktionswettbewerb in Deutschland statt und wird seither am Hockenheimring ausgerichtet. Die FSG besteht aus zwei parallel stattfindenden Wettbewerben: der Formula Student Combustion und der Formula Student Electric. In diesem Jahr treten 115 Teams aus der ganzen Welt gegeneinander an, darunter auch vier Teams aus China. Rund 3.000 Studierende und 5.000 Besucher werden erwartet – die Stimmung dürfte also mindestens genauso gut werden wie im letzten Jahr. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Ingenieurnachwuchs nachhaltig zu fördern.

Das Konzept
In Teamarbeit bauen Studenten einen einsitzigen Formelrennwagen, mit dem sie gegen Teams aus der ganzen Welt antreten. Doch anders als bei der Formel 1, ist es nicht unbedingt das schnellste Auto, das gewinnt. Entscheidend ist vielmehr das Gesamtpaket, bestehend aus Konstruktion, Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumentation. In acht Disziplinen bewertet die Jury sowohl das fahrende Auto, sowie die Teams und ihre Wagen in Präsentation und Diskussion.

Die Disziplinen
Viele Monate und zahlreiche durchgemachte Nächte voller harter Arbeit haben die Studententeams hinter sich gebracht. Endlich ist es soweit: In insgesamt acht Disziplinen bewertet die Jury die Rennwagen vor Ort.

Bild: FSG / Rose20130802_09-39-16_5229_rose-X2

Sicherheit geht vor: Bevor die Autos auf die Strecke dürfen, müssen sie durch die technische Abnahme. (Bild: FSG / rose)

Die statischen Disziplinen
In drei der acht, den sogenannten statischen Disziplinen, werden die Teams und ihre Autos in Präsentationen und Diskussionen bewertet. Die Studenten führen der Jury ihre Konstruktionen (Engineering Design), Kostenplanung (Cost Analysis) und das Geschäftsmodell (Business Plan Presentation) vor. Bereits in Vorbereitung auf den Wettbewerb sollten die Studenten annehmen, dass sie einen Prototypen für eine mögliche Serienproduktion entwerfen und bauen. Zielgruppe ist der nicht-professionelle Wochenendrennfahrer.

Die dynamischen Disziplinen
Jetzt geht’s hinters Steuer und auf die Strecke. In den fünf dynamischen Disziplinen müssen sich die studentischen Konstruktionen auf der Rennstrecke beweisen. Mit jeder Disziplin werden die verschiedenen Eigenschaften der Autos getestet. Das Endurance-Rennen stellt dabei die Hauptdisziplin dar. Auf einer Rennstrecke von 22 Kilometern wird die Gesamtkonstruktion unter Dauerbelastung auf die Probe gestellt.

Von 0 auf 100
In der Disziplin ‚Acceleration‘ demonstrieren die Rennwagen auf einer 75 Meter langen Geraden, wie schnell sie aus dem Stand beschleunigen können. Hinweise auf eine gute Fahrdynamik sowie gute Handling- und Beschleunigungseigenschaften bietet der ‚Autocross‘. Auch der ‚Skid Pad‘ fordert den Rennwagen Höchstleistung ab. Durch das Durchfahren eines Parcours, wird die statische Querbeschleunigung der Fahrzeuge gemessen. Nicht außer Acht zu lassen, ist der Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch in Relation zur Geschwindigkeit. Die Disziplin ‚Fuel / Energy Efficiency‘ bewertet diesen Aspekt.

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Das Team der TU Berlin beim Endurance-Rennen im vergangenen Jahr. (Bild: FSG / grams)

 

Kommentare & Pingbacks

2 Gedanken zu “Auf die Strecke, fertig, los!

    • Hallo HTW Motorsport,
      es ist schön zu sehen, wie sehr Ihr Euch schon auf die FSG 2014 freut! Wir drücken Euch die Daumen, dass alles gut am Hockenheimring für Euch läuft. Viele Grüße aus Düsseldorf in die Hauptstadt!

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