Wir sind VDI

„Ingenieur mit Zusatzqualifikation“

152.000 Mitglieder hat der VDI aktuell. In unserer Reihe “Wir sind VDI” stellen wir jeweils einmal im Monat vor, welche Köpfe wirklich dahinter stecken. Dieses Mal haben wir mit Ronny Schedifka, Arbeitskreisleiter der VDI Studenten und Jungeingenieure in Senftenberg, gesprochen.

Bild: privatWir-sind-VDI_Ronny-Schedifka-BildHerr Schedifka, bitte stellen Sie sich kurz in maximal 140 Zeichen vor.
Ursprünglich komme ich aus dem Töpferdorf Crinitz und lebe seit 2011 zwecks Studium in Senftenberg. Außerdem bin ich Gitarrist / Kontrabassist und liebe die vegane Küche.


Seit wann sind Sie im VDI und warum sind Sie damals eingetreten?

Sich zu engagieren war schon immer ein großer Punkt für mich. In einem spontanen ausführlichen Gespräch mit der damaligen Arbeitskreisleiterin der Studenten und Jungingenieure Senftenberg wurden mir die signifikanten Vorteile der VDI-Mitgliedschaft erläutert. Ich war davon so begeistert, dass die Mitgliedschaft für mich nicht nur curricular, sondern auch einen außercurricularen Nutzen bringen kann. Mir wurde auch sehr schnell die Verantwortung bewusst, als ich kurz nach meiner Mitgliedschaft im Juni 2012 Arbeitskreisleiter der Studenten und Jungingenieure Senftenberg wurde.

Beschreiben Sie kurz den Moment in dem Sie wussten: Ich werde Ingenieur!
Das ich überhaupt Wirtschaftsingenieurwesen-Produktionswirtschaft in Senftenberg studiere, war eher ein Zufall. Mein Wunsch war es, Gymnasiallehrer in den Fächern Wirtschaft-Arbeit-Physik zu werden. Warum ich mich dann aber für Wirtschaftsingenieurwesen-Produktionswirtschaft entschieden habe, kann ich wirklich nicht sagen, bereue diesen Schritt jetzt im 6. Bachelor-Semester aber überhaupt nicht. Ein kleiner familiärer Campus mit 1600 Studenten mit sehr guter Lehre und Forschung tut mir als angehenden Wirtschaftsingenieur in allen Belangen gut und ich kann mit Sicherheit nach meinem Studium sagen, dass ich ein gut praxisorientierter ausgebildeter Ingenieur bin.

Was bedeutet es für Sie, Ingenieur zu sein?
Die Ingenieurwissenschaften befassen sich ja mit der Technologie, welche die Forschung, technische Entwicklung, Konstruktion und Produktionstechnik beinhaltet, die auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse aufbauen. Dadurch ergibt sich ein großer Aufgabenbereich, in dem ich und alle anderen Ingenieure tätig werden können. Hinzu kommt noch, dass knapp die Hälfte meines Studiums betriebswirtschaftlich ausgelegt ist. Und durch diese beiden Fachdisziplinen ergibt sich für mich ein wirklich hoher Wissenshorizont, bei dem ich fachübergreifende Arbeiten charakteristisch angehen kann. Außerdem schränkt mich das Vorwort „Wirtschaft-“ als Ingenieur nicht ein, sondern erweitert mich um eine weitere Fachdisziplin, wie VDI-Direktor Ralph Appel (der ebenso Wirtschaftsingenieur ist) sich selbst als „Ingenieur mit Zusatzqualifikation“ beschreibt.

Welche Rolle spielt für Sie der VDI?
Der VDI spielt für mich eine große Rolle. Durch seine aktive Öffentlichkeitsarbeit, kann eine effektive Nähe aller Ingenieure im Netzwerk gelebt werden. Gerade für mich als Jungingenieur fördert der VDI das Berufsverständnis und öffnet Perspektiven für zukünftige Generationen, auch durch das Engagement seiner Mitglieder. Durch die aktive Arbeit im Arbeitskreis der Studenten und Jungingenieure Senftenberg erreichen wir aufgrund der Karriereberatung, dem Besuch von Karrieremessen und Kongressen sowie Podiumsdiskussionen zu Fachthemen, aber auch durch regionale Unternehmensbesuche und praxisorientierten SoftSkill-Seminaren einen hohen Stellenwert bei den Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern. Aber auch die vielfältigen Dienstleistungen und das große Netzwerk an Kontakten bereichern mich allemal.

Was wünschen Sie sich in Zukunft vom VDI?
Der VDI soll in Zukunft genauso transparent, jung-dynamisch und frisch bleiben, wie er jetzt ist.

Hast Du auch Interesse an einer Mitgliedschaft bei uns im VDI?
Alle Vorteile der Mitgliedschaft im Überblick.

Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung.

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Ein Gedanke zu “„Ingenieur mit Zusatzqualifikation“

  1. Das Wirtschaftsingenieurwesen ist wirklich eine sinnvolle Ergänzung zu den traditionellen Studienangeboten im Ingenieurwesen, da kaufmännisches Wissen heute im Beruf oft als selbstverständlich gilt (Stichwort: Kostendruck). Ich habe einmal ein paar Informationen zum Wirtschaftsingenieurwesen auf einer kleinen Website (www.wiin-online.de) zusammengestellt. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie einfach mal vorbei.

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