Wir sind VDI

Engagement für den Nachwuchs

152.000 Mitglieder hat der VDI aktuell. Viele von Ihnen engagieren sich ehrenamtlich in verschiedenen Projekten für ihren Verein. Das tut auch Dr. Uwe Groth, Vorsitzender des VDI-Landesverbandes und des Bezirksvereins Hannover. Sein ehrenamtliches Engagement gilt vor allem dem Nachwuchs. Wir haben ihn dazu einmal interviewt:

Herr Groth, bitte stellen Sie sich kurz vor.
Mein Name ist Dr.  Uwe Groth. Ich bin 57 Jahre alt,  habe in Hannover studiert und in Braunschweig promoviert.

Bild: privatZukunftspiloten_Dr_Groth_Blog

Seit wann sind Sie im VDI und warum sind Sie damals eingetreten?
Seit 1989 bin ich im VDI. Mir macht es Spaß mich aktiv einzubringen – zu gestalten. Hier bietet der VDI  zahlreiche Möglichkeiten. Insbesondere die Aktivitäten zur Motivation von Jugendlichen für technische Themen sowie die Zusammenarbeit von Experten aus unterschiedlichen Bereichen, die ehrenamtlich oder im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit zusammenarbeiten, haben mich zum Eintritt und zur Mitarbeit im VDI bewegt.

Was bedeutet es für Sie, Ingenieur zu sein?
Ohne Ingenieure wäre unser Wohlstand nicht gesichert. Ingenieure zeichnen sich durch Kreativität und Innovationsgeist aus. Die wesentlichsten Aufgaben sind die Schaffung von möglichst wirkungsvollen und effektiven Lösungen für technische Probleme und die Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien. Dieses bildet die Säule einer funktionierenden Wirtschaft.

Welche Rolle spielt für Sie der VDI?
Als Vorsitzender des VDI- Landesverbands Niedersachsen und des BV Hannover sowie als Vorstandsmitglied im Bereich Jugend und Technik arbeite ich an der Schnittstelle zwischen der Jugend, den Studenten sowie den älteren Mitgliedern des VDI.  Neben der Idee „Jugendliche“ zur aktiven Mitarbeit im VDI zu motivieren, reizt es mich insbesondere die Zusammenarbeit zwischen „Jung“ und „Junggebliebenen“ Mitgliedern  erfolgreich zu unterstützen. Die Jüngeren können dabei sehr viel von den Älteren lernen und vice versa. Auf diesem Gebiet gibt es noch eine Menge zu tun. Der VDI als „Kümmerer“  ist dabei sehr gefragt. Daneben halte ich es für wichtig auch die gesamte Familie in den VDI zu integrieren, um das technische Verständnis zu fördern. Dieses gelingt als Erfolgsrezept u.a. durch gemeinsame Veranstaltungen wie  u.a. Sommerfeste.  Der VDI als Sprecher der Ingenieure in Politik und Wirtschaft spielt für mich in unserer Gesellschaft eine zunehmend wichtige Rolle.

Was wünschen Sie sich in Zukunft vom VDI?
Wichtig ist für mich die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und wir sollten stolz sein, auf  das was wir geschaffen haben. Wir müssen allerdings „Gas geben“, denn die Konkurrenz aus dem Ausland schläft nicht. Der VDI sollte sich noch stärker in die Wirtschaft und die Politik einbringen und daran mitarbeiten, dass junge Menschen in Deutschland eine berufliche Perspektive haben.
Die „Jugend“ sollte in den VDI –Gremien ein höheres Gewicht bekommen. Nur durch die Mitarbeit der jungen Menschen können wir zielorientierte erfolgreiche Zukunftsmodelle schaffen.

Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung.

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