Wir sind VDI

Vom Willen, Ingenieurin zu werden

Wir möchten Euch heute wieder wie an jedem ersten Freitag im Monat eines unserer 152.000 VDI-Mitglieder einmal genauer vorstellen. Heute ist unsere Wahl auf Julia Wrobel gefallen. Julia ist noch Studentin, nimmt an unserem Förderprogramm für Studierende VDI ELEVATE teil und engagiert sich ehrenamtlich für den VDI.

Bild: privatJulia_WrobelLiebe Julia, bitte stell dich kurz vor.
Mein Name ist Julia Wrobel, 24 und komme ursprünglich aus Aachen. Ich studiere im 5. Semester Wirtschaftsingenieurwesen/Bau an der TU in Braunschweig.

Seit wann bist Du im VDI und warum bist Du damals eingetreten?
Während eines Orientierungsjahres nach meinem Abitur habe ich mich aus Neugier mit dem VDI e.V. intensiver beschäftigt. 2011 bin ich dann damals u.a. wegen der VDI nachrichten und den diversen Veranstaltungen, wie z.B. Exkursionen, Workshops oder Netzwerktreffen beigetreten. Mir lag schon immer viel daran, nicht nur geradeaus zu studieren, sondern auch mal nach rechts und links zu schauen, um zu beobachten, was sonst noch so in der Branche passiert und die ein oder andere Veranstaltung mal mitzunehmen. Positiv überrascht war ich von meinem schnell wachsendem Bekanntenkreis, der sich durch die Mitgliedschaft entwickelt hat.

Beschreibe uns kurz den Moment in dem Du wusstest: Ich werde Ingenieurin?
Ich war schon ein wenig stolz auf mich, dass ich mir selber zugetraut habe, ein Ingenieurstudium zu beginnen. Von Anfang an war mir klar, dass es nicht einfach für mich wird. Doch ich war mir sicher, dass ich mir keine Sorgen machen muss, mein Studium nicht zu packen. Dafür war und ist mein Wille einfach zu groß Ingenieurin zu werden.

Was bedeutet es für dich, Ingenieurin zu sein?
Ich freue mich jetzt schon bald verantwortungsvolle Aufgaben im planerischen Bereich der Technikbranche zu übernehmen. Als Wirtschaftsingenieurin ist die Auswahl meines späteren Aufgabengebietes zum Glück breit gefächert. Für mich bedeutet das Berufsbild Ingenieurin natürlich auch, in einem Umfeld zu arbeiten, welches von Männern dominiert wird. Doch darum mache ich mir keine Sorgen.

Welche Rolle spielt für dich der VDI?
Der VDI ist seit einem halben Jahr, zusammen mit einem Partnerunternehmen, mein Begleiter in Form eines Förderprogramms geworden. Ich darf mich also sehr geehrt fühlen, dass Europas größter technisch wissenschaftlicher Verein mich nicht nur in Form von Infomaterial, diverser Veranstaltungen und Beratung zur Seite steht. Ich habe zusätzlich nämlich den Luxus, mich auf das Berufsleben in Form von Soft-Skill-Trainings, einem Praktikum in meinem Partnerunternehmen und regelmäßigen Netzwerkstreffen vorzubereiten.Zusammenfassend könnte man sagen, dass der VDI mein Türöffner für das Berufsleben ist.
Aber auch das ehrenamtliche Arbeiten im Verein bringt einem mehr, als man anfangs glaubt. Hier übernimmt man Verantwortung und hat die Möglichkeit seine Talente auszuleben, Stärken und Schwächen kennenzulernen und eigenständig etwas auf die Beine zu stellen. Ich rate deshalb jedem, sich mehr in Vereinen einzubringen und sich zu engagieren.

Bild: VDISuJ_HannoverMesse

Julia ist unter anderem Teil des Teams unserer VDI Studenten und Jungingenieure für die Hannover Messe

Was wünscht Du Dir in Zukunft vom VDI?
Vom VDI wünsche ich mir eines ganz besonders: Das Bachelor- und Mastersystems sollte schleunigst hinterfragt werden und damit in Verbindung auch eine Umstrukturierung stattfinden. Es gibt unzählige Universitäten, an denen dieses System noch nicht richtig funktioniert. Der VDI könnte sich als Sprecher der Ingenieure in der Politik stärker einsetzen um die Änderungen durchzusetzen.

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Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung.

 

 

 

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