#vdiww - Adventsaktion / Tag 9

Wofür braucht eine Straßenbahn eigentlich Sand?

Ist Euch das schon einmal aufgefallen? Wenn Ihr Straßenbahngleise überquert seht Ihr häufig Sand zwischen den Gleisen. Wie kommt der dahin?

Bild: Rheinbahn AGVDI_WW_Thema_Rheinbahn-blog

Dass sich in den Gleisen Sand ansammelt, ist kein Zufall – vielmehr dient der Sand der Sicherheit während der Fahrt. Wie das genau funktioniert, haben wir uns einmal von der Rheinbahn erklären lassen, die hier bei uns in Düsseldorf für den Betrieb der Straßenbahnen zuständig ist.

Bis zu 270 Gramm Sand pro Minute
„Bei Regen, durch Laubfall und Schmutz, bildet sich ein Schmierfilm auf den Gleisen. Weil Räder und Schienen aus Eisen sind, entsteht dann ein sogenannter „Schlupf“, das heißt, die Räder der Bahnen finden keinen Halt auf den Schienen. Dem wird mit gebranntem Quarzsand entgegengewirkt, den spezielle Düsen vor die Räder sprühen – bis zu 270 Gramm pro Minute. Dadurch wird die Reibung erhöht und dafür gesorgt, dass die Bahn nicht ins Rutschen kommt. Auch bei Notbremsungen kommt der Sand zum Einsatz, um schneller zum Stehen zu kommen. In diesem Fall versprüht die Bahn den Sand automatisch, bei „schlüpfrigen“ Schienen kann der Fahrer mit einem extra Knopf den Sand bei Bedarf verstreuen. Im Jahr verbrauchen die Straßenbahnen der Rheinbahn etwa 460 Tonnen Sand.“

++++ Geschenke, Geschenke, Geschenke +++
Bild: VDIRheinbahn_vdiwwZu dieser Frage verlosen wir eine Rheinbahn-Tasche inkl. Überraschung. Beantwortet uns bis zum 15. Dezember 2014 als Kommentar zu diesem Beitrag hier im Blog oder auf unserer Facebook-, Twitter-, Google Plus- oder LinkedIn-Seite folgende Frage: Getränkehalter, Mini-Kiosk oder vielleicht Gemälde auf der Außenseite: Was würdet ihr einbauen lassen, wenn Ihr Eure eigene private Straßenbahn hättet? Unter allen, die mitmachen, verlosen wir die Überraschungstasche. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen findet ihr unter www.vdi.de/teilnahmebedingungen.

Über #vdiww
„VDI Wissenswertes Wissen“ (#vdiww) ist ein neues Themenformat des VDI. Darin geht es um alltägliche Themen, die uns interessieren und beschäftigen. Mit #vdiww schafft der VDI Abhilfe und beantwortet gemeinsam mit seinen Partnern Fragen des täglichen Lebens.

Cathrin Becker_2Autorin: Cathrin Becker
Position beim VDI: Pressereferentin
Aufgaben beim VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation

Kommentare & Pingbacks

4 Gedanken zu “Wofür braucht eine Straßenbahn eigentlich Sand?

  1. Getränkehalter, Mini-Kiosk und Gemälde auf der Außenseite – das hört sich alles ganz gut an, ich würde mich jedoch für etwas anderes Entscheiden:

    Damit ich mit meiner eigenen Straßenbahn etwas unabhängiger bin würde ich einen weiteren Antrieb verbauen. Meine Straßenbahn ist mit Elektro- und Dieselantrieb auch nach Oberleitungsschäden (durch Unwetter, Vandalismus, Diebstahl, etc.) voll einsatzbereit.
    Zudem würde mein Fahrersitz die Scherbewegungen besser ausgleichen, um die Belastungen der Wirbelsäule zu mindern.

  2. Meine eigene Bahn hätte einen zweiten Wagen/Anhänger. Dort gäbe es kein Rauchverbot, kein Getränkeverbot und kein Essenverbot… Man soll sich ja schließlich in meiner Bahn wohl fühlen.

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