Wir sind VDI

Mit dem VDI Ideen umsetzen

VDI, das sind rund 154.000 Mitglieder. In unserer Reihe „Wir sind VDI“ stellen wir einmal im Monat ein Mitglied genauer vor. Diesmal haben wir mit Silke Deul gesprochen. Die 33-Jährige Bauingenieurin übernahm bereits einen Monat nach VDI-Beitritt den Vorsitz des Bezirksvereins Augsburg.

Bild: privatSilke_DeulFrau Deul, bitte stellen Sie sich kurz vor.
Ich bin 33 Jahre alt und Bauingenieurin. Studiert habe ich an der TU Darmstadt und Universidad Politécnica de catalunya. Heute bin ich Lead engineer und Contract manager bei der MAN Turbo & Diesel in Augsburg im Bereich Kraftwerksbau.

Seit wann sind Sie im VDI und warum sind Sie damals eingetreten?
Seit 2 Jahren baue ich die Gruppe Ingenieure ohne Grenzen in Augsburg auf. Bei einer Veranstaltung im Jahr 2013 habe ich den Vorstand des VDI Augsburg kennengelernt. Beim zweiten Treffen erzählte dieser mir, dass der erste Vorsitzende nach 6 Jahren sein Amt niederlegt und eine Nachfolgerin gesucht wird. Im März 2014 trat ich beim VDI ein und im April wurde ich zur ersten Vorsitzenden gewählt. Ich bin beim VDI gestartet, als Verbindungspunkt zwischen den Vereinen VDI und Ingenieure ohne Grenzen. Mittlerweile hat sich mein Aufgabenfeld erweitert. Es bot sich für mich hier eine Gelegenheit eine verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen und Dinge in Bewegung zu setzen.

Beschreiben Sie kurz den Moment in dem Sie wussten: Ich werde Ingenieurin.
Der Wunsch Ingenieurin zu werden hat sich bei mir langsam entwickelt. In meiner Familie und damaligen Freundeskreis gab es keine Akademiker oder Techniker. Bei der Berufsberatung wurden mir verschiedene Ingenieursberufe empfohlen. Nach dem Abitur war ich ein Jahr in den USA, um neue Erfahrungen zu sammeln und mit einer frischen Sichtweise einen Beruf zu wählen. Ich habe mich für Bauingenieurwesen entschieden. Während des Studiums habe ich dann gemerkt, dass nicht nur das Thema sehr interessant ist, sondern dass ich auch sehr gut zu dem Menschenschlag passe.

Was bedeutet es für Sie, Ingenieurin zu sein?
Ich bin an Projekten beteiligt, die von anderen Menschen viele Jahre in ihrem Alltag genutzt werden. Es macht mich stolz nach einiger Zeit zu einem abgeschlossenen Projekt zurückzukehren und zu wissen, dass man bei dem Bau dieser Straße, Straßenbahngleisen, Fußballstadion, Regenwasserzisternen oder wie heute dem Kraftwerk, beteiligt gewesen ist. Die Aufgaben sind so vielseitig und es ergeben sich spannende Schnittstellen mit anderen Berufsgruppen. Ich habe für mich den richtigen Beruf gefunden und ich freue mich auf die kommenden Jahre.

Welche Rolle spielt für Sie der VDI?
In der Arbeit als erste Vorsitzende engagiere ich mich in den Aufgaben für die Region. In Düsseldorf nehme ich an den überregionalen Vorstandsitzungen teil und tausche mich mit anderen Bezirksvereinen aus. 2015 sind Projekte geplant, wie der Generationstreff, ein erweitertes Netzwerk durch erhöhte Präsenz in der Wirtschaft und ein Gremium für einen zukunftsorientierten VDI. Der VDI bietet mir die Plattform meine Ideen umzusetzen und ein abwechslungsreiches Angebot für die Mitglieder zu schaffen.

Was wünschen Sie sich in Zukunft vom VDI?
Ich wünsche mir, dass sich mehr Jungingenieure und Frauen engagieren und Nutzen aus der Arbeit im VDI ziehen. So können wir den VDI mitgestalten.

Hast Du auch Interesse an einer Mitgliedschaft bei uns im VDI?
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Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung.

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Ein Gedanke zu “Mit dem VDI Ideen umsetzen

  1. Grüß Gott Frau Deul,
    Bauingenieur und weiblich – super!
    Vielleicht lernen wir uns mal in München kennen,
    ich bin Bauingenieur in Rosenheim
    und Leiter der BG Rosenheim.

    Nach Augsburg zu reisen reizt mich mit dem Bahnmuseum…
    Vielleicht als Exkursion unserer Bezirksgruppe.

    MfG
    Harold Plesch

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