Wir sind VDI

„Technik soll Lebenszeit gestalten“

Rund 154.000 Mitglieder hat der VDI aktuell. Um zu zeigen, wer dahinter steckt, stellen wir einmal im Monat ein Mitglied genauer vor. Diesmal haben wir mit Knut Kliem gesprochen. Er ist seit knapp 25 Jahren VDI-Mitglied und engagiert sich leidenschaftlich als Leiter der Bezirksgruppe Zollern-Baar.

Bild: privatKliemHerr Kliem, bitte stellen Sie sich kurz vor.
Mein Name ist Knut Kliem, geboren 1964 und aufgewachsen in Nord Hessen. Nach meiner Ausbildung als Konditor habe ich den Weg zu den Ingenieurwissenschaften gefunden und Ernährungstechnik mit Schwerpunkt Einrichtungsplanung studiert. Das frühe Interesse an der Automatisierung hat meinen Weg zu Rechnern im privaten und späteren beruflichen Umfeld gesetzt. Heute bin ich als Laborbetriebsleiter in der Fakultät Computer Science / Informatik der Hochschule Albstadt-Sigmaringen tätig. Einer meiner Schwerpunkte ist das Thema Simulation von Produktions- und Fertigungsabläufen.

Seit wann sind Sie im VDI und warum sind Sie damals eingetreten?
Schon im Studium bin ich mit dem VDI in Berührung gekommen, so habe ich einige Veranstaltungen beim VDI in Stuttgart besucht. Jedoch der Beitritt kam erst nach dem Studium, als ich den hiesigen Bezirksgruppenleiter Herrn Fritz Mergenthaler in Albstadt unterstützt hatte. Ich erkannte die Nützlichkeit der Arbeit und die Möglichkeit anderen über diese Tätigkeit im VDI Hilfestellungen zu leisten. So trat ich im Jahre 1990 dem VDI bei und engagierte mich im Rahmen der AKSJ und der Bezirksgruppe. Seit 2005 leite ich die Bezirksgruppe „Zollern-Baar“.

Beschreiben Sie kurz den Moment in dem Sie wussten: Ich werde Ingenieur?
Früh begann ich mich als Problemlöser zu sehen. Dieses brachte mich auf den Weg zu hinterfragen und Lösungskonzepte für Aufgabenstellungen – im Grunde beliebiger Art – zu finden. Routineabläufe werden für mich schnell langweilig. Davon gekennzeichnet, gab es für mich nur den Weg zum Studium. Mit dem Studium wollte ich Methoden und Werkzeuge kennenlernen, die mich schnell und effizient zu Ansätzen führen, mit deren Hilfe ich Aufgaben praktisch und gut umsetzen kann. Demzufolge kann ich nicht von einem Moment sprechen, eher war es ein Entwicklungsschritt, der mich dazu brachte Ingenieur zu werden.

Was bedeutet es für Sie, Ingenieur zu sein?
Kurz und knapp gesagt, mich zu beteiligen, die Welt von Heute und Morgen ein Stück besser zu gestalten. Das Einbringen in die gesellschaftliche Diskussion und die Mitgestaltung für gute Lebensprozesse. Die Technik soll uns helfen unsere Lebenszeit zu gestalten und nicht umgekehrt, dafür setze ich mich auch gerne ein.

Welche Rolle spielt für Sie der VDI?
Der VDI integriert und unterstützt meine Arbeit zwischen Hochschule, Industrie/Unternehmen, Ingenieuren und Jugendarbeit. Schafft die Verbindung zwischen den Menschen. Die Technik ist aus dem Leben nicht wegzudenken, daher sehe ich den Ingenieur als einen zentralen Macher und den VDI als verbindendes, zentrales Glied. In meinem Leben ist der VDI nicht wegzudenken. Der VDI ermöglicht mir Veranstaltungen aufzubauen und umzusetzen, wie unsere Veranstaltungsreihe vor Ort. Aber auch im Bereich der Jugendarbeit wie Tag der Technik, MINT, Technik Clubhouse für Jugendliche und anderes, umzusetzen. Ebenso die regionale Beteiligung an der Technologiewerkstatt der Stadt Albstadt.

Bild: privatKK_1_VDI_ExkursionDaimlerMuseum17112010

Exkursionen, wie hier ins Daimler-Museum, gehören zur ehrenamtlichen Arbeit im VDI.

Was wünschen Sie sich in Zukunft vom VDI?
Gemeinsam neue Gestaltungsräume und Wege im Bereich Bildung und Management umsetzen. Die Stärkung unserer Wirtschaft im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung. Die Arbeit gehört zum Leben und ist nicht getrennt vom Leben. Unserer jungen Generation mehr Verantwortung zutrauen und sie auch gestalten lassen.

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Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung.

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