Wir sind VDI

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“

Klaus Kokenschmidt trat dem VDI bei, weil er sich neben seinem Studium ehrenamtlich engagieren wollte. Für ihn ist der VDI ein innovativer Verein, der durch seine vielfältigen Angebote gerade dazu einlädt, Verantwortung zu übernehmen. Seit 2007 engagiert er sich der Wirtschaftsingenieur aus dem Emsland nun schon mit Herz und Seele im VDI. Grund genug, um sich mit dem 33-Jährigen einmal genauer zu unterhalten.

Bild: privat11032613_1040444859317007_1095438075_oLieber Klaus, bitte stell dich kurz vor.
Hallo, ich bin 33 Jahre jung und von Beruf Wirtschaftsingenieur. Studiert habe ich an der HS Osnabrück. Heute bin ich Projektmanager bei der Firma CornTec im Bereich erneuerbare Energien.

Seit wann bist Du im VDI und warum bist Du damals eingetreten?
VDI-Mitglied bin ich seit Anfang 2007. Bei einer Erstsemesterveranstaltung habe ich das Lokale Team  „Studenten und Jungingenieure (SuJ) Osnabrück-Emsland“ kennengelernt. Beim zweiten Treffen erzählte mir der Arbeitskreisleiter, dass er das Ehrenamt niederlegen möchte und einen Nachfolger suchen würde. Da ich mich zu der Zeit auch neben dem Studium engagieren wollte, erkundigte ich mich über den Verein und entschloss mich, dem VDI beizutreten.

Beschreibe uns kurz den Moment in dem Du wusstest: Ich werde Ingenieur?
Es hat sich langsam entwickelt. Nachdem ich die Höhere Handelsschule für Wirtschaft und Verwaltung abgeschlossen hatte, kam für mich eine rein kaufmännische Ausbildung nicht in Frage, und so entschloss ich mich zu einer Ausbildung zum Kommunikationselektroniker. Zunächst bereitete mir die Arbeit als Elektroniker viel Freude, trotzdem verspürte ich nach zwei Jahren großes Interesse an einem Studium. Meine Recherchen brachten mich dann zum Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen.

Was bedeutet es für dich, Ingenieur zu sein?
„Dem Ingenieur ist nichts zu schwör“, so lautet das Zitat einer Comicfigur.
In einem ständig wachsenden Umfeld mit komplexen Systemen, Produkte oder technische Anwendungen zu bewegen, und den damit verbundenen Herausforderungen lösungsorientiert und innovativ gegenüberzustehen, das bedeutet für mich Ingenieur zu sein. Dabei ist mir nicht nur das technische Fachwissen wichtig, sondern auch Kreativität, Teamgeist sowie soziales, politisches und ökologisches Vorgehen.

Welche Rolle spielt für dich der VDI?
Sogar meine Nichte spielt mit dem VDIni und hat mich als Paten.
Für mich ist der VDI seit meinem Studium ein ständiger Wegbegleiter. Bis Januar 2015 war ich Arbeitskreisleiter der „SuJ des BV-Osnabrück-Emsland“ und möchte mich nun weiter engagieren. Die Angebote (Teilnahme an Veranstaltungen auf lokaler und globaler Ebene, Netzwerken, Karrierefragen etc.) des VDI sind sehr vielfältig und facettenreich. Hierbei ist es mir wichtig, nicht nur die Vorteile des VDI nutzen zu können, sondern auch diese an die Mitglieder weiter zu tragen.

Was wünscht Du Dir in Zukunft vom VDI?
Ich wünsche mir vom VDI, dass er weiterhin so innovativ bleibt. Zudem wünsche ich mir, dass mehr junge Studenten und Ingenieure die Möglichkeiten haben sich ehrenamtlich neben dem Studium engagieren zu können…

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Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung.

 

 

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