Technik in der Hafenmetropole

Hamburg-Tagebuch einer VDI-Reise

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25 Technikbegeisterte und Erlebnishungrige waren mit dem VDI Württembergischen Ingenieurverein nach Hamburg gereist, um die imposante Hafenmetropole zu erkunden und Technik zu erleben.

Eine Rundfahrt und ein sonniger Spaziergang an der Außenalster sorgten für die Einstimmung. Vorbei an prächtigen Bauten, blauer Moschee und dem berühmten Hotel Atlantis, durch die Speicherstadt und die Hafen City, über  Jungfernstieg, Binnenalster und Reeperbahn erreichten wir die Landungsbrücken. Weiter ging die Entdeckungsreise mit dem Schiff durch  Speicherstadt und  Hafen. Die alten Speicher, die Elbphilharmonie und die  riesigen Pötte am Containerkai  beeindruckten. Ein Glücksfall war die Queen Mary 2, der wir ganz nah kamen – ein gewaltiges Schiff.
Durch das Portugiesenviertel  spazierten wir zum Michel. Vom Turm konnte man die bisherige Reiseroute noch einmal nachvollziehen und der untergehenden Sonne  hinterherschauen.  Direkt vor dem Michel ist die Krameramtsgasse zu bestaunen, die letzte geschlossene Bebauung des 17. Jahrhunderts in Hamburg. Hier verbrachten die Witwen aus der Zunft der Kleinhändler ihren Lebensabend. In den Krameramtsstuben ließen wir den Tag mit einem guten Essen ausklingen.

Der 2. Tag führte uns ins Miniaturwunderland. Die Welt im Maßstab HO- mit Eisenbahnen, Autos, Schiffen und startenden und landenden Flugzeugen.  Eine Führung durch die Technik im Hintergrund zeigte, welcher Aufwand und Liebe zum Detail dahinter steckt.

Die nächste Station – DESY, der Teilchenbeschleuniger, mit dem unsere Materie erforscht wird. Erstaunlich, wie riesig die Anlagen sind, um die kleinsten Teilchen aufzuspüren. Wer noch wollte ging mit zur Besichtigung der Cap San Diego.  Dieses Frachtschiff alter Bauart fuhr in 20 Jahren über 100mal nach Südamerika. Die Technik im Motorraum ließ manche Herzen höher schlagen.
Am nächsten  Morgen brachte uns der Bus zum alten Elbtunnel. Er wurde 1811 eröffnet und schaffte Zugang zum südlichen Elbufer. So laufen wir wie damals schon die Werftarbeiter zu Blohm und Voss. Seit 1877 werden dort Schiffe konstruiert, gebaut und repariert. In einer Halle lagen die Blechteile aus denen mal eine Fregatte werden sollte. In der nächsten war ein Großteil schon zusammengebaut. Wir durften fast bis in die Schwimmdocks und kamen dadurch einem weiteren Kreuzfahrtschiff, der MS Europa, ganz nah. Zurück spazierten wir bis zum Fischmarkt und stärkten uns in einem Fischlokal mit Pannfisch und anderen Köstlichkeiten.

Danach wurde es spannend. Auge in Auge  mit den Giganten stand auf dem Programm. Mit dem Bus fuhren wir im Containerhafen  auf den Burchardkai. Direkt neben den Containerriesen, Kränen und fahrerlosen Transportplattformen konnten wir erleben mit welchem Tempo Container aus- und eingeladen werden.
Zurück endete die Fahrt auf der Reeperbahn. Dort wartete schon ein Kriminalbeamter i.R. zu einer Krimitour durch St. Pauli. Dabei lernten wir nicht nur die markanten Ecken sondern auch Schauplätze von Verbrechen mit ihrer Geschichte kennen. Im Warsteiner Elbspeicher  endete der Tag mit einem Abendessen und prächtigem Blick über die Elbe und das Lichtermeer des Hafens.

Den Abschluss der Reise machte eine Besichtigung der Airbuswerke in Finkenwerder. Dort konnten wir die Montage verschiedener Baugruppen für z.B. den A320 und A380 verfolgen. Interessant waren die Arbeitsschritte und das Zusammenspiel unterschiedlichster Einzelteile, die dann zu einem Flugzeug werden.  Mit diesem Höhepunkt endete die Reise. Erlebnisreiche Tage mit schönen Begegnungen und einer Fülle von Bildern im Kopf regen den Appetit an für neue Reisen.

Hier einige Eindrücke von der Reise:

Autor: Wolfgang Lomberg VDI/WIV

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