Albert-Tichelmann-Preis 2012

„Man sollte das studieren, was einem Spaß macht“

Mit dem Albert-Tichelmann-Preis (ATP) prämieren wir jedes Jahr herausragende Arbeiten aus dem Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung.  Charlotte Buhl ist die aktuelle Gewinnerin: Sie wurde von der Jury für Ihre Arbeit mit dem Titel „Analysis of the Uncertainties in Life Cycle Cost Assessment of Real Estate“ mit dem ATP ausgezeichnet. Bei der REHVA Student Competition belegte sie damit Platz 2.

Bild: Petr MadrAlbert_Tichelmann-Preis_Buhl

Charlotte Buhl mit REHVA-Präsident Prof. Karel Kabele in Prag (Bild: Petr Madr)

 

Frau Buhl, stellen Sie sich doch bitte kurz in 140 Zeichen vor.
Charlotte Buhl,  Studium Dipl.-Wirtschaftsingenieurwesen FR Bauwesen  in Aachen, Projektsteuerin bei THOST Projektmanagement GmbH

Wie haben Sie vom Albert-Tichelmann-Preis (ATP) erfahren?
Von Kommilitonen, u.a. auch einem ehemaligen Bewerber des ATP

Wie gefällt es Ihnen, dass der ATP u.a. aus einer Einladung zu einem internationalen Kongress und einer Veröffentlichung besteht, anstatt mit einem Preisgeld dotiert zu sein?
Gerade diesen Aspekt des Preises finde ich gut, da ich durch die Teilnahme an den Jahrestagungen des VDI und natürlich am REHVA Clima Congress in Prag wesentlich bleibendere Erfahrungen machen konnte  als bei der Übergabe eines schnöden Schecks. Außerdem ist es toll, durch die Veröffentlichung meiner Arbeit eine solche wissenschaftliche Wertschätzung zu erfahren.

Was hat Sie bei der Rehva Student Competition am meisten beeindruckt?
Der Erfahrungsaustausch mit Studenten aus verschiedenen Ländern; zu sehen, wie Forschung in anderen Ländern betrieben wird und natürlich die Möglichkeit zum Kontakte knüpfen mit anderen Ingenieuren aus Wirtschaft und Wissenschaft

Was raten Sie jungen Frauen in Bezug auf eine Laufbahn als Ingenieurin?
Einfach mit dem Studium loslegen!  Man sollte das Studieren, was einem Spaß macht. Ich halte es für überholt zu glauben, dass es Frauen als Ingenieurin besonders schwer haben. Jedenfalls habe ich bislang sowohl an der Uni als auch im Beruf nur positive Erfahrungen gemacht.

Wann wussten Sie, dass Sie Ingenieurin werden wollen?
Eigentlich habe ich mich schon immer für Mathematik und Technik interessiert, allerdings stand die Entscheidung zwischen Architektur und Bauingenieurwesen lange auf der Kippe. Letztlich hat die spannende Kombination aus Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen den Ausschlag für meine endgültige Studienwahl gegeben.

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