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„Ich war einfach neugierig“

Aus purer Neugierde wurde Elena Engelhardt während ihres Studiums Mitglied im VDI. Und bereut hat sie diesen Schritt nie. Ganz im Gegenteil. Im Interview verrät sie, wie sie der VDI während ihres Studiums unterstützt hat und was sie sich in Zukunft von der größten Ingenieurvereinigung Europas wünscht.

Bewerbungsfoto_2015Liebe Elena, bitte stell dich kurz vor.
Mein Name ist Elena Engelhardt, ich bin 28 Jahre alt und Absolventin des Wirtschaftsingenieurwesens mit der Fachrichtung Maschinenbau der TU Braunschweig.

Seit wann bist Du im VDI und warum bist Du damals eingetreten?
Ich bin 2008 auf einer Messe in den VDI eingetreten. Ich war einfach neugierig, was sich hinter diesem großen Verein verbirgt. Die beiden ausschlaggebenden Kriterien waren die VDI nachrichten und der Bewerbungscheck für Studierende, die mich überzeugt haben Probemitglied zu werden. Das habe ich bis heute nicht bereut und vielfach nutzen können.

Beschreibe uns kurz den Moment in dem Du wusstest: Ich werde Ingenieurin.
Als ich mich nach dem Abitur über den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen informiert habe, haben mir die Studieninhalte sowie die enge Verzahnung von technischer und betriebswirtschaftlicher Ausbildung sofort zugesagt. Viele Universitäten hatten zu der Zeit schon auf das Bachelor-Master-System umgestellt. In Braunschweig wurde noch der Diplomstudiengang angeboten und die TU Braunschweig bietet eine große Auswahl an Vertiefungen und lässt einem für deren Zusammenstellung viel Freiraum.
Jetzt, da ich mein Diplom in der Tasche habe, bin ich sehr stolz das Studium gut abgeschlossen zu haben und froh darüber, dass ich mich nach dem Abitur nicht von den teils hohen Anforderungen habe abschrecken lassen.

Was bedeutet es für dich, Ingenieurin zu sein?
Ingenieurin zu sein bedeutet für mich komplexen Problemen mit Selbstbewusstsein zu begegnen und mit ihnen umgehen zu können, aber auch bestehende Lösungen kritisch zu hinterfragen und Verbesserungsmöglichkeiten zu finden, insbesondere im Bereich der Produktion und Logistik. Das Ganze in einem spannenden, dynamischen Arbeitsumfeld und mit guten Entwicklungschancen.

Bild: VDIVDI

Elena ist nicht nur selbst VDI-Mitglied, sondern auch im Bereich Mitgliederservice für uns tätig.

Welche Rolle spielt für dich der VDI?
Ich habe mir über den VDI ein breites Netzwerk aufbauen können und nicht zuletzt viele tolle Erfahrungen gesammelt. Durch die VDI nachrichten war ich stets auch über die Vorlesungsinhalte hinaus informiert, was in der technischen Welt geschieht. Außerdem war ich für den VDI im Bereich Mitgliederservice tätig und habe auf vielen Veranstaltungen sowie an Universitäten den Teilnehmern bzw. den Studierenden den VDI näher gebracht. Dabei habe ich mich persönlich weiterentwickelt und gelernt auf Menschen zuzugehen, vor großen Auditorien zu präsentieren und neue Teammitglieder einzuarbeiten. Dies hat mir im Verlauf meines Studiums, bei Praktika und während meiner Diplomarbeit in der Automobilindustrie geholfen, wurde mir immer wieder als Stärke genannt und ist für mich als überfachliche Qualifikation für den Berufseinstieg sehr wertvoll.

Was wünscht Du Dir in Zukunft vom VDI?
Ich wünsche mir, dass der VDI weiterhin ein breites Spektrum an Informationen und Veranstaltungen anbietet – sowohl für diejenigen, die sich für ein ingenieurwissenschaftliches Studium interessieren als auch für berufstätige Ingenieure, die am Puls der Zeit bleiben möchten.

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Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung.

Kommentare & Pingbacks

Ein Gedanke zu “„Ich war einfach neugierig“

  1. Ich finde diese Schilderung sehr aufrichtig und ich fühle .ich an meine VDI Karriere erinnert. Ich konnte eine gute Karriere machen bis mein Bereich umstrukturiert wurde und ich auch noch im Rollstuhl gelandet bin. Jetzt bin ich in einer unfairen Kampagne gekündigt worden – nach 27 Jahren in diesem Konzern. Darüber würde ich auch einmal gerne die Öffentlichkeit z.B. in

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