Nachwuchsprogramm DRIVE-E

Treibstoff-Wissen für die Mobilität von morgen

DRIVE-E, das ist eine doppelte Ladung Elektromobilität: Gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2009 eine Akademiewoche rund um die Elektromobilität ins Leben gerufen und vergibt jährlich Studienpreise für herausragende Arbeiten rund um das Themenspektrum der nachhaltigen Mobilität.

Bild: Kurt Fuchs / Fraunhofer IISBFahrevent_DRIVE-E_Kurt Fuchs

Die Spannung steigt. Noch schnell ein Gruppenfoto schießen und dann endlich die wartenden Hybrid und-E-Fahrzeuge auf der Teststrecke des ADAC- Fahrsicherheitszentrums Nordbayern Probe fahren (Bild: Kurt Fuchs / Fraunhofer IISB).

Ziel des Nachwuchsprogramms ist es, Studierende der Elektrotechnik, Mechatronik, des Maschinenbaus, der Physik oder verwandter Themengebiete wie dem Wirtschaftsingenieurwesen für eine berufliche Zukunft in diesem Feld zu begeistern. Die VDI Technologiezentrum GmbH begleitet das Nachwuchsprogramm zur Elektromobilität nunmehr seit sieben Jahren im Auftrag des Bundesforschungsministeriums im Bereich Elektroniksysteme und Elektromobilität und unterstützt die Initiatoren Fraunhofer und BMBF sowohl in der inhaltlichen Vorbereitung und Durchführung von Akademie und Studienpreis als auch in der Weiterentwicklung der Nachwuchsmaßnahme.

Jedes Jahr findet DRIVE-E bei einem anderen Hochschulpartner statt. Unterstützt wird die Initiative von starken Industriepartnern wie Bosch, AUDI, Daimler, Schaeffler Technologies oder ABL SURSUM, die den 50 ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Akademie exklusive Einblicke in ihre Laboratorien und Werke bieten. Sie geben ihnen auch Tipps für die optimale Bewerbung oder ermöglichen einigen von ihnen einen längeren Einblick in ihr Unternehmen. Gleichzeitig haben die Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, ihr Wissen in Gesprächen mit Fachexperten zu vertiefen und Elektromobilität bei einem Sicherheitstraining im wahrsten Sinne des Wortes selbst zu erfahren.

Spannende Fahrevents mit top aktuellen E-Mobilen lassen die Herzen der Elektromobilitätsfans während der Akademiewoche genauso höher schlagen wie der Motivationsvortrag von Solarpionier Louis Palmer, der als erster Mensch in einem solarbetriebenen Elektrofahrzeug die Welt umrundete. Die Studierenden nutzen die Akademiewoche zum intensiven Austausch, zur Vernetzung und bleiben oft über Jahre mit anderen Teilnehmern in Kontakt. Die festliche Überreichung der DRIVE-E-Studienpreise durch Fraunhofer-Gesellschaft und BMBF, verleiht der Akademiewoche einen ganz besonderen Glanz. Einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewarben sich im Folgejahr selber auf einen Studienpreis – mit Erfolg.

Diese Begeisterung der Alumni für das Programm und ihr Engagement unterstreicht die nachhaltige Wirkung von DRIVE-E. Die Nutzung erneuerbarer Energien vorausgesetzt, kann Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung leisten. In Ballungsräumen hilft sie, Schadstoff- und Lärmemissionen deutlich zu senken. Umso besser, wenn das mit dem freiwilligen Engagement und dem Interesse vielversprechender akademischer Talente einhergeht. Und wie spannend und abwechslungsreich das Thema Elektromobilität und das Auto der Zukunft sind, zeigt nicht zuletzt die VDI-Ingenieurgeschichte von Celine Geiger, die es ins Silicon Valley zu Tesla verschlagen hat.

Bild: VDIDr. Christina Hilgers VDI TZAutorin: Dr. Christina Hilgers, VDI Technologiezentrum GmbH, Abteilung IBB
Die promovierte Physikerin ist seit 2009 im Auftrag des BMBF für die Planung und Umsetzung des Nachwuchsprogramms zur Elektromobilität DRIVE-E verantwortlich.

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