Start des Wintersemesters

10 Tipps für die erste Woche an der Hochschule

Der VDI setzt sich für die stetige Verbesserung der Ingenieurausbildung ein. Denn nur die Ingenieure, die gut ausgebildet und auf die Herausforderungen ihres Berufs vorbereitet sind, werden den Technikstandort Deutschland voranbringen.

Bild: Sebastian Bernhard / pixelio.deSebastian Bernhard_pixelio.de

Aller Anfang ist schwer: 10 Tipps für einen guten Start an der Hochschule (Bild: Sebastian Bernhard / pixelio.de)

Bevor es aber soweit ist, stehen die Ingenieure von morgen an den Hochschulen und verfügen vor allem über eines – Ahnungslosigkeit. Pünktlich zum Semesterstart haben wir uns mal überlegt, was Erstsemester wissen sollten, um die erste Woche an den Unis und Hochschulen dieses Landes unbeschadet zu überstehen.

1. Niemals Kommilitonen siezen!
Ab einem gewissen Alter findet man es toll gesiezt zu werden – an den Hochschulen kann man das gleich wieder vergessen. Kommilitonen, also die Mitstudenten, zu siezen geht gar nicht. Egal wie alt, es wird sich untereinander geduzt – dann klappt auch das Kennenlernen gleich viel schneller.

2. Akademisches Viertel beachten!
Die Schule fing um 8:00 Uhr an. Punkt. An den Hochschulen heißt es auch hier: umdenken. Veranstaltungen beginnen regelmäßig nicht zu der Zeit, zu der sie laut Plan beginnen sollten – sondern eine Viertelstunde später. Damit das jeder versteht, hängt an der eigentlichen Uhrzeit das Kürzel „c.t“. (Angeberwissen Teil 1: lat. cum tempore = mit Zeit). 8:00 Uhr c.t. heißt dann also 8:15 Uhr. Geht es doch mal zur normalen Uhrzeit los, wird ein „s.t.“ (Angeberwissen Teil 2: sine tempore = ohne Zeit) dahinter geschrieben.

3. Vorkurse besuchen!
Kommt man aus der Schule, hält man sich im besten Falle für ein Genie. Was hat man nicht alles fürs Abi gelernt. Haken dran. Denn an den Hochschulen warten gleich die nächsten Herausforderungen. Gerade in Naturwissenschaften bietet es sich an, Vorkurse zu besuchen, denn die machen auch die Ingenieure von morgen fit für ihr Studium. Infos wo und wann sie stattfinden gibt es jeweils auf den Seiten des Studiengangs.

4. Einführungsveranstaltungen mitmachen!
Junge Menschen an Hochschulen haben eines gemeinsam: Keinen Plan von nichts. Deshalb ist es wichtig, dass Neu-Studenten die Einführungsveranstaltungen besuchen. Manchmal gibt es gleich eine ganze Woche. Am Anfang begrüßt meist die Hochschulleitung, danach gibt es allerlei Infos zu Studienaufbau, Vorlesungsverzeichnis, Studienfächer und allgemeine praktische Tipps. Die Termine gibt es im Studierendensekretariat.

5. Stundenplan erstellen!
Da dachte man, dass die Gängelei des Stundenplans endlich ein Ende hat und an den Hochschulen nur noch die Freiheit auf einen wartet, da kommt schon der nächste… In vielen Studiengängen ist das Grundstudium genau in Studienplänen geregelt. Hier heißt es Plan beim Fachbereich besorgen. Es gibt aber auch Studiengänge, die auf den Hirnschmalz der Neuankömmlinge setzen und keinen Plan zur Verfügung stellen. Hier heißt es dann Studien- und Prüfungsordnung beim Studentenwerk besorgen, lesen, verstehen und selber planen.

6. Vorlesungen besuchen!
Im Studium gibt es Pflichtkurse (selbsterklärend), Wahlpflichtkurse (eine bestimmte Anzahl muss man besuchen) und Wahlkurse (kann man hin, muss man aber nicht). Das kann Erstsemester ganz schön verwirren. Unser Tipp: Am Anfang so viele Vorlesungen besuchen wie möglich und danach entscheiden, welche die richtige ist – oder eben nicht.

7. Für eine Bibliotheks-Führung anmelden!
Studenten und Bücher – gehören zusammen und irgendwie doch auch wieder nicht. Die Standartwerke gibt es nach wie vor in der Bibliothek – den Rest wenn man Glück hat auch online. Was man aber auf jeden Fall braucht ist eine Einführung in die Welt der Recherche, Ausleihe, Rückgabe, Fernleihe…Tja, wer jetzt schon nichts mehr versteht: unbedingt die Einführung der Bibliothek mitmachen. Und bei der Gelegenheit auch mal den Zugang zum Online-Profil und der Hochschul-Mail checken. Außerdem besorgen: Bibliotheksausweis und Kopierkarte, Semesterticket und Mensakarte – oder mit etwas Glück eine Karte für alles.

8. Hochschulsport-Kurse klarmachen!
Raucht einem nach der ersten Woche schon der Kopf von der schönen, neuen Hochschulwelt hilft nur eines: Bewegung! Alle Hochschulen bieten meist ein umfangreiches Angebot im Bereich Sport an. Ob Mannschafts- oder Wassersport, Tanzen, Kampfsport oder Einzelkämpfer-Disziplinen – am besten gleich anmelden, denn die Kurse sind begehrt. Ach so, Rabatt gibt es für Studenten übrigens auch.

9. Höhere Semester kennenzulernen!
Ich bin Student. Klingt super. Viele andere sind auch Studenten. Ist noch besser. Denn von den erfahrenen Kommilitonen kann man eine ganze Menge lernen und muss die Fehler kein zweites Mal machen. Deshalb schnell versuchen höhere Semester kennenzulernen und von ihren Erfahrungen und Insider-Tipps profitieren. Und vielleicht hat der eine oder andere ja auch schon die Klausur geschrieben, die am Ende des Semesters selbst auf einen wartet…

10. Semester-Party mitfeiern!
Auch in der ersten Woche an der Hochschule ist es nicht zu früh, sich schon mal über die Semester-Partys zu informieren. Feiern geht schließlich immer. Und alle die Vorteile, die man davon hat: Erholung von der ersten Woche an der Hochschule, noch mehr Kommilitonen kennenlernen, Ausdauer trainieren (wahlweise für wenig Schlaf und trotzdem fit oder für die Trinkfestigkeit)… Unser letzter Tipp: Vor jeder Semester-Party – man munkelt es gäbe dort auch Alkohol –  anständig essen, sprich deftig und fettig. Optimale Gerichte gibt es in der Mensa.

Cathrin Becker_2Autorin: Cathrin Becker
Position beim VDI: Pressereferentin
Aufgaben beim VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation

Kommentare & Pingbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*