#vdiww-Advents-Aktion / Tag 4

Keine Weihnachtsgeschenke für Datendiebe

Der Einkauf von Weihnachtsgeschenken im Internet boomt. Alleine im vergangenen Jahr kauften 37 Millionen Deutsche online Krawatten, Schmuck und andere Präsente für die Familie und Freunde bequem von zu Hause aus über den Rechner, Smartphone oder Tablet-PC, anstatt in überfüllte Geschäfte zu gehen. Diesen Trend machen sich auch Cyberkriminelle zu Nutze und gehen mit gezielten Kampagnen auf die Jagd nach ahnungslosen Online-Shoppern um deren persönliche Daten und Geld zu stehlen.

Bild: Ventura / Shutterstock.com04-12-15_#vdiww-VDI-Datendiebe_702x363

Unseriöse Angebote per E-Mail
Internetnutzer erhalten gerade in der Vorweihnachtszeit oft unseriöse Nachrichten mit Angeboten für Smartphones, Tablets, Schmuck oder Designerware für sehr niedrige Preise. Diese Schnäppchen erscheinen zu schön, um wahr zu sein und die Links in den E-Mails führen Nutzer auf Webseiten, die mit Schadcode präpariert sind. Klicken Anwender die URL an, infizieren sie ihren PC oder Mobilgerät mit einem Schädling, der beispielsweise alle Tastatureingaben ausspäht. Die integrierte Webadresse kann auch auf einen gefälschten Online-Shop leiten, kaufen Nutzer hier ein Geschenk zum Schnäppchenpreis, geben sie den Kriminellen ihre persönliche Daten, darunter Mail- und Postadresse oder Zugangsdaten zu Bezahldiensten preis. Wird per Vorkasse gezahlt, verlieren die Käufer auch noch den Geldbetrag und warten oft vergeblich auf die Lieferung der Ware.

Gefälschte Versandbestätigungen im Mail-Postfach
Im Internet bestellte Geschenke werden im Regelfall durch Paketdienstleister nach Hause geliefert, so dass viele Käufer auf Versandbestätigungen für die Bestellungen warten. Kriminelle verschicken daher gefälschte Nachrichten über einen vorgeblichen Versand, die mit den Firmenlogos der Zusteller oder bekannter Online Shops versehen sind. Die Links, die die Verfolgung der angeblichen Sendung ermöglichen sollen, locken oft in die Schadcodefalle. Die Cyberbetrüger verschicken auch Mails mit einem Schadprogramm im Dateianhang.

Gefährliche Weihnachtspost per Mail, SMS oder Messenger App
Weihnachtsgrüße werden heute oft auf dem elektronischen Weg verschickt. Kriminelle versenden daher verstärkt Nachrichten per E-Mail, Messenger App oder SMS, die auf eine im Internet bereitstehende persönliche Karte verweist. Dafür sollen die Empfänger lediglich auf die eingebundene URL klicken und landen so direkt in der Schadcodefalle.

Wie Internetnutzer sicher im Netz ihre Geschenke einkaufen

Elementare Sicherheitstipps
Grundsätzlich sollten Anwender nur mit einer umfassenden Sicherheitslösung im Internet surfen und einkaufen. Die Security-Software sollte einen leistungsfähigen Echtzeitschutz beinhalten der auch vor noch unbekannten Online-Bedrohungen schützt. Der Computer, aber auch Smartphones und Tablets sollten immer über ein aktuelles Betriebssystem verfügen. Alle genutzten Apps und Anwendungen sollten mit Hilfe der von den Herstellern zur Verfügung gestellten Updates stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Nutzer schließen so Sicherheitslücken, die Kriminelle ansonsten ausnutzen können, um erfolgreich Angriffe durchzuführen.

Nachrichten mit unseriösen Geschenkeangeboten und Spam-Mails gehören am besten umgehend gelöscht. Anwender sollten dabei niemals eingebundene Links oder Dateianhänge anklicken, da diese geradewegs zu einer Infektion des Systems mit einem Schadprogramm führen können.

Sicheres Online-Banking
Bei Online-Zahlungsvorgängen sollten Anwender immer auf ein sicheres Zwei-Wege-Authentifizierungsverfahren achten, bei dem beispielsweise eine TAN-Nummer nur bei Bedarf generiert und auf ein zweites Gerät geschickt wird, so haben es Kriminelle schwer, sich in Transaktionen einzuschalten und das Geld auf andere Konten umzuleiten. Zusätzlichen Schutz bietet hier die einzigartige G DATA BankGuard-Technologie, die den Internet-Browser in Echtzeit vor speziellen Banking Trojaner schützt.
Bei Bezahlvorgängen im Internet sollten Anwender auf die Sicherheitshinweise ihres Browsers achten. Wichtig sind hier das Vorhängeschloss in der Adressleiste, die Abkürzung „https“ vor der eigentlichen Internetadresse und die Anzeige der korrekten Domain. Sollten Anwender einen Bezahldienstleister nutzen, um Weihnachtsgeschenke zu bezahlen, sollten sie darauf achten, dass dieser einen Käuferschutz mit einschließt.

Nur in seriösen Online Shops kaufen
Käufer sollten Online-Shops vor dem Einkauf genau unter die Lupe nehmen und sich dabei über die allgemeinen Geschäftsbedingungen, Versand- und eventuelle Zusatzkosten informieren. Ein Blick in das Impressum ist ebenfalls sinnvoll, außerdem lohnt sich eine Online-Recherche, um zu ermitteln, ob der Betreiber oder das Portal als „Schwarzes Schafe“ bekannt sind.

+++Geschenke, Geschenke, Geschenke+++
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Über #vdiww
„VDI Wissenswertes Wissen“ (#vdiww) ist ein Themenformat des VDI. Darin geht es um alltägliche Themen, die uns interessieren und beschäftigen. Mit #vdiww schafft der VDI Abhilfe und beantwortet gemeinsam mit seinen Partnern Fragen des täglichen Lebens.

Bild: G Data1S_UeberGData_Management_KBAutorin: Kathrin Beckert-Plewka, Pressereferentin bei G DATA Software AG

 

 

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