#vdiww-Weihnachts-Aktion / Tag 23

Mit dem NFC-Handy-Ticket durch die Heilige Nacht

NFC – das steht für „Near Field Communication“. Ähnlich wie bei Bluetooth oder WLAN können über NFC Daten ohne Kabelverbindung übertragen werden, aber sicherheitshalber über eine Entfernung von wenigen Zentimetern. Und genau diese Technik nutzt die Rheinbahn jetzt für ein HandyTicket.

Bild: Anna Moskvina / Shutterstock.com23-12-15_#vdiww-VDI-NFC-Handy-Ticket_702x363
Das NFC-HandyTicket soll zukünftig das Repertoire der Ticket-Vertriebswege erweitern. Dazu wird in ein Mobiltelefon mit dieser Funktion eine SIM-Karte mit einer Applikation eingesetzt und das entsprechende Ticket aufgespielt. Die erforderlichen Prozesse entsprechen dem VDV-KA-Standard (Verband deutscher Verkehrsunternehmen). Auf Basis dieser für deutsche Verkehrsunternehmen gesetzten Normen sind diese Systeme bei sämtlichen Verkehrsunternehmen anwendbar.

Aber was ist so innovativ daran? Denn Handytickets gibt es ja schon länger. Ja, aber nicht diese: „Es gibt – in Bezug auf Prüfbarkeit – zwei verschiedene Arten: die visuelle und die elektromagnetische lesbare“, erklärt Reinhardt Rötgerkamp, Abteilungsleiter Vertrieb der Rheinbahn. „Zu den visuellen Prüfungen zählen alle, die Fahrer oder Kontrolleur anschauen müssen, aber auch die Tickets, bei denen ein QR-Code optisch erfasst und ausgelesen wird. Anders ist das bei den elektromagnetisch lesbaren Tickets. Das sind die Chipkarten, in denen wie bei EC-Karten ein Chip eingebaut ist, auf dem alle wichtigen Informationen gespeichert sind.“ Und genau so ein elektromagnetisch lesbares Ticket befindet sich beim NFC-HandyTicket auf den SIM-Karten im Mobiltelefon.

Bild: Vodafone

Nach fast einem Jahr der gemeinsamen Projektplanung- und entwicklung zusammen mit Vodafone als Partner, war die Zeit reif die NFC-HandyTickets im Alltag zu testen. 30 Mitarbeiter von Vodafone meldeten sich Mitte 2014 für den Härtetest des Piloten an. Es wurden FirmenTickets auf die Handys der Tester gespielt und erfolgreich im Alltag erprobt. Praktisch, weil man das Handy immer dabei hat, die Chipkarte aber gerne mal vergisst – da sind sich die Tester von Vodafone einig. Und selbst wenn das Handy mal aus ist, kann das Ticket über die Applikation ausgelesen werden. Nur komplett leer sollte der Akku nicht allzu lange sein, denn dann stößt auch das NFC-HandyTicket an seine Grenzen. Aktuell steht die zweite Testphase mit 70 weiteren Vodafone-Mitarbeitern in den Starlöchern, denn die NFC-HandyTickets sind ein großer Schritt in Richtung Zukunft und die Rheinbahn ist vorne mit dabei.

+++Geschenke, Geschenke, Geschenke+++
Bild: VDIRheinbahn-PaketeHeute verlosen wir zwei Rheinbahn-Pakete. Beantwortet uns bis zum 30. Dezember 2015 als Kommentar zu diesem Beitrag hier im Blog oder auf unserer Facebook-, Twitter-, Google Plus– oder LinkedIn-Seite folgende Frage: Wohin geht Eure Reise am Heiligen Abend? Unter allen, die mitmachen, verlosen wir zwei Rheinbahn-Pakete. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen findet Ihr unter www.vdi.de/teilnahmebedingungen.

Über #vdiww
„VDI Wissenswertes Wissen“ (#vdiww) ist ein Themenformat des VDI. Darin geht es um alltägliche Themen, die uns interessieren und beschäftigen. Mit #vdiww schafft der VDI Abhilfe und beantwortet gemeinsam mit seinen Partnern Fragen des täglichen Lebens.

Bild: Rheinbahn Rheinbahn_AnnikaAutorin: Annika Bödefeld arbeitet in der Unternehmenskommunikation der Rheinbahn und kümmert sich insbesondere um Social Media.

 

 

 

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Kommentare & Pingbacks

17 Gedanken zu “Mit dem NFC-Handy-Ticket durch die Heilige Nacht

  1. #vdiww das wäre der HIT, da mch ich doch gerne mit! Heilgabend mit der eigenen Familie zuhause, aber am 25.12. geht es nach NRW zu den Schwiegereltern…

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