#vdiww-Weihnachts-Aktion / Tag 12

Selbst-Monitoring gegen Geschenkestress

Während der eine seine Weihnachtsgeschenke bereits im Juli bunkert, kommt für den anderen jedes Jahr aufs Neue der Heilige Abend ganz überraschend. Der Weihnachtsmann, auch nicht mehr der Jüngste, sollte es eigentlich besser wissen: Seine Lebensaufgabe ist es, pünktlich die Geschenke an die entlegensten Orte der Welt zu bringen. Die Termine kennt er nur zu gut. Wenn das mal nicht stresst!

Bild: Syda Productions / Shutterstock.com12-12-15_#vdiww-VDI-Selbst-Monitoring_702x363

Doch was hilft gegen nervenaufreibende Situationen, die immer wiederkehren? Sich selbst gut beobachten. Möglich ist das beispielsweise mit einem Selbst-Monitoring. An der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich eine junge Forschergruppe mit dem Projekt PAnalytics. Es soll die Gesundheit von Menschen ab 50 Jahren umfassend kontrollieren.

Der Name des Programms ist abgeleitet von „Personal Analytics“: Hierbei sammelt man gezielt persönliche Daten, um den eigenen Lebensstil zu verändern. Neu sind Systeme zum gesundheitlichen Selbst-Monitoring z.B. Blutdruckmesser oder intelligente Waagen, zwar nicht, aber bisher beschränkt sich die Auswertung auf einen bestimmten Teilbereich und es bleibt jedem selbst überlassen, die Ergebnisse zu interpretieren.

Viel besser wäre es, wenn eine Vernetzung stattfinden würde. Das Ziel von PAnalytics ist es deshalb, Daten aus unterschiedlichen Geräten und aus Alltagsaktivitäten zusammenzuführen und automatisch auszuwerten. Wie steht es um Sprache und Gestik des Nutzers? Wie ist sein oder ihr Wohn-oder Lebensumfeld? Gibt es Daten aus sozialen Netzwerken, die sich sinnvoll ergänzen lassen? Der Nutzer sammelt alle Informationen und speichert sie in einem Onlineprofil ab. So kann er jederzeit auf die Auswertungen zugreifen und seinen Lebensstil daran anpassen.

So könnte der Weihnachtsmann vielleicht erkennen, dass es sinnvoll wäre möglichst frühzeitig mit einem Sportprogramm anzufangen, um sich später im Schlitten gut zu halten. Oder etwas abzuspecken, um sich auch weiterhin unbemerkt in die Wohnungen und Häuser zu schleichen.

+++Geschenke, Geschenke, Geschenke+++
Bild: VDISchrittzähler_ShoppingHeute verlosen wir drei Schrittzähler. Beantwortet uns bis zum 19. Dezember 2015 als Kommentar zu diesem Beitrag hier im Blog oder auf unserer Facebook-, Twitter-, Google Plus– oder LinkedIn-Seite folgende Frage: Wie überwacht Ihr Euren Geschenkestress? Unter allen, die mitmachen, verlosen wir die drei Schrittzähler. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen findet Ihr unter www.vdi.de/teilnahmebedingungen.

Über #vdiww
„VDI Wissenswertes Wissen“ (#vdiww) ist ein Themenformat des VDI. Darin geht es um alltägliche Themen, die uns interessieren und beschäftigen. Mit #vdiww schafft der VDI Abhilfe und beantwortet gemeinsam mit seinen Partnern Fragen des täglichen Lebens.

Cathrin Becker_2Autorin: Cathrin Becker
Position beim VDI: Pressereferentin
Aufgaben beim VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation

 

 

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Kommentare & Pingbacks

7 Gedanken zu “Selbst-Monitoring gegen Geschenkestress

  1. #vdiww
    Ich wette, dass viele Ingenieure alles genau planen – das liegt in der Natur der Sache ;)
    Wir machen es ganz klassisch: die Kinder haben Wunschzettel und der Weihnachtsmann schaut, dass es vor Weihnachten bekommt. Die Erwachsenen wünschen sich nichts und jeder versucht dem anderen eine kleine Freude zu machen.

  2. Hallo, in meiner Familie und mit meiner Freundin gibt es eine einfache Abmachung: keine Geschenke zu Weihnachten. Wir schenken lieber unter dem Jahr etwas, weil es „gerade passt“. An Weihnachten selbst machen wir einen Spieleabend. Manchmal gehen wir um Weihnachten auch zusammen in Musical oder Konzerte. Nicht Geschenke, sondern Familie: das ist für mich Weihnachren.

    Ich wünsvhe euch eine stressfreie Adventszeit.

  3. Ich halte mir bis Dezember immer mindestens einen Urlaubstag frei, so dass ich Anfang Dezember einen ganzen Tag durch die Stadt laufen kann. In der Woche ist das deutlich angenehmer als am Wochenende. Meistens fehlen mir dann nach diesem Tag nur noch ein zwei Sachen, so dass der Rest entspannt läuft.

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