#vdiww-Weihnachts-Aktion / Tag 6

Wie sieht das Geld der Zukunft aus?

Unser Leben wird immer digitaler, gerade im Alltagsbereich. Das betrifft natürlich auch die Art und Weise, wie wir künftig Waren bezahlen werden. „Mobile Payment“ ist in diesem Zusammenhang immer wieder Thema. Wir haben im Rahmen unserer #vdiww-Weihnachts-Aktion dazu die wichtigsten Fragen an Oliver Hoffmann, Abteilungsleiter Mobile Banking & Services bei der TARGOBANK gestellt:

Bild: Denys Prykhodov / Shutterstock.com02-12-15_#vdiww-VDI-Geld-der-Zukunft_702x363

Herr Hoffmann, was verbirgt sich hinter dem Begriff Mobile Payment bzw. Mobiles Bezahlen?
Das kontaktlose, mobile Bezahlen beruht auf der NFC-Technologie (Near Field Communication – zu Deutsch: Kommunikation aus nächster Nähe). Diese Technologie erlaubt die Übertragung von Daten auf kurzer Distanz (maximal 4 cm). Der Bezahlchip enthält einen NFC-Sender. Hält man diesen Bezahlchip beim Zahlen an ein entsprechendes Empfängergerät, erfolgt die Übertragung der notwendigen Bankdaten – so wie heute über den Magnetstreifen auf der Karte. Die Daten werden dabei über eine gesicherte Funkverbindung übermittelt. Danach erfolgt die Zahlung.

Wie funktioniert der Bezahlvorgang?
Das Kassenpersonal erfasst wie gewohnt Ihren Kauf bzw. Ihre Bestellung in der Kasse. Der Mitarbeiter bittet Sie, Ihren Bezahlchip an das Symbol auf dem Lesegerät zu halten. Ein optisches und ein akustisches Signal bestätigen Ihnen in weniger als einer Sekunde, dass die Zahlung abgeschlossen ist. Prinzipiell kann jeder beliebige Betrag bezahlt werden. Bei einem Betrag unter 25 Euro ist dabei keine Eingabe Ihrer PIN notwendig. Erst ab einem Betrag von 25 Euro müssen Sie Ihre PIN-Nummer zum Abschließen des Bezahlvorgangs am Bezahlterminal eingegeben.

Wie sicher ist Mobile Payment?
Kontaktloses und mobiles Bezahlen sind mindestens so sicher wie herkömmliche bargeldlose Bezahlsysteme. Die Technologie entspricht auch beim kontaktlosen Bezahlen stets dem neuesten Sicherheitsstandard. Der Übertragungsvorgang der Daten erfolgt nur, wenn die Karte/das Mobiltelefon maximal 4 Zentimeter vom Empfängergerät entfernt gehalten wird. Die Bankkarte wird nicht mehr aus der Hand gegeben, die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts des Geldbeutels oder der Karte sinkt. Beim mobilen Bezahlen mit dem Smartphone werden die für den Bezahlvorgang relevanten Daten nicht in der Software des Handys hinterlegt. Auch der Mobilfunkanbieter kann die Daten, die auf der SIM-Karte gespeichert sind, nicht abrufen.

Kann ich diese Technologie heute schon nutzen?
Die TARGOBANK bietet eine mobile Bezahlmöglichkeit an: Ein MasterCard-Bezahlchip, der auf der Rückseite des Handys bzw. Innenseite der Handyschale angebracht wird, dient als kontaktloses Zahlungsmittel und wird Kunden zusätzlich zur „klassischen“ MasterCard Kreditkarte ausgegeben –. Dafür entstehen keine zusätzlichen Kosten. Da nahezu jeder Kunde sein Handy stets bei sich trägt, ist ein Anbringen des Bezahlchips auf dem Mobiltelefon die sinnvollste Lösung. Ein Kauf eines NFC-fähigen Smartphones ist nicht erforderlich, auch mit einem einfachen Mobiltelefon kann die bequeme und einfache Technologie also angewendet werden.

+++Geschenke, Geschenke, Geschenke+++
#vdiww_Preis_TargobankZur heutigen Frage verlosen wir ein „Winterpaket“ der TARGOBANK bestehend aus Schirm und Schal. Beantwortet uns bis zum 12. Dezember 2015 als Kommentar zu diesem Beitrag hier im Blog oder auf unserer Facebook-, Twitter-, Google Plus– oder LinkedIn-Seite folgende Frage: Würdet Ihr Mobile Payment im Alltag (nicht) nutzen und warum? Hashtag #vdiww nicht vergessen! Unter allen, die mitmachen, verlosen wir das Winterpaket. Viel Glück!
Teilnahmebedingungen findet Ihr unter www.vdi.de/teilnahmebedingungen.

Über #vdiww
„VDI Wissenswertes Wissen“ (#vdiww) ist ein Themenformat des VDI. Darin geht es um alltägliche Themen, die uns interessieren und beschäftigen. Mit #vdiww schafft der VDI Abhilfe und beantwortet gemeinsam mit seinen Partnern Fragen des täglichen Lebens.

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Kommentare & Pingbacks

11 Gedanken zu “Wie sieht das Geld der Zukunft aus?

  1. Nein, würde ich nicht nutzen. Es ist so einfach, die Daten von einem Mobiltelefon zu bekommen. Manipulation fast schon vorprogrammiert. #vdiww

  2. Ich würde das Mobile Payment nicht gerne nutzen wollen. Es ist trotz zahlreicher Sicherheitsmerkmale anfällig für Hacker. Es wird für den Verbraucherimmer schwieriger sein Geld zu schützen. Bargeld, oder Karte ist mir lieber.

  3. Mobile Payment würde ich grundsätzlich gerne nutzen (können). Allerdings sprechen noch zu viele Gründe dagegen. Ein wesentlicher Grund ist der Datenschutz. Weitere Gründe, die dageggen sprechen, sind u.a. die Datensicherung sowie die Privatsphäre.
    #vdiww

  4. #vdiww
    Ich nutze jetzt schon zahlreiche Bezahlmethoden und dem mobilen Bezahlen wird sicherlich die Zukunft gehören. Dabei wird Datenschutz immer ein Thema sein, aber in einer digitalen Welt kann man den Bezahlvorgang nicht analog belassen.

  5. Mobile Bezahlfunktionen würde ich nur nutzen, wenn der Bezahlvorgang für mich transparent genug ist (z.B. ein unbemerktes Leeren der Geldbörse per NFC muss ausgeschlossen sein) und keine biometrischen Merkmale wie Fingerabdrücke genutzt werden.
    #vdiww

  6. Ich würde Mobile Payment nutzen, da ich es nicht unsicherer finde als Zahlung mit Kreditkarte. Bzgl. der Verfolgbarkeit habe ich keine Bedenken, wir müssen uns doch der Illusion der Anonymität nicht hingeben.

  7. Ich würde Mobile Payment im Alltag nutzen, wenn die Möglichkeit auf so Breuer Front bestünde, das ich dir klassische Karte zuhause lassen könnte und nur noch das Smartphone dabei haben müsste.
    Dadurch wäre der tägliche Umgang vereinfacht und ich müsste nicht immer den Geldbeutel mit mit rum tragen…

    #vdiww

  8. #vdiww
    Ich würde Mobile Payment als Ergänzung nutzen, aber nicht als Hauptzahlungsmittel. Ich sehe keinen wirklichen Mehrwert gegenüber einer Kreditkarte mit NFC-Chip. Eine Kreditkarte ist sogar dünner und leichter als ein Smartphone und nicht vom Akku abhängig.

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