Wir sind VDI / Februar 2016

„Der VDI gibt mir eine Plattform zum Austausch“

VDI-Mitglied sein lohnt sich. Holger Wilms, Arbeitskreisleiter Bautechnik im VDI Emscher-Lippe Bezirksverein e.V., berichtet über seinen Berufsweg zum Ingenieur und was er sich in Zukunft vom VDI wünscht.

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Bild: privatWilmsHerr Wilms, bitte stellen Sie sich kurz vor.
Mein Name ist Holger Wilms, 39 Jahre und ich habe in Bochum Bauingenieurwesen studiert und stehe seit mehreren Jahren im Berufsleben. Seit 2011 bin ich Arbeitskreisleiter Bautechnik im Emscher-Lippe Bezirksverein eV.

Seit wann sind Sie im VDI und warum sind Sie damals eingetreten?
In den VDI bin ich während meines Studiums 1999 eingetreten. Die Karriereberatung der VDI nachrichten von Herrn Mell fand ich sehr spannend. Über das Netzwerk habe ich an interessante Exkursionen und Fachvorträgen teilgenommen. Ebenso habe ich über den VDI kostenfreie Eintrittskarten für Messen erhalten. Leider war der Arbeitskreis Bautechnik in meiner Region inaktiv.

Beschreiben Sie kurz den Moment in dem Sie wussten: Ich werde Ingenieur?
Während meiner Ausbildung zum Maurer wurde ich durch einen sehr guten (Ober-)Bauleiter geprägt. Diese Tätigkeit wollte ich eines Tages auch ausführen und ich informierte mich über das Berufsbild, die Berufsaussichten und die finanziellen Möglichkeiten. Aus diesem Grund habe ich mich für das Ingenieurwesen entschieden. Die Fachrichtung Bauwesen war dadurch auch schon vorgegeben.

Was bedeutet es für Sie, Ingenieur zu sein?
Zuerst möchte ich sagen, dass ich froh bin einen Abschluss als Dipl.-Ingenieur (FH) zu haben und nicht wie heute Bachelor zu sein. In meinem heutigen Berufsleben profitiere ich von dem guten Studium. Nach einer Weiterbildung darf ich mich Sicherheitsingenieur nennen. Als Ingenieur bin ich gewohnt, mir immer neues anzueignen und mich weiterzuentwickeln.

Welche Rolle spielt für Sie der VDI?
Der VDI gibt mir eine Plattform zum Austausch. Als Arbeitskreisleiter versuche ich den Mitgliedern vorzugsweise in meiner Region einen Mehrwert durch diverse Veranstaltungen zu geben. Hierdurch konnte ich neue Mitglieder gewinnen. Als aktives Mitglied ist der VDI mit seinen vielen Möglichkeiten für mich der richtige Platz um Informationen und Kontakte zu erhalten. Der VDI ist mit seinen Möglichkeiten auch Impulsgeber. So werde ich meinen Sohn, wenn er alt genug ist, im VDIni Club anmelden.

Was wünschen Sie sich in Zukunft vom VDI?
Das der VDI weiterhin die Arbeit der Bezirksvereine fördert und Menschen für Technik begeistert. Dies geschieht in den Bezirksvereinen durch Netzwerke und qualitativ hochwertige Veranstaltungen. Persönlich wünsche ich mir mehr Interesse und Teilnehmer an unseren Veranstaltungen. Nur so können meine Kollegen und ich Stimmungen, Wünsche und Interessen der Mitglieder vertreten. Daher ist mein Wunsch, dass sich mehr aktiv durch die Teilnahme an Veranstaltungen einbringen. Nur so bleibt der VDI was er ist – ein Sprecher der Ingenieure und ein toller Verein!

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Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
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