Hinter den Kulissen der Ingenieurgeschichten

Ein Tag mit Claudia Süssemilch

Wie läuft eigentlich die Produktion einer Ingenieurgeschichte ab? Was passiert, wenn ein Produktionsort kurzfristig wegfällt und was hat Münster mit Tansania zu tun? Wir haben Claudia Süssemilch, Protagonisten der aktuellen Ingenieurgeschichte, bei ihrem Fotoshooting begleitet.

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9:20 Uhr –  Treffen am Düsseldorfer HBF
Ich, Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung im VDI, treffe am Düsseldorfer HBF den Verantwortlichen der Agentur, der die Produktion unserer Ingenieurgeschichten kreativ begleitet. Auf der Fahrt nach Münster, dem Drehort der ersten Ingenieurgeschichte in diesem Jahr, erhalte ich die letzten Infos zum heutigen Shooting. Geplant sind Aufnahmen am Aasee, in der Firma von Claudia und in einem Café. Was ich bereits seit gestern Abend weiß, in der Firma von Claudia werden wir keine Fotos aufnehmen können. Es muss also eine Ausweich-Location her. Dazu gleich mehr.

11:00 Uhr – Treffen mit der Protagonistin
Angekommen in Münster erwarten uns bereits Claudia und der Fotograph. Nach einer kurzen Begrüßung steigen wir ins Taxi und fahren zum Aasee, um dort die ersten Aufnahmen zu machen. Die Geschichte von der Chemieingenieuren Claudia dreht sich um einen Anlage zur Wasseraufbereitung in einem Studentenwohnheim in Tansania, die allein mit der Kraft der Sonne das Wasser reinigt. Was passt hier also besser als Bilder am See?

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Während der Fotograph Claudia in Szene setzt bespreche ich mit dem Kollegen aus der Agentur, wie wir die Laborsituation, die eigentlich in Claudias Firma stattfinden sollte, nachstellen. Zur Uni fahren und dort in einem Labor shooten? Dafür bräuchten wir eine Genehmigung. Und bis die da wäre … Also eine andere Alternative. Parallel ruft ein Kollege aus der Agentur an, der uns ein Museum als Drehort vorschlägt. Wir sind skeptisch. Aber wir können ja mal gucken.

12:30 Uhr – Das Labor im Museum
Laufen oder zu Fuß? Münster ist klein und das Wetter ist schön. Also laufen wir zum Museum. Dort schauen wir uns die Gegebenheiten an. Und tatsächlich eine lange Fensterfront und die sterile Wandfarbe können als Labor mithalten. Claudia zieht sich ihre Chemieausrüstung an und schon steht sie wieder im Blitzlicht.

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Währenddessen gib es auch das finale GO für die letzte Location an diesem Tag: ein Café in dem sich Claudia Bilder von Ihrem Aufenthalt in Tansania ansieht. Doch bevor es dorthin geht, gibt es erst einmal Mittagessen.

14:30 Uhr – Die Erinnerungen an Tansania
Gestärkt laufen wir wieder durch Münster zum letzten Shootingort. Claudia erzählt uns auf dem Weg wie sie ein ganz spezielles Plexiglas für ihre Anlange in Tansania brauchte. Als sie es endlich hatte, ging es kaputt. Kein Problem: rein in den Bus, 200 Kilometer fahren, ein neues kaufen und wieder zurück. Amazon? Braucht man in Tansania nicht!
Im Café werden nun die letzten Aufnahmen geschossen.

16:00 Uhr – Alle sind zufrieden
Schluss. Der Fotograph, der Kollege von der Agentur, Claudia und ich sind mit den Fotos zufrieden.
Wir gehen noch gemeinsam zurück zum Bahnhof, verabschieden uns von Claudia und fahren zurück nach Düsseldorf.

Die ganze Geschichte über Claudias innovative Idee zur Wasserreinigung in Tansania könnt Ihr Euch hier ansehen. Im Interview erzählt sie uns, wie sie auf diese Idee gekommen ist. Einen Steckbrief über Claudia findet Ihr hier. Wer sich für Tansania interessiert, findet hier „6 Dinge, die Ihr über Tansania wissen solltet“. Und wenn Ihr mehr über unsere Ingenieurgeschichten erfahren wollt, lest einfach hier weiter: „Was sind eigentlich die VDI Ingenieurgeschichten?“

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Das Interview führte: Philipp Busse
Position im VDI: Junior Pressereferent
Aufgaben im VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation, Social Media

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