Wasseraufbereitung

Was macht sauberes Wasser aus?

Im Auslandsurlaub wird uns oftmals bewusst, wie gut eigentlich die Wasserqualität in Deutschland ist. Dass sich hier kaum Keime und Bakterien ausbreiten, hängt unter anderem mit unseren hohen Hygieneanforderungen an die Trinkwasser-Installation zusammen. Aber wie funktioniert die Wasseraufbereitung eigentlich in einem Land wie Tansania?Bild: Denis Tabler / shutterstock.comBeitrag08-25_VDI6023_Trinkwasserqualität_shutterstock_114770107_Denis Tabler
In Deutschland sind wir gewohnt, dass man Wasser aus der Leitung bedenkenlos trinken kann. Wenn eine Zapfstelle etwas anderes als Trinkwasser abgibt, muss sie entsprechend gekennzeichnet sein. Im Ausland ist es oft umgekehrt: Dass Trinkwasser aus dem Hahn kommt, ist eher die Ausnahme. Dort wird das Leitungswasser nicht oder nur unzureichend aufbereitet. Kontaminierte Quellen, Brunnen, Behälter und marode Leitungssysteme sowie die teilweise extreme Belastung durch Schadstoffe aus Industrie und Landwirtschaft stellen eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit dar.

Nicht nur die Rohwasserqualität entscheidet letzten Endes darüber, ob Trinkwasser genießbar und gesund ist. Auch die fachgerechte Installation trägt einen großen Teil dazu bei – und zwar überall auf der Welt. In Deutschland muss das Trinkwasser den hohen Qualitätsanforderungen der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) entsprechen. Dass diese auch eingehalten werden, dafür sind die Wasserversorgungsunternehmen verantwortlich.

Die goldene Regel für sauberes Wasser lautet: Wasser muss fließen. Und das durch Rohrleitungen, Armaturen und Entnahmestellen. Dabei muss es gesundheitlich unbedenklich, farblos, klar, kühl, geruchlos und ohne anomalen Geschmack sein.

BlogKnapp 800 Millionen Menschen besitzen aber heute noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Um diesem Missstand ein Ende zu setzen, braucht es neue Ideen und Menschen, die sie umsetzen. Die Protagonistin unserer aktuellen Ingenieurgeschichte hat beispielweise in Tansania ein System installiert, das zur Reinhaltung des Wassers lediglich die UV-Strahlung der Sonne benötigt. Wie genau das funktioniert, erfahrt Ihr auf der Seite der VDI Ingenieurgeschichten und auf Facebook & Co.

Mehr zu unseren bereits veröffentlichten Ingenieurgeschichten könnt Ihr hier nachlesen.

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Autor: Philipp Busse
Position im VDI: Junior Pressereferent
Aufgaben im VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation, Social Media

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