Angehende Ingenieure bereiten sich auf #Rio2016 vor

Team Deutschland-Achter will Olympia-Gold

Der Deutschland-Achter startet mit fünf Olympiasiegern von 2012 in die diesjährige Saison, darunter die beiden angehenden Wirtschaftsingenieure Richard Schmidt und Andreas Kuffner. Am kommenden Wochenende ist das Team bei den Europameisterschaften in Brandenburg und trifft dort auf den Weltmeister Großbritannien, dessen Gold-Serie das deutsche Team in jedem Fall stoppen möchte. „Die Briten wollen wir in diesem Jahr schlagen. Olympia-Gold ist unser großes Ziel“, so Bundestrainer Ralf Holtmeyer. Ziel des Cheftrainers des Deutschen Ruderverbandes, Marcus Schwarzrock, sind außerdem zehn bis 14 Medaillen in Rio.

Bild: Detlev SeybAuf den Deutschland-Achter wartet in den nächsten Monaten ein straffes Programm.

Auf den Deutschland-Achter wartet in den nächsten Monaten ein straffes Programm.

In den nächsten Wochen und Monaten wartet auf die Sportler daher ein straffes Programm. Zehn Monate intensives Training liegt bereits hinter den Athleten. Unterstützt werden sie von einer 22-köpfige Mannschaft. Bundestrainer Holtmeyer sagt: „Wir sind auf einem stabil gutem Niveau, aber müssen uns definitiv weiter verbessern.“ Nach den Europameisterschaften folgen die beiden Welt-Cups in Luzern und Posen, dann geht es in die Trainingslager nach Österreich und Ratzeburg. Dort warten auf die Ruderer bis zu 30 Stunden Training in der Woche. Die Vorbereitung, Bedingungen vor Ort und die Gesundheit sind entscheidende Einflussfaktoren für den Sieg. Der Abflug nach Rio ist am 28. Juli. Durch den Sieg bei den Olympischen Spielen in London 2012 ist der Deutschlandachter automatisch gesetzt für die Spiele in Rio – um die Plätze im Boot wurde jedoch bis zur Bekanntgabe des Kaders Ende April gerungen. Nun, da die Plätze vergeben sind, steht an vorderster Stelle die Gesundheit der Athleten. „Derzeit sind es 5 Grad im Kanal. Wir sind besonders vorsichtig und achten sehr darauf, dass sich jetzt niemand etwas einfängt“, erzählt Schlagmann Hannes Ocik.

Hauptsponsor des Team-Deutschland-Achter ist der Pumpenhersteller WILO, ein Partnerunternehmen der VDI-Initiative SACHEN MACHEN. Jochen Opländer, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der WILO SE und Ehrenkapitän des Deutschland-Achters findet: „Rudern ist eine der wunderbarsten Sportarten, die es gibt.“ Besonders das Mannschaftsgefühl sei in diesem Sport einzigartig. Dass dieses im Team gut ausgeprägt ist, merkt man schnell: Die Jungs gehen sehr freundschaftlich miteinander um und sind auch für Späßchen zu haben. Opländer lobt die partnerschaftliche und intensive Zusammenarbeit zwischen Wilo und dem Team Deutschland-Achter. Das Unternehmen bietet den Leistungssportlern, die sich im Studium befinden, beispielsweise Praktikamöglichkeiten an. So können sich die Ruderer auch neben dem Sport beruflich weiter entwickeln.

Autorinnen: Hanna Büddicker, Cathrin Becker, Andrea Kreitsch (VDI e.V., Bereich Strategie und Kommunikation)

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