Wir sind VDI / Juni

Die Kommunikation zwischen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern verbessern

In unserer Reihe „Wir sind VDI“ stellen wir heute Heike Beismann vor. Sie ist Professorin für Biologie und Bionik, langjähriges VDI-Mitglied und hat mit uns im Interview darüber gesprochen warum sie Naturwissenschaftlerin geworden ist, wie sie vom VDI profitiert und was sie sich von ihrem Verein für die Zukunft wünscht:

Bild: privatBeismann_quFrau Beismann, bitte stellen Sie sich doch kurz vor.
Mein Name ist Heike Beismann. Bevor ich 2012 an der Westfälischen Hochschule im Lehrgebiet Biologie und Bionik Professorin wurde, war ich im VDI hauptamtlich tätig.

Seit wann sind Sie im VDI und warum sind Sie damals eingetreten?
Ich bin seit 2009 Mitglied im VDI, war aber bereits davor seit längerem für den VDI ehrenamtlich in verschiedenen Gremien tätig. Mich hat schon immer die praktische Anwendung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen fasziniert und auch die Zusammenarbeit in Gremien mit Vertretern verschiedener Fachdisziplinen empfinde ich als sehr wertvoll und gewinnbringend. Auch während meiner hauptamtlichen Zeit beim VDI, sowohl in der Kommission Reinhaltung der Luft, als auch bei der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences, habe ich insbesondere diesen Aspekt besonders genossen.

Beschreiben Sie uns kurz den Moment in dem Sie wussten: Ich werde Naturwissenschaftlerin.
Da gibt es keinen spezifischen Moment, es war vielmehr ein längerer Entwicklungsprozess. Ich war schon früh begeistert von der Natur, wollte unbedingt etwas mit Pflanzen machen und genauer verstehen, was hinter einzelnen Phänomenen und Funktionen steckt. Während der Doktorarbeit, konnte ich dann verschiedenste Fachgebiete verknüpfen und habe dabei meine Leidenschaft für Bionik als interdisziplinäres Fachgebiet zwischen Biologie und Technik entdeckt.

Was bedeutet es für Sie, Naturwissenschaftlerin zu sein?
Für mich steht insbesondere das „Wissen Schaffen“ im Vordergrund. Also die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse vermittelbar und auch praktisch anwendbar zu machen. Dabei fasziniert mich in der Bionik insbesondere die Zusammenarbeit mit Menschen aus den verschiedensten Fachdisziplinen von der Biologie bis zum Maschinenbau und die Möglichkeit ganz neue Ideen weiterzuentwickeln.

Welche Rolle spielt für Sie der VDI?
Der VDI stellt für mich ein Netzwerk dar, das Vertretern verschiedener Fachrichtungen möglich macht, sich zu begegnen und gemeinsam an einem Thema zu arbeiten. Der VDI bildet dabei einen Rahmen, der es den verschiedenen Fachrichtungen einfacher ermöglicht sich z.B. für die Richtlinienarbeit zu treffen und gemeinsam zu arbeiten. Das erfordert natürlich auch eigenes Engagement, ohne sich selbst einzubringen, wird man auch von solch einer Plattform nur wenig profitieren können.

Was wünschen Sie sich in Zukunft vom VDI?
Ich würde mich freuen, wenn der VDI weiter an einer Verbesserung der Kommunikation zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften arbeiten würde. Die Bionik lebt schließlich von einer lebendigen Auseinandersetzung zwischen diesen beiden wissenschaftlichen Disziplinen.

Hast Du auch Interesse an einer Mitgliedschaft bei uns im VDI?
Alle Vorteile der Mitgliedschaft im Überblick.

Wegener_DominikAutor: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung

 

 

button_medium

Kommentare & Pingbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*