Unser VDI-Team auf dem Weg zur #FSG2016

Hydra in der Testphase

Hydra startet ihre Tests. Aktuell befindet sich der Rennbolide des Herkules Racing Teams in der Testphase und hat schon mehrere Hundert Kilometer abgefahren. Unser VDI-Team, das wir auf dem Weg zur Formula Student Germany (FSG) begleiten, hat am 13. Mai seinen FSG-Rennwagen vorgestellt und ist jetzt dabei alle Kinderkrankheiten und Fehlerquellen zu beheben.

Bild: Herkules Racing Team Kassel13308319_1411250808900589_2374483031041251249_o

In der Testphase geht das Herkules Racing Team gezielt vor: „Um unseren Rennkraftwagen auf ein konkurrenzfähiges Niveau zu heben planen wir wöchentlich zwischen drei und fünf Testtagen ein“, erklärt Erik Schmitt, der technische Projektleiter des Teams. Wann und in welchem Ausmaß getestet werden kann, ist jedoch immer stark vom Durchhaltevermögen des Wagens abhängig. „Wir haben hier einen Prototypen, da kann es immer zu Ausfällen kommen“, erinnert Erik seine Crew.

Wie genau Hydra aussieht, könnt ihr hier im Video vom Rollout sehen.

Um den Wagen möglichst effizient zu testen, hat sich das Team in verschiedene Mannschaften unterteilt. Während ein Teil des Teams den Wagen zur Teststrecke bringt, die Logistik meistert, den Boliden bei seinen Ausfahrten überwacht und in Stand hält, übernimmt der andere Teil des Teams die anschließende Wartung und eventuelle Reparatur in der Werkstatt. „Da kommt es auch schon mal vor, dass wir bis spät in die Nacht arbeiten“, weiß Eugen Prints. „Fehler dürfen wir uns hierbei nicht erlauben.“

In der Tat wird Hydra keinesfalls nur einer oberflächlichen Untersuchung unterzogen. „Wenn nötig nehmen wir den Wagen komplett auseinander, um die ordnungsgemäße Funktion aller Komponenten zu prüfen“, erklärt Eugen.

Beim Testen selbst agiert das Team ebenso methodisch. Die Überprüfung des Öldrucks auf konstantes Verhalten ist Grundvoraussetzung für die Testfahrten. Gleichermaßen müssen alle Komponenten der Aerodynamik und der Verkleidung ihre Stabilität beweisen.
Danach wird Hydras Fahrwerk im dynamischen Betrieb getestet, auch die Auswirkungen verschiedener Dämpfersets auf die Geometrie.

Nach dem Bestehen dieser Basistests kann Hydra auf die dynamischen Disziplinen der Formula Student losgelassen werden. An die Stelle eines Ovals für Fahrwerkstest rückt nun das Skidpad (eine Schleife in Form einer Acht).

Beim Acceleration (Beschleunigung auf einer geraden Strecke) werden die Motorsetups evaluiert, die bereits auf dem Prüfstand erschlossen wurden. Auch das Enduranceevent, die Königsdisziplin der Formula Student (22 Runden auf einer 1 km langen Strecke mit Schikanen, Geraden uns Slaloms) lässt sich in kleinerem Maßstab realisieren.

So stellt das Team Testkilometer für Testkilometer alle Kinderkrankheiten und Fehlerquellen ab, um Hydra für die große Herausforderung der Formula Student Germany vorzubereiten.

Wenn Ihr mehr über das Team erfahren wollt, dann schaut doch mal hier.

Auch im vergangenen Jahr haben wir ein Team begleitet. Hier gibt es alles zur FSG 2015 und zum VDI-Team 2015.

philipp-busse-foto.256x256Autor: Philipp Busse
Position im VDI: Junior Pressereferent
Aufgaben im VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation, Social Media

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