Ingenieure gestalten nachhaltige Innovationen

Warum ist der VDI auf der Woche der Umwelt?

Als Ingenieure nehmen wir unsere Verantwortung für die Umwelt wahr. Die begrenzte Verfügbarkeit von Ressourcen erfordert eine effiziente und intelligente Nutzung, wenn aktuelle Lebensbedingungen erhalten werden sollen. Auf der Woche der Umwelt (07.-08. Juni) haben wir daher gezeigt, woran der VDI im Hinblick auf Ressourceneffizienz arbeitet.Bild: VDIDSC_0059

Auf Einladung unseres Bundespräsidenten Joachim Gauck und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) präsentierte sich der VDI rund 12.000 Besuchern im Garten des Schloss Bellevue. Mit unseren Fachgesellschaften Technologies of Life Sciences (VDI-TLS), Energie und Umwelt (VDI-GEU), Fahrzeug- und Verkehrstechnik (VDI-FVT) sowie dem Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) haben wir zu den Fachthemen Klimaschutz, Energie, Ressourcen, Boden und Biodiversität, Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen aufgeklärt.

Was wurde ausgestellt?

Bild: VDIDas Bionic Bike

Das Bionic Bike

Auf dem VDI-Stand fanden sich u.a. bionische Exponate, die die Möglichkeiten der Bionik zur Entwicklung ressourcenschonender und umweltverträglicher Produkte verdeutlichten. Ein Beispiel hierfür ist das Bionic Bike des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven, das aus dem 3-D-Drucker kommt. Es diente als attraktiver Eyecatcher und Publikumsmagnet und veranschaulichte die bionische Strukturoptimierung, die auf dem biologischen Vorbild von Kieselalgen basiert. Damit sind Gewichtseinsparungen von bis zu 60 Prozent möglich, was ein großes Einsparpotential wichtiger Ressourcen wie Material oder Kraftstoff bedeutet. Dieses Prinzip wird z.B. in unserer Richtlinie VDI 6224 Blatt 3 beschrieben.

Was genau Bionik ist und wie das Bionic Bike zur Ressourceneffizienz beiträgt, erklärt unsere Bionik-Fachfrau und Geschäftsführerin der VDI-TLS Ljuba Woppowa.

Welche weiteren VDI-Highlights gab es?
Das VDI ZRE stellte einfache Ressourcenverbrauch-Selbstchecks für verschiedene Branchen vor. Sie wurden vor Ort ausgefüllt, ausgewertet und boten einen Überblick über Ressourcenverbräuche. Außerdem wurden über 50 Filme zum Thema Ressourceneffizienz gezeigt, die zur Nachahmung motivieren. Hier gibt es für Euch alle Filme.

Außerdem zeigten Beispiele zum produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS), wie technische und organisatorische Veränderungen von Produktions-Abläufen/-Anlagen zu verringertem Materialeinsatz, effizienterer Nutzung von Energieträgern und zu reduzierten Umweltbelastungen führen.

Bild: VDIVDI-Direktor Ralph Appel auf der Woche der Umwelt

VDI-Direktor Ralph Appel auf der Woche der Umwelt

Unsere VDI-Initiative „Stadt:Denken“ (www.vdi.de/stadtdenken) erweiterte das Ingenieurs-Know-how um sozio-ökonomische Aspekte, die alle Besucher betreffen: Dazu fand ein Fachforum statt, in dem Lösungen für die Stadt der Zukunft diskutiert wurden. www.vdi.de/stadtdenken. Die Initiative hatte zudem für die Woche der Umwelt exklusiv erste Ergebnisse einer deutschlandweiten Kommunalbefragung veröffentlicht, in der bei 11.000 Bürgermeistern die wesentlichen Herausforderungen für die Stadt der Zukunft abgefragt wurden. Die gesamten Ergebnisse werden in den kommenden Tagen veröffentlicht. Seid gespannt!

Auch unserer VDI-Direktor Ralph Appel war nach Berlin gekommen. Im Rahmen der Vortragsreihen auf der Hauptbühne diskutierte er zum Thema „Ressourcen effizient nutzen – Kreisläufe schließen – Innovationen fördern“ mit anderen hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Wir haben uns natürlich auch auf der Woche der Umwelt einmal umgesehen. Was uns besonders fasziniert hat ist das Fahrrad-Auto-Mobil „Made in Osnabrück“. Was sich dahinter versteckt, lest Ihr hier.

Weitere Bilder:
Bild: VDIBild: VDIDSC_0023DSC_0059

 

 

 

 

Dr Ljuba Woppowa_TW2Autorin: Dr. Ljuba Woppowa
Position im VDI: Geschäftsführerin VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences und VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen

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