VDI-Adventskalender 2016 / Tag 14

Ingenieur in der Fahrzeugtechnik

Fahrzeuge entwerfen, an Autos basteln, Schienen- oder Straßenfahrzeuge optimieren – wer sich jetzt angesprochen fühlt, der kann eine Zukunft als Ingenieurin oder Ingenieur in der Fahrzeugtechnik vor sich haben. Im Rahmen unseres VDI-Adventskalenders schauen wir uns den Beruf genauer an und zeigen, welche Aufgaben ein Fahrzeugingenieur übernimmt und wie sich der Beruf durch die Digitalisierung beim Automobilkonzern AUDI verändert. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas.

Bild: AUDI AG161116_vdi_ww_adventskalender_702x363_audi_kasten

Was macht ein Ingenieur in der Fahrzeugtechnik?
Ingenieurinnen und Ingenieure der Fahrzeugtechnik entwickeln, konstruieren und fertigen selbständig Fahrzeuge aller Art. Dabei müssen sie die ständig wachsenden globalen Anforderungen berücksichtigen, denn nicht nur der landgebundene Verkehr steht in der Zukunft vor großen Herausforderungen. In Zeiten der Digitalisierung sind Verkehrssysteme wie z.B. Personen-, Güter-, See- oder Landverkehr als verknüpfte Mobilitätssysteme zu betrachten.

Wie wird man Ingenieur in der Fahrzeugtechnik?
Fahrzeugtechnik ist ein Fachgebiet des Maschinenbaus, das eine eigene Ingenieurdisziplin darstellt. Ihre Grundausbildung erhalten die angehenden Experten in den klassischen Fächern, wie dem Allgemeinen Maschinenbau, der Elektrotechnik oder einer Kombination aus beidem: der Mechatronik. Erst im weiteren Verlauf ihres Studiums spezialisieren sie sich auf das Produkt Fahrzeug. Zunehmend wichtiger bei Tätigkeit von Ingenieurinnen und Ingenieuren der Fahrzeugtechnik werden computergestützte Berechnungs- und Fertigungsverfahren. Methoden zur Minderung von Umweltbelastungen, wie z.B. Emission, sowie die Nutzung innovativer Werkstoffe sind wesentlich. Ebenfalls sind die Recyclingvorgaben zu beachten. Ingenieurinnen und Ingenieure der Fahrzeugtechnik sollten immer Interesse an naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Zusammenhängen haben. Studienanfängerinnen und -anfänger sollten deshalb vor allem Technikbegeisterung, wissenschaftliche Neugier und Spaß am Experimentieren mitbringen. Ingenieurinnen und Ingenieure der Fahrzeugtechnik zeichnen sich darin aus, dass sie über die Fachgrenzen hinaus auch dem Mobilitätsanspruch entsprechen können.

Bild: AUDI AGCockpit

Pilotiertes Fahren ist bei AUDI ein zentrales Thema.

Was macht ein Ingenieur in der Fahrzeugtechnik?
Häufig arbeiten Ingenieurinnen und Ingenieure der Fahrzeugtechnik aber auch in anderen Einsatzfeldern der Unternehmen. Auch Karrieren im Verwaltungsbereich oder auch im technischen Einkauf oder Vertrieb sind möglich. Ebenso im öffentlichen Dienst, als Sachverständige und in technischen Überwachungsvereinen ist die Kompetenz der Fahrzeugingenieurinnen und -ingenieure gefragt. Die Schätzungen von Fachleuten haben ergeben, dass der Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren in der Fahrzeugtechnik auch in den nächsten Jahren ein enormes Potenzial bietet. Das betrifft nicht nur die Automobilhersteller, sondern auch insbesondere die Zulieferindustrie. In den heute vernetzten Strukturen werden Ingenieurinnen und Ingenieure der Fahrzeugtechnik gefordert und können die Arbeit 4.0 aktiv mitgestalten.

Wie verändert sich der Beruf in der Digitalisierung?
Wir wollten es konkret wissen und haben bei Alejandro Vukotich, Leiter Entwicklung Fahrerassistenzsysteme/Automatisiertes Fahren der AUDI AG nachgefragt, wie sich der Beruf des Ingenieurs in der Fahrzeugtechnik durch die Digitalisierung verändern wird.

Bild: AUDI AGalejandro_vukotich

Alejandro Vukotich arbeitet als Leiter Entwicklung Fahrerassistenzsysteme/Automatisiertes Fahren.

„Ingenieurinnen und Ingenieure in der Fahrzeugtechnik erleben bei Audi derzeit besonders spannende Zeit, denn die Automobilbranche geht durch den größten Transformationsprozess seit der Erfindung des Autos. Wichtiges Beispiel dafür ist das pilotierte Fahren – insbesondere diese Technologie profitiert stark vom Fortschritt der Digitalisierung und eröffnet völlig neue Möglichkeiten: Sie kann einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit auf den Straßen leisten. Zusätzlich hat die Technologie das Potenzial, den Komfort für den Kunden massiv zu erhöhen und ihm wertvolle Zeit zu schenken. In Situationen, in denen er nicht fahren möchte, wie beispielsweise im Stau, möchte Audi ihm die Möglichkeit geben, sich entspannt zurück zu lehnen oder in der Zeit andere Dinge zu tun. Deshalb investiert das Unternehmen viel Energie in dieses Thema. Seine Ingenieure leisten auf diesem Feld Pionierarbeit“, so Alejandro Vukotich.

Mit spektakulären Fahraktionen stellte Audi schon ab 2009 seinen Führungsanspruch beim pilotierten Fahren unter Beweis. Bereits im Dezember 2014 entwickelte das Unternehmen das sportlichste pilotiert fahrende Auto der Welt: das Audi RS 7 piloted driving concept fuhr beim Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen Masters in Hockenheim als innovativer Technikträger im Renntempo, ohne Fahrer. Verkehrsminister Alexander Dobrindt testete den A7 piloted driving concept „Jack“ im April 2015 auf der Autobahn A9.

„Um ein autonom fahrendes Auto zu realisieren, muss eine Vielzahl an Funktionen in eine übergreifende Softwarearchitektur integriert werden. Die größte Herausforderung sehen wir darin, intelligente, neuartige Ansätze für die Fahrzeugarchitektur von morgen zu finden und zu implementieren. Auch das maschinelle Lernen ist ein Thema, das künftig stark auf das autonome Fahren einzahlen wird. Mit Hilfe von intelligenten Algorithmen kann sich ein Automobil in seiner komplexen Umwelt vollständig orientieren und auf sich verändernde Gegebenheiten reagieren. Dafür holt Audi gezielt Spezialisten an Bord, die sich mit der sinnvollen Auswertung von Sensordaten beschäftigen. Darüber hinaus beschäftigt sich das Unternehmen verstärkt mit dem Thema Datensicherheit. Es gilt, den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden und den einfachsten Zugang zu neuen Services bei maximaler Sicherheit zu bieten“, erklärt Alejandro Vukotich.

+++Geschenke, Geschenke, Geschenke+++
Bild: AUDI AGaudi_modellautoZur heutigen Frage aus unserem VDI-Adventskalender verlosen wir drei Modellautos, zwei Audi R8 Spyder und ein Audi A3 Sportback e-tron. Beantwortet uns bis heute Abend um 23:59 Uhr als Kommentar zu diesem Beitrag hier im Blog oder auf unserer Facebook-, Twitter-, Google Plus– oder LinkedIn-Seite folgende Frage: Was symbolisieren die vier Ringe im Audi-Logo? Hashtag #vdiww nicht vergessen! Unter allen, die mitmachen, verlosen wir das Business-Set Viel Glück! Teilnahmebedingungen findet Ihr unter www.vdi.de/teilnahmebedingungen.

VDI-Jahresthema 2017: „SMART GERMANY. Arbeit in der Digitalen Transformation“
Unser Schwerpunktjahr der „Digitalen Transformation“ neigt sich dem Ende. Mit dem diesjährigen VDI-Adventskalender „24 Ingenieurberufe in der Digitalen Transformation“ wollen wir bereits frühzeitig unser VDI-Jahresthema 2017 einläuten: Unter dem Motto „SMART GERMANY. Arbeit in der Digitalen Transformation“ widmen wir uns im kommenden Jahr der Frage, wie Menschen in der digitalen Ökonomie lernen, arbeiten und sich bestmöglich aus- und weiterbilden. Teil unserer Kampagne zur Arbeit der Zukunft wird nicht nur das Berufsbild „Ingenieur 4.0“ sein, es erwarten Euch außerdem zahlreiche Publikationen, Beiträge in unserem VDI-Blog, FAQ und im Jahr der Bundestagswahl natürlich auch spannende politische Einblicke. Auch der Deutsche Ingenieurtag am 11. Mai 2017 steht ganz unter dem Motto Arbeit 4.0

6490-dit-2007-key-visual-smart-germany-vdi-blog-702x363px

becker_cathrin_blogAutorin: Cathrin Becker
Position beim VDI: Pressereferentin
Aufgaben beim VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation

Kommentare & Pingbacks

32 Gedanken zu “Ingenieur in der Fahrzeugtechnik

  1. Die 4 Ringe symbolisieren die 4 sächsischen Automobilhersteller Horch, Audi, DKW und Wanderer, die sich 1932 zur Auto Union zusammenschlossen.

  2. #vdiww

    Die vier Ringe sind das Symbol für den Zusammenschluss der bis dato unabhängigen vier Automarken Audi, DKW, Wanderer und Horch.

  3. Die 4 Ringe symbolisieren die 4 sächsischen Automobilhersteller Horch, Audi, DKW und Wanderer, die sich 1932 zur Auto Union zusammenschlossen

  4. Die vier Ringe symbolisieren den Zusammenschluss der vier Unternehmen, die sich zur Auto Union AG zusammengeschlossen haben: Audi, DKW, Horch und Wanderer.

  5. Die 4 Ringe von AUDI stehen für die Unternehmen Audi, Horch, DKW und Wanderer, die sich 1932 zur Auto Union AG zusammengeschlossen haben.

    #vdiww

  6. Das Audi Signet – die ‚Vier Ringe‘ – symbolisiert den 1932 vollzogenen Zusammenschluss der vier bis dahin unabhängigen Kraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer. #vdiww

  7. #vdiww
    ‚Vier Ringe – Audi Signet‘ – symbolisiert den 1932 vollzogenen Zusammenschluss der vier bis dahin unabhängigen Kraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer.

  8. Die vier Ringe symbolisieren den 1932 vollzogenen Zusammenschluss der vier bis dahin unabhängigen Kraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer. #vdiww

  9. #vdiww

    Die 4 Ringe von AUDI stehen für die Unternehmen Audi, Horch, DKW und Wanderer, die sich 1932 zur Auto Union AG zusammengeschlossen haben.

  10. Die vier Ringe symbolisieren die vier Unternehmen Audi, DKW, Horch und Wanderer. Diese Unternehmen schlossen sich 1932 zusammen.
    #vdiww

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*