Adventskalender 2016/Tag 16

Ingenieur in der Werkstofftechnik

Wie kann man eine Aluminiumlegierung noch härter machen, ohne dass die Kosten zu sehr steigen? Welchen Werkstoff nimmt man für Hochspannungsleitungen – Kupfer oder kostengünstigeres Aluminium? Welche Reinheit muss man beim Herstellen von bestimmten Produkten einhalten? Die Bandbreite der Fragen, die sich Ingenieurinnen und Ingenieure der Werkstofftechnik stellen, ist groß. Im Rahmen unseres VDI-Adventskalenders stellen wir den Ingenieur in der Wertstofftechnik genauer vor. Zu gewinnen gibt es auch etwas.

Bild: Thomas Ernsting/ LAIFWerkstofftechnik

Werkstofftechniker wählen aus einem ungewöhnlich breiten Spektrum an Betätigungsfeldern: Von hochgradig theoretischer Materialforschung über angewandte Forschung, Prozess- und Produktentwicklung, Qualitätssicherung, Produktion oder Vertrieb bis hin zu Managementaufgaben ist für sie alles möglich.

Wie wird man Ingenieur/in in der Werkstofftechnik?
Die Werkstofftechnik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Entwicklung und Erforschung von Materialien und Werkstoffen befasst, um Bauteile herzustellen. Der Studiengang Werkstoffwissenschaft/Werkstofftechnik ist aufgrund der breiten naturwissenschaftlichen Grundlage einem Physik- bzw. Chemiestudium ähnlich.

Er enthält aber zusätzlich Elemente aus den Ingenieurwissenschaften. Das Studium ist eine geschickte Wahl, wenn man Berührungspunkte zu vielen anderen Ingenieurwissenschaften bereits im Studium knüpfen möchte.

Arbeit 4.0: Wie verändert sich der Beruf in der Digitalisierung?
Moderne Werkstoffingenieure brauchen ein ganzheitliches Systemverständnis. Die Fähigkeit, interdisziplinär und funktionsübergreifend zu denken und zu arbeiten, ist der Schlüssel um in der Digitalen Transformation zu bestehen. In der Werkstofftechnik umfasst die Digitale Transformation alles von der Materialentwicklung bis zum funktionierenden Bauteil. Auch bei der Materialveränderung während des laufenden Betriebs spielt sie eine wesentliche Rolle.

In Industrie 4.0 bedarf es an Hybrid-Experten, die sowohl Materialexpertise mitbringen als auch die erforderlichen Computertechniken beherrschen. Die Entwicklung von Software-Tools im Bereich Werkstofftechnik spielt für Werkstoffingenieure eine wesentliche Rolle. Im Hinblick auf Arbeit 4.0 wird mehr Software-Know-how benötigt.

Die Ingenieure von morgen können sich außerdem darauf einstellen, im Bereich Werkstofftechnik verstärkt mit Integrated Computational Materials Engineering (ICME) zu arbeiten. Das ICME ist die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen. Sie hat die Ziele, bestmögliche Bauteilperformance zu erreichen, sowie Entwicklungs- und Fertigungsprozesse effizient zu gestalten. Mit ICME kann die Veränderung der Werkstoffeigenschaften während des gesamten Bauteilentstehungsprozesses verfolgt und numerisch beschrieben werden. Materialdaten werden beispielsweise virtuell ermittelt und geeignete Materialmodelle entwickelt.

Ihr möchtet mehr über Werkstofftechnik erfahren? Dann schaut mal bei unserer VDI-Gesellschaft Materials Engineering (GME) nach.

+++Geschenke, Geschenke, Geschenke+++
Zur heutigen Frage aus unserem VDI-Adventskalender verlosen wir VDI-Taschenmesser. Beantwortet uns bis heute Abend um 23:59 Uhr als Kommentar zu diesem Beitrag hier im Blog oder auf unserer Facebook-, Twitter-, Google Plus– oder LinkedIn-Seite folgende Frage: Was bedeutet im Zusammenhang der Werkstofftechnik die Abkürzung ICME? Hashtag #vdiww nicht vergessen! Unter allen, die mitmachen, verlosen wir die VDI-Taschenmesser. Viel Glück! Teilnahmebedingungen findet Ihr unter www.vdi.de/teilnahmebedingungen.

VDI-Jahresthema 2017: „SMART GERMANY. Arbeit in der Digitalen Transformation“
Unser Schwerpunktjahr der „Digitalen Transformation“ neigt sich dem Ende. Mit dem diesjährigen VDI-Adventskalender „24 Ingenieurberufe in der Digitalen Transformation“ wollen wir bereits frühzeitig unser VDI-Jahresthema 2017 einläuten: Unter dem Motto „SMART GERMANY. Arbeit in der Digitalen Transformation“ widmen wir uns im kommenden Jahr der Frage, wie Menschen in der digitalen Ökonomie lernen, arbeiten und sich bestmöglich aus- und weiterbilden. Teil unserer Kampagne zur Arbeit der Zukunft wird nicht nur das Berufsbild „Ingenieur 4.0“ sein, es erwarten Euch außerdem zahlreiche Publikationen, Beiträge in unserem VDI-Blog, FAQ und im Jahr der Bundestagswahl natürlich auch spannende politische Einblicke. Auch der Deutsche Ingenieurtag am 11. Mai 2017 steht ganz unter dem Motto Arbeit 4.0

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Hanna_Büddicker_VDI1Autorin: Hanna Büddicker
Position im VDI: Assistentin der Bereichsleitung Strategie und Kommunikation
Aufgabe im VDI: PR und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation

Kommentare & Pingbacks

28 Gedanken zu “Ingenieur in der Werkstofftechnik

  1. Das steht für Integrated Computational Materials Engineering, also die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen. #vdiww

  2. ICME steht für Integrated Computational Materials Engineering, also die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen. #vdiww

  3. #vdiww ICME steht für Integrated Computational Materials Engineering, also in etwa computerunterstützte Materialentwicklung und Fertigungn

  4. ICME steht für Integrated Computational Materials Engineering, das bedeutet die computergestützte Verknüpfung von Produktentwicklung, Materialentwicklung und Fertigungsprozessen. #vdiww

  5. ICME ist die Abkürzung für Integrated Computational Materials Engineering.
    Wie im Artikel zu lesen ist, „das ICME die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen ist.“
    An diesen Themen forscht unter anderem auch die FAU Erlangen-Nürnberg seit einigen Jahren ;-).

    #vdiww

  6. Das Integrated Computational Materials Engineering (ICME) ist die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen. Mit ICME kann die Veränderung der Werkstoffeigenschaften während des gesamten Bauteilentstehungsprozesses verfolgt und numerisch beschrieben werden. Materialdaten werden beispielsweise virtuell ermittelt und geeignete Materialmodelle entwickelt.

  7. ICME steht für Integrated Computational Materials Engineering, also die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen.
    #vdiww

  8. ICME steht für Integrated Computational Materials Engineering, also die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen. #vdiww

  9. Integrated Computational Materials Engineering
    computergestützte Verknüpfung von )Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen) #vdiww

  10. Der Werkstoffingenieur hat ein breites Feld. Materialforschung ist ein Schwerpunkt, ein anderer ist die Prozesstechnik. Der Werkstoffingenieur kennt die Werkstoffe und kann daher die Herstellungs- und Behandlungsprozesse optimieren. Er ist somit auch in der Verfahrentechnik im beispielsweise Ofenbau tätig.
    Also nicht den Werkstoffingenieur nur auf den Materialforscher reduzieren :)

  11. ICME = Integrated Computational Materials Engineering

    Das ICME ist die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen. #vdiww

  12. ICME = Integrated Computational Materials Engineering
    „Das ICME ist die computergestützte Verknüpfung von Materialentwicklung, Produktentwicklung und Fertigungsprozessen. Sie hat die Ziele, bestmögliche Bauteilperformance zu erreichen, sowie Entwicklungs- und Fertigungsprozesse effizient zu gestalten. Mit ICME kann die Veränderung der Werkstoffeigenschaften während des gesamten Bauteilentstehungsprozesses verfolgt und numerisch beschrieben werden. Materialdaten werden beispielsweise virtuell ermittelt und geeignete Materialmodelle entwickelt.“ [Quelle: https://blog.vdi.de/2016/12/ingenieur-in-der-werkstofftechnik/%5D
    #vdiww

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