VDI-Adventskalender 2016 / Tag 12

Maschinenbauingenieur

In der Adventszeit glitzern überall bunte Weihnachtskugeln. Viele von Ihnen werden maschinell gefertigt. Doch woher weiß eine Maschine, dass sie einen Rohling zurechtschneiden und vorwärmen muss, um daraus Christbaumschmuck fertigen zu können? Dafür sorgen Maschinenbauingenieurinnen und Maschinenbauingenieure. Im Rahmen unseres VDI-Adventskalenders schauen wir uns den Beruf genauer an und zeigen, welche Aufgaben ein Maschinenbauingenieur übernimmt. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas.

Bild: Thomas Ernsting/LAIFmaschinenbau_702x363

Was machen Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieure?
Ohne den Maschinenbau wäre die moderne Gesellschaft nicht denkbar. Ebenso wenig Weihnachten, wie wir es heute kennen. Vom Schoko-Nikolaus bis zur Anlage für Christbaumkugeln, viele Produkte werden von Maschinen und Anlagen gefertigt. Und für deren Konstruktion sind – wie der Name schon sagt – Maschinenbauer zuständig.
Doch neben diesem Kernbereich sind die Tätigkeitsfelder weit gestreut: Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung oder Planung. Als Konstrukteure verbringen sie viel Zeit am Rechner, hantieren mit Programmen und führen Berechnungen durch. Als Produktionsingenieure gestaltet sich ihr Arbeitsalltag nah am Produkt in der Produktionshalle. Der Vertriebsingenieur steht in engen Kundenkontakt und ist viel im Außendienst unterwegs.

Wie der Berufsalltag als Maschinenbauingenieur aussieht, das hängt sehr stark von den individuellen Fähigkeiten und der Unternehmensausrichtung ab. Schon die Spezialisierung im Studium kann für die ausgeübte Tätigkeit wegweisend sein.

Der Weg zum Maschinenbauingenieur…
…führt nicht an einem Studium vorbei. Zahlreiche Universitäten, technische Universitäten und Fachhochschulen bieten die Studienrichtung Maschinenbau in einem Bachelor- oder Masterstudiengang an. Eine Studienübersicht für Maschinenbau findet ihr hier. Die Hochschulen setzen unterschiedliche Studienschwerpunkte.Daher ist es wichtig, sich schon vor dem Studium genau zu informieren und seinen Stärken  und Vorlieben nachzugehen. Unternehmen unterstützen die Ausbildung mit einem dualen System.

Vom Studienbeginn an unterstützt der Computer die angehenden Ingenieure. Sie konstruieren CAD-Programme oder errechnen mit komplexen Simulationen mathematische Modelle. Die ersten vier Semester des Bachelors sind eher methoden- und verfahrensorientiert ausgerichtet. Inhaltlich geht es um Grundlagen der Ingenieurwissenschaften, Berechnung, Konstruktion und Fertigung. Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Chemie prägen das Grundstudium. Ab dem fünften Semester geht es anwendungsorientiert weiter und die Studierenden können sich in das eigentliche Maschinenbau-Wissensgebiet stürzen: Mechanik, Konstruktionslehre, Werkstoff- und Fertigungstechnik sowie Thermodynamik stehen auf dem Stundenplan.

Wo können Maschinenbauingenieure arbeiten?
Maschinenbauer finden in nahezu jeder Branche Arbeit. Und überall, wo Maschinen und Anlagen entwickelt und gebaut werden oder in Betrieb sind. Ob als Ingenieur bei McKinsey oder auch bei einem Ingenieurdienstleister, wie Brunel  die Einsatzmöglichkeiten sich groß.

Was macht ein Maschinenbauer bei Brunel?
Als Ingenieurdienstleister unterstützt Brunel seine Kunden an über 45 Standorten mit erstklassigen Projektlösungen in der ganzen Bandbreite modernen Engineerings. So ergeben sich für Maschinenbauer vielfältige Möglichkeiten den technologischen Fortschritt mitzugestalten. Neben dem technischen Design sind die Mitarbeiter auch für die Projektplanung und -budgetierung sowie Projektkoordination verantwortlich. So entwirft zum Beispiel ein Konstrukteur einer Halbleiter-Fabrik in der Fotovoltaik-Industrie technische Zeichnungen mit Material-, Maß- und Toleranzangaben. Maschinenbauer erwarten attraktive Arbeitsaufgaben, von mittelständischen Unternehmen bis hin zu DAX-Konzernen, national oder international, von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt.

Wie verändert sich der Beruf in der Digitalisierung?
Neben der wachsenden Bedeutung der Automatisierungstechnik steigt durch die zunehmende Vernetzung auch der Anteil der Sensor- und Informationstechnik. Hinzu kommt der durchgängige Informationsfluss, der durch die elektronische Datenverarbeitung in einem übergreifenden Informationssystem alle produktionsrelevanten Bereiche verbindet. Um die technischen Veränderungen im Arbeitsalltag künftig meistern zu können, müssen sie über fundierte Kenntnisse in der IT und deren Programmierung verfügen. Relevante Zukunftsthemen für den Maschinenbau sind die industrielle und individualisierte Weiterentwicklung, Fertigung und Steuerung der Robotik. Auch die Optimierung der Simulation und Produktion von Spezialanfertigungen und Sonderformen mittels 3D-Druck gilt als Herausforderung im Maschinenbau.

+++Geschenke, Geschenke, Geschenke+++

Bild: VDImaschinenbauingenieur_verlosungZur heutigen Frage aus unserem VDI-Adventskalender verlosen wir zwei Business-Sets, bestehend aus je einem Leder-Notizbuch und einer Kaffeetasse – ideal fürs Studium oder Büro. Beantwortet uns bis heute Abend um 23:59 Uhr als Kommentar zu diesem Beitrag hier im Blog oder auf unserer Facebook-, Twitter-, Google Plus– oder LinkedIn-Seite folgende Frage:
Welche maschinelle Erfindung prägte die erste industrielle Revolution?

Hashtag #vdiww nicht vergessen! Unter allen, die mitmachen, verlosen wir das Business-Set Viel Glück! Teilnahmebedingungen findet Ihr unter www.vdi.de/teilnahmebedingungen.

VDI-Jahresthema 2017: „SMART GERMANY. Arbeit in der Digitalen Transformation“
Unser Schwerpunktjahr der „Digitalen Transformation“ neigt sich dem Ende. Mit dem diesjährigen VDI-Adventskalender „24 Ingenieurberufe in der Digitalen Transformation“ wollen wir bereits frühzeitig unser VDI-Jahresthema 2017 einläuten: Unter dem Motto „SMART GERMANY. Arbeit in der Digitalen Transformation“ widmen wir uns im kommenden Jahr der Frage, wie Menschen in der digitalen Ökonomie lernen, arbeiten und sich bestmöglich aus- und weiterbilden. Teil unserer Kampagne zur Arbeit der Zukunft wird nicht nur das Berufsbild „Ingenieur 4.0“ sein, es erwarten Euch außerdem zahlreiche Publikationen, Beiträge in unserem VDI-Blog, FAQ und im Jahr der Bundestagswahl natürlich auch spannende politische Einblicke. Auch der Deutsche Ingenieurtag am 11. Mai 2017 steht ganz unter dem Motto Arbeit 4.0

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Autorin: Andrea Kreitsch
Position beim VDI: Presse-Volontärin
Aufgaben beim VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne Kommunikation

Kommentare & Pingbacks

51 Gedanken zu “Maschinenbauingenieur

  1. James Watt mit seiner Dampfmaschine ist der Begründer der ersten industriellen Revolution, auch wenn er nicht der Erfinder der Dampfmaschine war.

  2. #vdiww
    Welche maschinelle Erfindung prägte die erste industrielle Revolution?
    Die Erfindung der Dampfmaschine war
    der Ausgangspunkt einer Welle von technischen Neuerungen und somit der erste industriellen Revolution.
    Der mechanische Webstuhl erlaubten die maschinelle Textilverarbeitung und schufen die Grundlage für das entstehende Fabriksystem.

  3. #vdiww Die industrielle Revolution wurde zuerst durch die Erfindung des mechanischen Webstuhls in den 1770er Jahren in England eingeleitet. Dazu kam der hochwertige Gussstahl,die Erfindung der Dampfmaschine und später die Eisenbahn.

  4. Die Erfindung, Prodktion bzw. Kommerzialisierung und Verbreitung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert prägte die erste industrielle Revolution.

    #vdiww

  5. Guten Abend,
    das Gewinnspiel bzw. das Beantworten der Fragen ist so doch eine Farce. MEINER Einschätzung nach ist es sinnvoller, die Einsendungen per Mail oder Kurzmitteilung in Empfang zu nehmen – so sind die ganzen Trittbrettfahrer schon mal auszuschließen und es sind Personen im „Lostopf“, die die Antwort parat haben oder sich die Mühe machen auch zu suchen und diese nicht auf einem Silbertablet serviert bekommen.

  6. Pingback: Maschinenbauingenieure – Fachleute für bewegte Anwendungen und Verfahren – Berufsreport 

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