Tag des Ehrenamts

So vielfältig ist das Engagement im VDI

Bild: privatwarnecke_ragnar-klein

 

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl ich bereits seit 1985 im VDI bin und immer wieder mal Kontakt mit dem VDI hatte, zum Beispiel mit eigenen Vorträgen, habe ich erst „richtig“ mit der ehrenamtlichen Arbeit im Jahr 2001 „losgelegt“. Damals hatte ich mit der Erstellung einer neuen Tagung  begonnen, die sogenannte „Feuerung-und-Kessel-Konferenz“, die ich bis heute einmal im Jahr leite. Zusätzlich hatte ich Seminare zur Auslegung von Rostfeuerungen und Naturumlaufkesseln als Seminarleiter auf die Beine gestellt. Seit 2004/2005 arbeite ich als Obmann in der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL an der Erstellung von verlässlichen Definitionen in der Energie- und Abfalltechnik im Rahmen von Richtlinien (VDI 3459). Seit 2009 darf ich verschiedene weitere Positionen in der KRdL bekleiden – zunächst als Vorsitzender des Fachbereichs Umweltschutztechnik, dann als stellvertretender Vorsitzender der KRdL und nun seit drei Jahren als deren Vorsitzender. Ebenso bin ich tätig als Vorsitzender des Bezirksvereins Unterfranken.

Eine ehrenamtliche Tätigkeit ist grundsätzlich zum einen ein Dank an die Gesellschaft, und zum anderen eine Möglichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln. Als Ingenieur mit Leib und Seele bietet sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit natürlich der VDI an. In einer teilweise technikkritischen Diskussionswelt, gilt es für die Zukunft unserer Gesellschaft eine Lanze zu brechen. Wo kann man das besser machen, als mit über 150.000 Gleichgesinnten im VDI? Wenn wir es nicht schaffen, den Nutzen von Technik zu vermitteln, werden es unsere Kinder schwer haben, eine wirtschaftlich und damit gesellschaftlich stabile Welt aufrecht zu erhalten. Das unvoreingenommene und ausgewogene Auseinandersetzen mit Vor- und Nachteilen von Technik, inklusive dem Ernstnehmen von berechtigten Bedenken gegenüber diesen Techniken, aber auch deren ökologischen, betriebs- und volkswirtschaftlichen, politischen, sozialen etc. Folgen, stärkt die eigene Kompetenz und hilft, sich selbst weit über das Technische hinaus persönlich weiterzuentwickeln. Zunehmend ist auch die internationale Ausrichtung von Regelwerken und Techniken wichtig, wofür der VDI ebenfalls überzeugende Plattformen bietet. Dies hilft auch über den Tellerrand hinaus zu blicken und Entwicklungen insbesondere im eigenen Technikbereich rechtzeitig zu erkennen und umzusetzen. Nicht zuletzt sind die angenehmen, oft freundschaftlichen Gespräche und Begegnungen im Rahmen des VDI eine wirkliche Bereicherung!!! Wo hat man schon die Gelegenheit mit so vielen kompetenten Menschen zusammenzukommen und sich auszutauschen?

Autor: Dr.-Ing. Ragnar Warnecke, Vorsitzender des VDI-Bezirksverein Unterfranken und der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL

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