Erfolgreiche Fortsetzung der Jahrestreffen der Young Professionals in der chemischen Industrie

3-D-Druck und Kulturschock

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Ende März haben sich erneut über 70 Teilnehmer beim 2. Jahrestreffen der Young Professionals in der chemischen Industrie getroffen. Die Veranstaltung fand auf dem diesjährigen Messeduo Maintenance und Pumps & Valves statt. Die geführten Messerundgänge haben den Teilnehmern zusätzlich zu den anwendungsnahen Vorträgen einen wichtigen Praxisbezug geboten. Damit sind die Young Professionals der VDI-GVC auf dem besten Weg zur eigenen Tradition, denn sie veranstalten ihr 3. Jahrestreffen am 21.02.2018 erneut in Dortmund zusammen mit den Messen Maintenance und WorkSafe 2018.

Die Mischung macht‘s
Der fulminante Auftakt der Jahrestreffen der Young Professionals 2016 war Ansporn für den neu firmierte Programmausschuss, auch in 2017 ein attraktives Programm zusammen zustellen. Und es ist den Young Professionals der VDI-GVC unter der Leitung der Vorsitzenden Dr.-Ing. Oliver Litzmann, Lanxess Deutschland GmbH, und Dr.-Ing. Michael Imle, BASF SE, mehr als gut gelungen: das Feedback der über 70 Teilnehmer ist rundum positiv. Die praxisnahen Vorträge zu aktuellen Themen wie „Additive Manufacturing“, Bild: VDI/ WoppowaYoung professionals netzwerken„Preventive Maintenance in Industrie 4.0“, „Explosionsschutz“ und „Werkstoffauswahl“ wurden ergänzt durch einen kreativen Kurzworkshop zur interkulturellen Kommunikation und Hilfestellungen zur Karriereentwicklung für Betriebsingenieure. Beim Vorabendtreffen und einem abschließenden „Get-together“ am VDI-Messestand konnten die Teilnehmer noch ausgiebig „netzwerken“. Diese Kombination von Fachvorträgen und Social Skills sowie die Möglichkeiten zum Netzwerken und die geführte Messerundgänge machen den besonderen Reiz dieses neuen Veranstaltungstyps aus.

I am not angry, I am German!
Mit dieser provokanten Aussage bringt Iris Kuhnert, Coach und Inhaberin von ICM Consulting, die Herausforderungen der interkulturellen Kommunikation auf den Punkt. Kultur ist mehr als Essen, Trinken und beobachtbares Verhalten – jede Kultur und damit auch das Kommunikationsverhalten der Menschen wird entscheidend von zugrundeliegenden Werten, Überzeugungen und Erziehung geprägt. Damit die Kommunikation mit ausländischen Kollegen oder Geschäftspartnern eine möglichst gute und vor allem richtige Wirkung erzielt, müssen die grundlegenden Unterschiede der interkulturellen Kommunikation erkannt werden.

Kuhnert regte die Young Professionals mit provokanten Fragen zur Selbstreflektion an: Wie sehen sich die Young Professionals? Welche Auswirkungen haben Missverständnisse bei der interkulturellen Kommunikation auf die Zusammenarbeit im Unternehmen. Wie können wir Silo-Denken vermeiden? Wie mache ich mein Anliegen bestmöglich klar? Eine kritische Selbsteinschätzung kann eine wichtige Hilfestellung nicht nur bei der interkulturellen Kommunikation, sondern auch im privaten Umfeld sein.

Additive Manufacturing ist auf dem „Plateau of Productivity“ angelangt!
Diese provokante These stellte Dr.-Ing. Jürgen Reinemuth, geschäftsführender Gesellschafter THALETEC GmbH, in seinem Vortrag „Additiv gefertigte Komponenten für verfahrenstechnische Anwendungen“ auf. Nach der Theorie des Hype-Zyklus ist das Plateau der Produktivität die letzte Phase der öffentlichen Aufmerksamkeit, die eine neue Technologie nach ihrer Einführung durchläuft. Auch wenn manche Zweifler glauben, die Additive Fertigung befindet sich noch in Phase 2, dem Gipfel der überzogenen Erwartungen und Phase 3, das Tal der Enttäuschungen steht kurz bevor, konnte Reinemuth die Young Professionals in seinem gut strukturierten Vortrag und mit vielen Demonstrationsobjekten zum Anfassen überzeugen.

Die additive Fertigung erlaubt die Realisierung schnellerer Wertschöpfungsprozesse, da die Durchlaufzeit gegenüber der konventionellen Herstellung mittels Fräsen, Schweißen, Drehen, Richten um bis zu 30 % reduziert werden kann. Nun wird die Zeit zeigen, ob die additive Fertigung tatsächlich das Plateau der Produktivität erreicht hat und die Vorteile dieser neuen Technologie allgemein anerkannt und akzeptiert werden. Wie groß die Wertschöpfung schlussendlich sein wird, hängt stark davon ab, ob diese Technologie in den Massen-Märkten angenommen wird, die Fertigungsprozesse gleichbleibende Qualität liefern können und die Entwickler und Konstrukteure die neuen Gestaltungsmöglichkeiten ausnutzen.

Das 2. Jahrestreffen der Young Professionals in der chemischen Industrie wurde organisiert durch die Young Professionals der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) und unterstützt durch Easyfairs.

Den vollständigen Beitrag findet Ihr in unserer Mitgliederzeitschrift CITplus Ausgabe Mai 2017.

Dr Ljuba Woppowa_TW2Autorin: Dr. Ljuba Woppowa
Position im VDI: Geschäftsführerin VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences und VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen

 

 


Young Professionals in der chemischen Industrie –Zukunft und Tradition aktiv mitgestalten

Aufgrund der regen Teilnahme an den ersten beiden Jahrestreffen, sind jährliche Veranstaltungen geplant, die von Young Professionals für Young Professionals organisiert werden. Berufseinsteiger, die sich im Programmausschuss und bei der Organisation der zukünftigen Jahrestreffen engagieren wollen, senden bitte eine E-Mail an YP-GVC@vdi.de. Das 3. Jahrestreffen findet am Mittwoch, 21. Februar 2018 im Rahmen der Messen Maintenance und WorkSafe in Dortmund statt. Merken Sie sich Ort und Termin schon heute vor.

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