Wir sind VDI / Juli 2017

Vom Netzwerk profitieren und Spaß haben

Als Studentin ist Annette Kempf zum VDI gekommen. Jetzt ist sie erfolgreiche Unternehmerin und leitet ehrenamtlich den Arbeitskreis der Frauen im Ingenieurberuf in Regensburg. Was sie am VDI begeistert, hat sie uns im Interview verraten.

Annette Kempf, bitte stellen Sie sich kurz in maximal 140 Zeichen vor.
Ich heiße Annette Kempf und habe in Nürnberg Elektrotechnik studiert. Mein Unternehmen Eclipseina ist in der Embedded Systementwicklung tätig.

Seit wann sind Sie im VDI und warum sind Sie damals eingetreten?
Ich bin seit dem Studium im VDI. Damals hat mich eine sehr engagierte Jungingenieurin beeindruckt, die für mich eine Vorbildfunktion hatte.

Bild: Carina Feneisanette-kempf

Was bedeutet es für Sie, Ingenieurin zu sein?
Der Beruf ist so vielseitig und interessant. Dass die Technik sich kontinuierlich weiterentwickelt und man dauernd neue Dinge lernen kann, darf und soll, finde ich außerordentlich reizvoll. Auch das vernetzte interdisziplinäre Arbeiten mit neuen Kommunikationsstrukturen macht mir sehr viel Spaß.

Bild: privatannette-kemp_workshopInwiefern beeinflusst die digitale Transformation Ihre Arbeit?
Die digitale Transformation beeinflusst meine Arbeit sehr stark: Meine Mitarbeiter und ich erstellen für Embedded Systementwicklung und Mechatronik Lehrunterlagen und E-Learning-Formate. Eine Doktorandin erarbeitet derzeit Lernkonzepte in einem Teilbereich dieser Fachdomäne. Damit stellt die digitale Transformation für mich als Geschäftsführerin eine große Chance dar.

Welche Rolle spielt für Sie der VDI?
Der VDI spielt direkt und indirekt für mich eine große Rolle. Gerade das gesellschaftliche Engagement ist nicht zu unterschätzen. Vom persönlichen Austausch auf den Netzwerktreffen, den überregionalen Arbeitskreisleiterinnentreffen und den VDI FIB Kongressen habe ich sehr profitiert und es hat auch schlicht und ergreifend Spaß gemacht.

Was wünschen Sie sich in Zukunft vom VDI?
Ich bin mit dem VDI sehr zufrieden. Da ich als Geschäftsführerin sehr viel zu tun habe und ich immer sicherstellen muss, dass ich den von mir organisierten Netzwerkveranstaltungen anwesend sein kann, wünsche ich mir Unterstützung beim FIB Arbeitskreis. Eine stellvertretende Arbeitskreisleiterin oder eine Ingenieurin, die die Organisation des FIB Arbeitskreises in Regensburg übernimmt und mich in zweiter Reihe einbindet, wäre eine große Hilfe.

Hast auch du eine interessante VDI-Geschichte, die du gern mit anderen teilen möchtest? Oder hast du Interesse an einer Mitgliedschaft bei uns im VDI?
Alle Vorteile der Mitgliedschaft im Überblick.

Wegener_DominikDas Interview führte: Dominik Wegener
Aufgabe im VDI: Kümmert sich um Maßnahmen der Mitgliederwerbung

 

 

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3 Gedanken zu “Vom Netzwerk profitieren und Spaß haben

  1. Der Arbeitskreis der Frauen im Ingenieurberuf in Regensburg bildet mit dem Vortragsangebot zu unterschiedlichsten Themen nicht nur Abwechslung, sondern auch eine gute Möglichkeit zur Vernetzung und zum informellen Austausch. Schön, dass Frau Kempf in den Räumen von Eclipseina diese Möglichkeit anbietet, die ich auch gerne als Referentin nutze.

  2. Als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit setze ich mich für gleiche Karrierechancen von Frauen und Männern ein und unterstütze beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Bei unseren Angeboten für MINT-Akademikerinnen ist Frau Kempf seit Jahren eine wichtige Netzwerkpartnerin, die ihre Erfahrungen und Tipps an Interessierte weitergibt und in ihrem Engagement nicht locker lässt. Durch die XING-Gruppe Regensburg Netzwerkerinnen hat sie eine neue Vernetzungsmöglichkeit für berufstätige Frauen geschaffen.

  3. Frau Kempf kenne ich als aktive Netzwerkpartnerin und unermüdlich werbende Untternehmerin für Frauen sich beruflich auch in den MINT Fächern einzubringen und heir ihre Karrierechancen zu nutzen. Sie gibt gerne Tipps und Kontakte weiter und die „Regensburger Netzwerkerinnen“ auf Xing sind eine gute Netzwerk Plattform

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