VDI-Wettbewerb Wohnen 4.0 - 2. Platz

Wohnen 4.0: unverhofft kommt oft

Bild: Schützenhofer,Jakoubek, Aumüllerwohnen4-0_2-platz_titelGlobalisierung, eine neue Diversität von Lebenskonzepten und die Auflösung vieler gesellschaftlicher Konventionen fordern ein sehr breites Spektrum, um Wohnräume zu nutzen. Auf diese Anforderung reagiert das Baugewerbe mit modularen Konzepten wie z.B. Wohnkapseln oder Containerbauweisen. Die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber derartigen Lösung nimmt zu. Gleichzeitig wird eine hohe Präzision und Komfort eingefordert. Dieser Aufgabe widmete sich der VDI-Wettbewerb Wohnen 4.0. Den zweiten Platz sicherte sich hier ein Team der TU Wien.

Liebes team, bitte stellt Euch doch kurz vor.
Stefan Schützenhofer:
Ich heiße Stefan, komme aus Wien und bin Masterstudent der TU Wien. Studienrichtung Bauingenieurwesen.

Robin Jakoubek: Mein Name ist Robin, ich studiere Architektur im Master an der TU Wien.

Raffael Aumüller: Ich bin der Raffael und bin ebenfalls Masterstudent der Architektur an der TU Wien.

Robert Koch: Robert ist mein Name und ich komme auch aus Wien. Ich studiere ebenfalls an der TU Wien, jedoch eine andere Studienrichtung: Bauingenieurwesen.

Bild: Daniela Döhring wohnen4-0-platz2_foto-daniela-doehring

Warum habt Ihr beim VDI-Wettbewerb mitgemacht?
Eigentlich wollten wir alle nur dem gewöhnlichen Universitätsalltag entfliehen und einmal an etwas praxisnäherem teilnehmen. Da sich die Zusammenarbeit zwischen Architekt und Bauingenieur oft schwierig gestaltet, wollten wir den Planungsprozess interdisziplinär und auf gleicher Augenhöhe führen. Das ist uns auch gut gelungen! Wir alle wollen uns zunehmend Richtung integraler Planung orientieren und dafür notwendige Kenntnissen im Umgang mit BIM-Software erwerben.

Was ist Euer Erfolgsgeheimnis?
Wir hatten mehr Interesse daran, während der Planung und Erarbeitung des Projektes möglichst viel zu lernen, das Gelernte möglichst gut umzusetzen, und Verbesserungspotential zu entdecken, als den Wettbewerb zu gewinnen. Oft ist es so, wenn man eine Lösung für ein Problem hat, fällt einen kurze Zeit darauf noch eine (vielleicht bessere) Lösung ein. Daher haben wir Entscheidungen diskutiert und gegeben falls mehrere Lösungskonzepte entwickelt, was schlussendlich zu einem vernünftigen Ergebnis geführt hat.

Wo lag beim Wettbewerb für Euch die besondere Herausforderung?
Besonders schwierig war es für uns, ein praxisgerechtes Ergebnis zu erarbeiten und kein Akademisches. Oftmals herrschen in den jeweiligen Disziplinen besondere Beurteilungskriterien – und etwaige Schwachstellen des Projekts werden ausgeklammert. Im Zuge des Wettbewerbs, galt es jedoch ein Gesamtheitlich starkes Projekt zu entwickeln.

Was nehmt Ihr aus der Arbeit für den Wettbewerb für Euch aus beruflicher und auch persönlicher Sicht mit?
Harte Arbeit zahlt sich (manchmal) aus und „unverhofft kommt oft“: Da wir nicht damit gerechnet haben, dass das Projekt so gut ankommen wird. Gruppenarbeiten bergen immer gewissen Probleme, da Meinungsunterschiede unvermeidbar sind, bieten jedoch auch die Möglichkeit den Horizont aller Beteiligten zu erweitern.

Bild: Schützenhofer,Jakoubek, Aumüllerwohnen4-0_platz-2_nacht_titel

Was bedeutet es für Euch, Ingenieur/in oder Architekt/in zu werden?
Aktive Mitgestaltung der Welt in eine gute Zukunft!

Wollt ihr mehr erfahren über den VDI-Wettbewerb? Das Team der FH Erfurt hat einen Sonderpreis für ein besonders gelungenes Konzept erhalten: Wohnen 4.0: Technische Gebäudeausrüstung. Schaut doch auch mal hier: www.vdi.de/wohnen40

… Übrigens: Morgen stellen wir euch das Sieger-Team des Wettbewerbs vor!

andrea-kreitschDas Interview führte: Andrea Kreitsch
Position beim VDI: Presse-Volontärin
Aufgaben beim VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, interne und externe Kommunikation

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2 Gedanken zu “Wohnen 4.0: unverhofft kommt oft

  1. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich interessiere mich für das Wohnen im Container. Ich denke dass ist eine kostengünstige Alternative zum Eigenheim. Für mich gehört zu 4.0 nämlich lich auch der (Eigenheim)-Wohncontainer im Grünen.

  2. Ich finde diesen Artikel ebenfalls genial. Wir leben in einer Zeit der Veränderung und das bedeutet auch Veränderung im Thema Wohnen. Bin sehr gespannt was und die Zukunft mit dem ganzen Thema Smart Home noch so alles bringt. Die Häuser werden immer intelligenter und somit hoffentlich auch effizienter und sparsamer.

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