Studentin Michelle über den Kongress der Studenten und Junginenieure

VDI-Studenten tüfteln an Karriere

Michelle Weichelt ist 21 Jahre alt und studiert Materialwissenschaften und Werkstofftechnik an der Friedrich Alexander Universität in Erlangen. Dort ist sie ehrenamtliche Arbeitskreisleiterin der Studenten und Jungingenieure des VDI.
Zusammen mit über 300 weiteren Nachwuchsingenieuren des VDI hat sie im Mai am Kongress der Studenten und Jungingenieure in Düsseldorf teilgenommen. Im Interview berichtet sie über ihre persönlichen Kongresshighlights, Karrierechancen und erzählt, warum sie sich beim VDI ehrenamtlich engagiert.

Bild: Bildschön Berlin / VDI

Zum Kongress der Studenten und Jungingenieure kamen über 300 ehrenamtiliche VDI-Nachwuchsingenieure nach Düsseldorf.

 

Warum hast du in diesem Jahr am SUJ-Kongress teilgenommen?

Michelle Weichelt: Ich freue mich immer auf Veranstaltungen, bei denen sich Studenten und Jungingenieure aus ganz Deutschland treffen. In diesem großartigen Rahmen alle Menschen wiederzusehen, die ich von vorherigen Delegiertentreffen, Bayerntreffen oder Kongressen kenne, ist einfach unglaublich toll. Und deswegen war ich auch dieses Jahr dabei, um alte Freunde wiederzusehen, neue Leute kennenzulernen und ein Wochenende mit vielen spannenden Fachvorträgen, Seminaren und eine ganze Menge Spaß zu haben!

Bild: Bildschön Berlin / VDI

Michelle Weichelt studiert Materialwissenschaften und Werkstofftechnik in Erlangen und engagiert sich im VDI.

Welche Themen und Workshops haben dich besonders interessiert?

Die Science-Slam-Vorträge von Johannes Kretschmer und Johannes Schildgen waren sehr interessant, spannend und witzig zugleich. Am besten finde ich es, wenn Themen behandelt werden, bei denen noch nicht so viele Vorkenntnisse vorhanden sind. Da kann man immer etwas Neues mitnehmen. Die Auswahl der Workshops war dieses Jahr sehr vielseitig. Besonders gut fand ich, dass auch Themen für Jungingenieure dabei waren wie zum Beispiel. „Die moderne Führungskraft“ oder „Erfolgsplanung für junge Ingenieurinnen und Ingenieure“.

Kommen im Studium Softskillangebote zu kurz?

Wenn ich rein von meinem Studium ausgehe, dann auf jeden Fall. Es gibt kaum Kurse oder Seminare, in denen man sich als Student Softskills aneignen kann. Deswegen ist es toll, in einer Hochschulgruppe wie der der Studenten und Jungingenieure zu sein, in denen wir anderen Studenten die Möglichkeit bieten, an solchen Seminaren teilzunehmen. Im Rahmen des Kongresses bei solchen Seminaren und Vorträgen dabei zu sein, ist auch für mich persönlich eine Bereicherung. Man kann viel über sich selbst, seine Persönlichkeit und über die Wirkung von Verhaltensweisen auf andere erfahren. Es ist wichtig sich solche Soft-Skills über die Zeit anzueignen.

Bild: Bildschön Berlin / VDI

Zeit für Gruppenarbeiten und Softskill-Angebote

Welche Herausforderungen werden dich deiner Meinung nach im Berufsleben erwarten?

Ohne Herausforderungen, die sich einem im Job in den Weg stellen, wäre es langweilig. Dafür sind wir ja Ingenieure, um uns mit Problemstellungen zu beschäftigen und diese zu lösen. Ich bin von meinem Studium voll und ganz überzeugt und glaube, dass ich damit in meinem späteren Berufsleben gut zurechtkommen werde.
Dabei hilft mir auch mein ehrenamtliches Engagement im VDI. Es bringt mir persönlich unglaublich viel und ich lerne, mit meinen Stärken und Schwächen umzugehen. Vor allem beschäftige ich mich mit Themenbereichen, die über mein eigenes Studiengebiet hinausgehen und mich dadurch über den Tellerrand hinaus blicken lassen.
Auch bei der Suche nach einem geeigneten Job, oder einer geeigneten Firma habe ich keinerlei Bedenken. Durch die Arbeit im VDI habe ich vor allem auch in Erlangen viele Kontakte zu Firmen und Firmenvertretern knüpfen können. Weil ich in ganz Deutschland und darüber hinaus gute Freunde gefunden habe, würde ich überall Jobs annehmen, die mir nach dem Studium offenstehen.

Bild: Bildschön Berlin / VDI

Neben Vorträgen und Seminaren gab es auch ein Netzwerkabend in der Düsseldorfer Altstadt.

Welchen Schwerpunkt willst du in deinem zukünftigen Arbeitsleben anstreben?

Da ich erst im sechsten Bachelorsemester bin und gerade an meiner Bachelorarbeit schreibe, kann ich das noch nicht genau sagen. Natürlich habe ich schon Präferenzen, in welche Richtung ich im Masterstudium gehen möchte. Sehr interessant finde ich den Bereich der Additiven Fertigung und des Rapid Prototyping. Hier gibt es noch so viele neue Möglichkeiten zu entdecken. Ich hoffe, dass ich mich, egal wo ich einmal genau lande, für meinen Beruf und meinen Arbeitsbereich begeistern und dort viel ausprobieren kann.

Das Interview führte: Dirk-Eike Röckel
Aufgaben beim VDI: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und digitale Kommunikation

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