Integrale Planung

Mission: Ein innovatives Forschungs- und Entwicklungszentrum

15 Teams, eine Mission und drei Projekte, die wirklich überzeugt haben!
Der Auftrag des diesjährigen VDI-Wettbewerbs zur Integralen Planung war ein Entwurf für ein innovatives Forschungs- und Entwicklungszentrum, kurz F+E. Für die Wettbewerbsaufgabe wurde beispielhaft eine Freifläche im Neusser Hafen ausgewählt.
Die drei Gewinnerteams der TU Wien, der Universität Stuttgart und der HTGW Konstanz haben wir zu ihren Leistungen, Opfern und Erfolgen befragt. Das exklusive Interview der Studenten der Architektur und des Bauingenieurwesens haben wir nun hier für euch.
Bild: VDI

Wir haben das Gewinnerteam, sowie den Zweit- und Drittplatzierten (a,b und c) jeweils fünf Fragen gestellt.
Viel Spaß!

1. Erklärt euer Projekt doch bitte einmal für Dummies und Fachfremde:

a) Auf architektonischer Seite waren uns zwei Sachen wichtig: Flexibilität und  Kommunikation. Das Herzstück unseres Gebäudes sollte dementsprechend die Kommunikationszone bilden.
b) Unser Ziel war es ein funktional und technisch nachhaltiges Gebäude zu entwerfen. Die Konstruktion soll neben einem schnellen Auf- auch einen schnellen Rückbau erlauben.
c) Wir wollten eine zentral Erschließungsachse, entlang der sich alle Bereiche des Unternehmens angliedern. Die Konstruktion besteht aus einem modularem HolzskelettBild: Marc Fischer, Stephanie Müller, Bartolomeo Azzellini und Noemi Wessels

2. Was war die zündende Idee? Der Glühbirnen Moment?

a) Die Kommunikationszone. Einige Vereinfachungen und Veränderungen unseres Fokus waren ebenfalls sehr hilfreich. Unser Ergebnis ist dementsprechend ein gut durchdachtes und gleichzeitig simples Gebäude.
b) Den EINEN Moment gab es nicht, aber uns kam schon früh die Erkenntnis, dass die vollständig elementare Bauweise einem klassischen Modul vorzuziehen ist.
c) Unsere zündende Idee kam schon zu Beginn – gemeinsam eine identitätsstiftende Erschließung zu schaffen. Damit war die Erschließungszone entstanden.
Bild: Zosine Seybold und Marius Zach

3. Auf einer Skala von „gechillt nebenbei durch Instagram scrollen“ bis zu „Schlaf?! Wer braucht schon Schlaf?!“ Wo würdet ihr euch einordnen?

a) Es gab einige schlaflose Nächte. Wenn man an einem Feiertag in der Uni sitzt, dann weiß man, dass es um etwas geht.
b) Ziemlich mittig auf der Skala. Wir konnten früh unsere Ziele definieren und unseren Entwurf kontinuierlich entwickeln.
c) Wir haben alle gut geschlafen – im Nachhinein waren es die kleinen Entscheidungen die am meisten Zeit gekostet haben.

Bild: Aussenperspektive Zosine

4. Inwiefern konnte oder könnte jemand aus dem Bereich Geisteswissenschaften oder Sozialwissenschaften etc. seinen Beitrag zu dem Projekt leisten?

a) Gebaut wird nicht nur für Techniker sondern für den Menschen. Mit extra Input und Know-how von der geisteswissenschaftlichen Seite könnte man den Arbeitsplatz noch effektiver und effizienter gestalten.
b) Das Hauptaugenmerk der Aufgabe lag auf der Kommunikation der Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen. Der Input von Geisteswissenschaftlern oder Soziologen wäre auch für zukünftige Projekte hilfreich.
c) Vor allem bei der Gestaltung des modernen Arbeitsumfeldes.

Bild: Fassadenschnitt Zosine

5. Was war der coolste Moment im ganzen Projekt (abgesehen von der Preisverleihung natürlich)?

a) Wir haben zwei Semester gewartet und gearbeitet und waren dann insgeheim froh als es nach der Vorstellung des Projektes endlich vorüber war.
b) Das fertige Modell zu sehen und unsere Pläne an der Wand bei der finalen Präsentation im VDI-Haus.
c) Die Projektvorstellung am Ende!

Ein Beitrag von: Anabel Büscher, Studentische Hilfskraft Mitglieder und Marketing im VDI e.V.

 

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