Neue Antriebe für den Weihnachtsmann

Was tankt der Weihnachtsschlitten der Zukunft?

Mittlerweile sind die technischen Abläufe an den Produktionsstätten bei der Öl- und Gasförderung fast vollständig digitalisiert. Mittels Sensoren in Bohrlöchern ist eine fast lückenlose Überwachung in Echtzeit der Anlagen möglich. So wird bei Bohrungen über jeden Arbeitsschritt informiert, was die Arbeitsabläufe zum einen sicherer macht und die Förderausbeute zum anderen erhöht.
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Das Aufzeichnen und Übermitteln riesiger Datenmengen muss anschließend noch visuell aufbereitet und ausgewertet werden. Dadurch gibt es heute Erkenntnisse über mögliche Vorkommen und vorhandene Lagerstätten, die vor zehn Jahren noch absolut undenkbar gewesen wären.

Neue Technologien bieten ein enormes Potential, die Förderausbeute von fossilen Energieträgern zu erhöhen und die Produktion insgesamt energieeffizienter zu betreiben. BP hat in seinem Technology Outlook viele aufkommende Technologien untersucht. Durch Ausbau und Weiterentwicklung von Technologien beim Auffinden neuer Lagerstätten und der Förderung ist es künftig möglich, die Ausbeute um rund 35 Prozent zu steigern. Gleichzeitig schätzt BP, dass sich das Kostenniveau um bis zu 25 Prozent senken lässt.

Hier könnt Ihr Euch den BP Technology Outlook Report anschauen.

Was tankt der Weihnachtsschlitten der Zukunft?

Bei all den neuen Technologien stellt sich die Frage, was wird der Weihnachtsschlitten der Zukunft denn tanken. Dieser hat sicherlich seine ganz spezielle Antriebsart. Bei unseren Autos auf der Erde ist jedenfalls die Kombination des Verbrennungsmotors mit Hybridtechnologien und alternativen Kraftstoffen, wie Autogas oder Biokraftstoffen die vielversprechendste Variante. Auf diese Weise werden alle Ziele erreicht: Mobilität und Transport sind effizient, bezahlbar und verursachen weniger CO2-Emissionen.

In den kommenden Jahrzehnten werden jedoch herkömmliche Kraftstoffe noch zentrale Bedeutung für unsere Mobilität haben. Benzin- und Dieselfahrzeuge sind derzeit nicht nur günstiger, sondern bieten Autofahrern auch die größte Reichweite. Diese Vorteile werden geschätzt: Rund drei Viertel derer, die zeitnah einen Autokauf planen, möchten laut einer Aral Studie wieder einen Benziner oder Diesel. Reine Elektroautos sind wenig gefragt.

Autor:
Peter Alexewicz ist als Pressesprecher bei  BP Europa SE verantwortlich für Presse & Externe Kommunikation Deutschland

Kommentare & Pingbacks

11 Gedanken zu “Was tankt der Weihnachtsschlitten der Zukunft?

  1. #vdiww
    Das ist sicherlich eine der schwierigeren Fragen. Sie deckt sich mit der grundsätzlichen Frage, wie die Menschheit aus dem Energiedilemma herauskommt. Fossile Brennstoffe können auf Dauer nicht gutgehen. Kernkraft hat aufgrund der Abfallproblematik versagt (um Strom zu tanken). Nachwachsende Rohstoffe (Raps, Palmöl) konkurieren zunehmend mit Lebensmitteln oder großen Waldgebieten. Die Kernfusion ist ebenfalls fraglich, ob die wirklich einmal rentabel sein kann.

    Derzeit kann nur ein Mix aus allem ein gangbarer Weg sein.

  2. Wasserstoff. Mit den Fortschritten in der dafür notwendigen Technologie wird es sich sicher als ein praktikable Weg, wenn auch nicht den einzigen, darstellen. #vdiww

  3. Meine Erwartung: Wasserstoff und synthetisches Erdgas, eventuell noch synthetisch erzeugte Flüssigkraftstoffe, alles auf der Basis von regenerativ erzeugten Strom und Elektrolyse #vdiww

  4. Aus heutiger Sicht wird es ein Energiemix sein.
    Zuerst zunehmend auf Erdgas basierend, dann durch synthetisches Methan, mit Wasserstoff gemischt (aus Stromüberproduktion Solar / Wind). Biochemisch erzeugte Flüssigkraftstoffe.
    Strom für Kurzstrecken.
    Potenzial sehe ich auch noch in der Wirkungsgradberbesserung der Verbrennungsmotoren. Oder in Methan betriebenen Brennstoffzellen ….

  5. Die Frage nach dem Treibstoff der Zukunft ist schwierig und schwer vorhersehbar.
    Allerdings kann ich mir die Wasserstofftechnologie und damit Wasserstoff sehr gut vorstellen. Natürlich sind hier weitere, technische, rechtliche etc. Fortschritte erforderlich (vgl. u.a. hier: http://www.hydrogenious.net.
    Zudem haben sicherlich auch biologische „Rohstoffe“ langfristig großes Potential. Aber auch hier sind noch viele erfolgreiche Forschungsarbeiten nötig.
    #vdiww

  6. Es gibt viele Ansätze um einen alternativen Kraftstoff zu entwickeln. Ich sehe das unser „Zukunfsttankinhalt“ aus einem Gas/Biologische Massen Gemisches besteht.
    Allerdings gibt es aktuell noch zu viel Öl und solange es das schwarze Gold in so großen mengen vorhanden ist, wird das System nicht umgestellt werden. Es gibt schöne Forschungsansatze aber es ist aktuell leider alles nur Forschung und nichts für den breiten Massenmarkt. #vdiww

    Ich wünsche allen Lesern schöne Weihnachten und ein paar besinnliche Tage.

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