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Bild: Frank Magdans
VDI Mitgliedschaft

Mitgliederporträt: Nitha Sritharen„Ich bin ein Papiermensch“

Was ist am VDI cool? Wieso begeistern Printmedien auch Studierende? Zwei Fragen, die erst einmal Kopfschütteln hervorrufen. Doch dann kommt Nitha Sritharen …

Nithaarshini, kurz Nitha, Sritharen, Mitte 20, ist Studentin der Luft- und Raumfahrttechnik und seit 2018 VDI-Mitglied. Gerade schreibt sie ihre Masterarbeit bei der Yuri GmbH über die Entwicklung eines aktiven, biotechnologischen Miniaturexperiments für die Verwendung auf der Raumstation ISS.

„In der Schule haben wir mal Roboter programmiert, der VDI war da Sponsor“ – das war Nithas erster Berührungspunkt mit dem VDI. Dann kam lange Zeit nichts. Im Studium an der Universität Stuttgart wurde sie auf Workshops des Württembergischen Ingenieurvereins aufmerksam und hielt zum ersten Mal die VDI nachrichten in den Händen. Prompt war ihre Entscheidung gefallen: Hier werde ich Mitglied!

„Ich bin ein Papiermensch“

Auch wenn Nithas Tage mehr als vollgepackt sind, die VDI nachrichten liest sie immer. Die sind für sie einzigartig! Denn „gerade für jemanden, der fast fertig ist mit dem Ingenieurstudium und einen Job sucht, ist es richtig gut, darüber Unternehmen kennenzulernen“, sagt Nitha, „ich mag halt gerne kleine Unternehmen und davon lernt man durch die VDI nachrichten viele kennen, wo ich jetzt gar nicht wüsste, wie ich danach googeln sollte“. Und eine StartUp-Seite sei drin, da gebe es zum Beispiel Reportagen, die total spannend seien.

Sie würde sich niemals eine normale Zeitung kaufen, weil sie die VDI nachrichten einfach viel besser findet. Nitha ist ein Papiermensch und für sie kommt die Online-Version nicht in Frage: „Es ist ja auch Werbung für Euch, wenn ich in der Bahn sitze und die VDI nachrichten ausgebreitet habe. Ich bin deswegen schon auf den VDI angesprochen worden“, schmunzelt sie, „aber, wenn ich nur in mein Tablet gucke, kriegt keiner mit, was ich da lese, und keiner wird auf den VDI aufmerksam“.

Nicht viel Zeit für Vereinsarbeit

Nitha ist eine fröhliche Powerfrau, ein Tausendsassa mit vielen Interessen. Neben ihrer Tätigkeit beim der Yuri GmbH, wo sie ihre Masterarbeit schreibt, leitet sie für Ingenieure ohne Grenzen ein Projekt für ressourcenschonenden Bewässerungslandbau in Äthiopien („meine Herzensangelegenheit!“), und gibt außerdem Nachhilfe für Kids. In ihrer Freizeit wandert sie mit Freundinnen und Freunden, spielt Klavier, singt und malt. Da bleibt nicht viel Zeit für Vereinsarbeit …

Auf einer Messe mal mit einem Vortrag unterstützen oder einen Workshop organisieren – das wäre allerdings was, und der VDI-Podcast „Zellen in der Schwerelosigkeit“, der hätte total viel Spaß gemacht!Ihr absolutes Highlight und bisher engster Berührungspunkt mit dem VDI. „Am Anfang war ich schon nervös, aber das war so eine lockere Runde. Die kamen auch aus dem Ruhrgebiet, genau wie ich, da haben wir uns gleich gut verstanden und es war mehr wie ein Gespräch unter Freunden.“ Überhaupt hätte sie den Eindruck, dass die Atmosphäre beim VDI sympathisch entspannt sei und es Spaß mache, hier zu arbeiten - vielleicht nicht selbstverständlich bei einer Organisation dieser Größenordnung.

VDI-Podcast


„Zellen in der Schwerelosigkeit“

Nitha Sritharen war auch Gast einer unserer Folgen. Hört doch mal rein!

Mehr VDI-Präsenz an Unis

Nitha findet es schade, dass in ihrem Studium sonst kaum jemand den VDI kennt, geschweige denn, Mitglied ist. Wenn sie von den VDI nachrichten erzählt, von den Fachzeitschriften und was der VDI sonst noch so macht, finden das alle immer cool. Hier wäre mehr VDI-Präsenz an den Unis aus ihrer Sicht wichtig, nötig und absolut erfolgversprechend, was die Mitgliederwerbung angeht, denn der Mitgliedsbeitrag für Studierende mit 35 Euro sei wirklich fair.

Und wenn sie sich noch etwas wünschen dürfte, wo wir gerade beim Thema Geld sind: Günstigere Fachzeitschriften für Studierende. „Eine kann man sich ja aussuchen als Mitglied. Ich habe Drones, aber es gibt noch viele andere coole Themen. Wenn man die Zeitschriften dann alle kaufen muss, ist das für Studierende doch zu teuer.“

Unsere Autorin

Alice Quack

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